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Landtagspräsident: Gemeinsam für mehr Demokratiebildung

Hendrik Hering lobt Initiative der Bildungsministerin

Zur heutigen Regierungserklärung von Bildungsministerin Stefanie Hubig „Demokratie macht Schule: Rheinland-Pfalz stärkt Demokratiebildung, Erinnerungskultur und europäisches Miteinander“ teilt Landtagspräsident Hendrik Hering mit:

„Die heutige Regierungserklärung von Bildungsministerin Stefanie Hubig zeigt: bei der Demokratiebildung für junge Menschen gehen Regierung und Landtag in Rheinland-Pfalz Hand in Hand voran. Das ist bei diesem wichtigen Thema auch geboten. Ich freue mich sehr, dass das Maßnahmenpaket für die Demokratiebildung des Ministeriums auch die außerschulischen Projekte und damit auch die Initiativen des Landtags in diesem Bereich fördert und unterstützt. Als außerschulischer Lernort wollen wir als Landtag dabei nicht nur über demokratische Spielregeln informieren, sondern mit altersgerechten Programmen für die Demokratie begeistern.

Ich bin überzeugt: mit politischer Bildung und Demokratieerziehung können wir in der Schule nicht früh genug beginnen. Das Erlernen demokratischer Spielregeln und des respektvollen Umgangs miteinander ist ein fortlaufender Prozess.

Eine Rückmeldung, die wir bei unseren verschiedenen Programmen immer wieder von jungen Menschen erhalten haben war: Wir wollen mehr Sozialkunde-Unterricht! Auch diese Forderung der Jugendlichen findet nun im Maßnahmenpaket des Bildungsministeriums Verwirklichung. Junge Menschen interessieren sich für Politik. Dies belegen nicht nur Umfragen, sondern auch Bewegungen wie „Pulse of Europe“ oder ganz aktuell die Schüler-Demonstrationen „Fridays for future“, bei denen seit Dezember Schülerinnen und Schüler für wirksame Maßnahmen gegen den Klimawandel auf die Straßen gehen.

Ich danke Bildungsministerin Stefanie Hubig deshalb dafür, dass sie diesem Interesse gerecht wird. Ihre heute vorgestellten Initiativen tragen maßgeblich dazu bei, unsere freiheitliche Demokratie zu stärken und dafür zu sensibilisieren, dass jede und jeder von uns Verantwortung für sie trägt.

Ebenso ausdrücklich begrüße ich das Vorhaben, dass jeder Schüler und jede Schülerin in Rheinland-Pfalz mindestens einmal im Schulleben einen Ort des Gedenkens an die Verbrechen des Nationalsozialismus besucht haben soll. Dass dies notwendig ist, hat die bewegende Gedenkveranstaltung am 27. Januar im Landtag erneut gezeigt. Wenn es keine Zeitzeugen mehr gibt, die von den grausamen Verbrechen der Nazis berichten können, brauchen wir verstärkt authentische, nachhaltige und eindrückliche Formen des Gedenkens. Der verpflichtende Besuch einer Gedenkstätte stellt für mich eine solche Form dar.“

 
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