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Gesundheitspolitik: sozial und gesellschaftlich wichtig

Parlamentarischer Abend der Landeszentrale für Gesundheitsförderung

Foto: Dennis Möbus
Foto: Dennis Möbus
04.02.2019 - Die Landeszentrale für Gesundheitsförderung hat vergangenen Mittwoch nach der Plenarsitzung ihren Parlamentarischen Abend mit den rheinland-pfälzischen Abgeordneten im Landesmuseum veranstaltet. Landtagspräsident Hendrik Hering erklärte, an diesem Abend stehe die Arbeit der Landeszentrale selbst und die Arbeit ihrer Mitarbeiter im Mittelpunkt. Die Landeszentrale leiste einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitspolitik und zur Gesundheitsbildung. „Mit Expertise und praktischen Erfahrungen bereichern Sie die gesundheits- und sozialpolitische Debatte“, betonte Hendrik Hering. Täglich setze sich die Landeszentrale mit Ideen und Projekten dafür ein, die Gesundheit von Jung und Alt in Rheinland-Pfalz zu fördern und erhalten.

Gesundheitspolitik ist Sozialpolitik

Der Landtagspräsident lobte besonders, dass die Landeszentrale sich am bundesweiten Kooperationsverbund „Gesundheitliche Chancengleichheit“ beteiligt. Der Verbund arbeite an sozialmedizinischen Strategien zur Aufklärung und Beratung von sozial Benachteiligten. „Gesundheitspolitik ist damit praktische Sozialpolitik.“ Die Landeszentrale vermittle den Patienten das nötige Wissen, um selbstverantwortlich über die eigene Gesundheit entscheiden zu können. Damit werde die Landeszentrale dem Leitbild der heutigen Gesundheitspolitik gerecht: „mündige Patienten“, die Partner des Arztes sind.

Demokratie ist eine Lebensform

Dabei denke man auch an den „mündigen Bürger“, wie wir ihn aus der Demokratie kennen, so der Landtagspräsident. „Demokratie ist nicht nur eine Staatsform, sondern auch eine Lebensform“, unterstrich er. Auch die Gesundheitsbildung dürfe nicht weniger den Werten und Tugenden der Demokratie gehorchen als alle anderen Bereiche der Bildung. „Nur wenn wir in allen Lebensbereichen die Würde des Menschen und seine Fähigkeit, selbst über sein Leben zu bestimmen, achten, wird unsere Gesellschaft autoritären Versuchungen widerstehen können“, appellierte der Landtagspräsident an die Gäste.

Verabschiedung des langjährigen LZG-Vorsitzenden

Der Landtagspräsident verabschiedete am Abend den langjährigen LZG-Vorsitzenden Günter Gerhardt. Gerhardt setze sich unter anderem online ein, um Menschen bestmöglich in Gesundheitsfragen zu beraten – und natürlich sei er auch als Fernseharzt präsent gewesen. Hendrik Hering erzählte, die Veranstaltung „Sprechstunde mit Fernseharzt Dr. Günter Gerhardt“ sei eine der bestbesuchten Veranstaltungen gewesen, die er je als Abgeordneter in seinem Wahlkreis organisiert habe. Der Landtagspräsident betonte, auch die neue Vorstandsvorsitzende Ursula Rieke habe schon bewiesen, wie ernst sie die gesellschaftliche Verantwortung der Medizin und der Landeszentrale nimmt.

 
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