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Kriegsende und Neuanfänge: 100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg

Erster Tag der Landesgeschichte in Koblenz

Am kommenden Samstag, 17. November 2018 richtet die Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz von 10 bis 20 Uhr auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz zum ersten Mal einen „Tag der Landesgeschichte“ aus. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr das Thema „Auf dem Weg in die Demokratie. Kriegsende und Neuanfänge 1918/1919“. In vier großen Programmblöcken werden hierzu unterschiedliche Fragen der rheinland-pfälzischen Landesgeschichte behandelt. Das neue Veranstaltungsformat bietet ein Forum für die vielfältigen Initiativen im Bereich der rheinland-pfälzischen Landesgeschichte, richtet sich an alle an der Geschichte Interessierten und stellt die Arbeit von landeshistorischen Institutionen, Heimatvereinen und universitären Forschungseinrichtungen vor.

Die Besucher erwartet ein vielfältiges und buntes Programm mit Vorträgen, Musikdarbietungen, Informationsständen, Film- und Schauspielvorführungen rund um Themen zur Landes- und Regionalgeschichte. „‘Der „Tag der Landesgeschichte‘ vermittelt informativ und unterhaltsam Wissen über die rheinland-pfälzische Geschichte und fördert so die regionale Identität der Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer“, betont Landtagspräsident Hendrik Hering, zugleich Vorsitzender der Kommission für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz. Der Tag biete den verschiedenen geschichtlichen Initiativen im Land eine Möglichkeit zur Vernetzung und mache das zivilgesellschaftliche Engagement, das die Arbeit der Geschichtsvereine erst ermögliche, sichtbar. Zukünftig soll der „Tag der Landesgeschichte“ alle zwei Jahre stattfinden und in unterschiedlichen rheinland-pfälzischen Regionen gastieren.

Erinnern und Gedenken

Den Auftakt bildet um 10 Uhr eine Podiumsdiskussion zu „Erinnern und Gedenken in der Demokratie“. Die besondere Rolle der Landesgeschichte in der Gedenk- und Erinnerungsarbeit bespricht Moderatorin Ursula Nusser (SWR) mit Landtagspräsident Hering Hering, der Koblenzer Kulturdezernentin Dr. Margit Theis-Scholz, Professor Dr. Michael Kißener von der Universität Mainz und Staatssekretär Prof. Dr. Salvatore Barbaro (Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur). Musikalisch umrahmt wird die Diskussion von der mehrfach mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichneten Deutsch-Folk-Band „Grenzgänger“.

Der zweite Programmblock beleuchtet ab 12 Uhr mit dem Kieler Matrosenaufstand 1918 und der   deutschen Revolution 1918/19 die Ereignisse vor 100 Jahren, die zum Ende des Ersten Weltkriegs und zur Weimarer Republik führten. Nach der Mittagspause steht mit Vorträgen zur regionalen Entwicklung in der Region Koblenz, in Sobernheim und der mittleren Nahe sowie in Ludwigshafen und der Pfalz die rheinland-pfälzische Landesgeschichte in den Jahren 1918/19 im Fokus.

Vorträge, Ausstellungen, Theater und Musik

Vielfältige Angebote und Aktivitäten rund um die rheinland-pfälzische Landesgeschichte und Landeskunde bietet ab 15 Uhr der „Markt der Möglichkeiten“, der in der Festungskirche, im Kuppelsaal und auf dem Festungsgelände stattfindet. Kurzvorträge, Kunstausstellungen, Informationsstände, eine Theateraufführung zur Mainzer Republik und Führungen zur Festung Ehrenbreitstein runden das Programm ab.

Hinweis: Der Eintritt zur Festung ist kostenpflichtig. Für den Besuch des Tags der Landesgeschichte fallen keine zusätzlichen Eintrittsgelder an.

 
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