Auch Burgund will beim Wiederaufbau helfen

Auch die französische Partnerregion von Rheinland-Pfalz, Burgund-Franche-Comté, will den von der Flutkatastrophe betroffenen Gebieten im Norden des Landes helfen.

Dies bekundete der neue Vizepräsident für digitalen Wandel, Innovation, europäische Politik, Internationale Maßnahmen und Export des Regionalrats von Burgund-Franche-Comté, Patrick Molinoz, im Rahmen seines Antrittsbesuchs bei Landtagspräsident Hendrik Hering.

Rheinland-Pfalz ist die erste Partnerregion, die der neue Vizepräsident nach der Wahl des Regionalrats in Burgund-Franche-Comté besucht. Dies habe laut Patrick Molinoz gleich zwei Gründe: Die Partnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und Burgund-Franche-Comté ist für beide Regionen die längste Partnerschaft und daher von besonderer Bedeutung. Gleichzeitig wolle er damit ein Signal der Solidarität mit dem von der Flutkatastrophe schwer getroffenen Rheinland-Pfalz setzen. Mit Landtagspräsident Hendrik Hering erörterte er, wie die französische Partnerregion konkret Unterstützung beim Wiederaufbau leisten könne. Hendrik Hering betonte: „Der Wiederaufbau ist eine Herkulesaufgabe, die viele Jahre dauern wird. Die Unterstützung durch unsere Partnerregion ist daher sehr willkommen und ich danke ganz herzlich für die pragmatische Solidarität unserer französischen Freunde“. Es gebe viele Anknüpfungspunkte, wo Hilfe noch lange gebraucht werde, insbesondere beim Wiederaufbau der Infrastruktur.

Ein weiteres wichtiges Thema des Gesprächs waren die Städtepartnerschaften und zivilgesellschaftlichen Aktivitäten zwischen den beiden Regionen. Diese sollen nach dem Wunsch beider Partner weiter ausgebaut werden. Mit dem Haus Rheinland-Pfalz in Dijon und dem Haus Burgund in Mainz unter seiner neuen Leitung stünden hierfür in beiden Regionen zwei zentrale Akteure bereit. Eine wichtige Rolle spiele auch das 60-jährige Jubiläum der Partnerschaft, das im nächsten Jahr unter anderem mit einer Festveranstaltung in Mainz gefeiert werden soll.