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Ausstellung "Gurs 1940. Die Deportation und Ermordung der südwestdeutschen Jüdinnen und Juden"  Informationstafel

Die Ausstellung „Gurs 1940. Die Deportation und Ermordung der südwestdeutschen Jüdinnen und Juden“ im Foyer des Mainzer Abgeordnetenhauses wird bis zum 17. März 2022 verlängert. Darüber hinaus werden auch die Öffnungszeiten zum Besuch der Ausstellung ab nächster Woche in die Abendstunden und auf den Samstag ausgeweitet.

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Am frühen Morgen des 22. Oktober 1940: In Baden, in der Pfalz und im Saarland beginnt die Gestapo mit der Deportation von mehr als 6500 jüdischen Bürgerinnen und Bürgern. Sie werden von Nazi-Schergen aus ihren Wohnungen geholt, unter ihnen Alte, Schwerkranke und mehr als 560 Kinder. In der Dokumentation „Der Hölle entkommen“ berichten Überlebende ihre schrecklichen Erlebnisse. Im Rahmen seines Themen-Schwerpunktes „Erinnerungskultur“ zeigte der rheinland-pfälzische Landtag den Film in dieser Woche im Plenarsaal in Mainz.

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Landtagspräsident Hendrik Hering bei seiner Gedenkrede am 27. Januar 2022

Seit über zwei Jahrzehnten gedenkt der rheinland-pfälzische Landtag am 27. Januar im Rahmen einer Sondersitzung an die Opfer des Nationalsozialismus. In diesem Jahr berichtete die Zeitzeugin und Shoah-Überlebende Monique Lévi-Strauss über ihre Erinnerungen und Erfahrungen an die Zeit in Nazi-Deutschland. Lévi-Strauss hatte am heutigen Regino-Gymnasium in Prüm in der Eifel 1944 ihr Abitur abgelegt. Aufgrund der Corona-Pandemie fand das Gedenken in hybrider Form statt. Im Plenarsaal versammelten sich Landtagsabgeordnete, Ministerpräsidentin Malu Dreyer sowie weitere Mitglieder der Landesregierung. Die Veranstaltung wurde live gestreamt. Die Aufzeichnung wird auf der Website des Landtags veröffentlicht.

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Ausstellung "Gurs 1940. Die Deportation und Ermordung der südwestdeutschen Jüdinnen und Juden"  Informationstafel

Mehr als 6.500 Jüdinnen und Juden aus Baden, der Pfalz und dem Saarland wurden im Oktober 1940 nach Südfrankreich deportiert. Es waren die ersten planmäßig organisierten Sammeltransporte von jüdischen Deutschen aus ihrer Heimat. Die Ausstellung „Gurs 1940. Die Deportation und Ermordung der südwestdeutschen Jüdinnen und Juden“ im Abgeordnetenhaus des Landtags Rheinland-Pfalz erinnert an das Schicksal dieser Menschen.

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Seit über zwei Jahrzehnten erinnert der rheinland-pfälzische Landtag am 27. Januar im Rahmen einer Sondersitzung an die Opfer des Nationalsozialismus. Aufgrund der Corona-Pandemie kann dieses Gedenken leider auch in diesem Jahr nur mit verkleinertem Publikum stattfinden. Die Veranstaltung wird ab 10:30 Uhr über die Website des Landtags unter www.landtag.rlp.de sowie über den Facebook und YouTube-Kanal des Landtags übertragen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der Bericht der Zeitzeugin der französischen Anthropologin Monique Levi-Strauss.

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Frauen und Kinder auf dem Weg in die Deportation, Gurs 1942

Das neue Programmheft des rheinland-pfälzischen Landtags zum bundesweiten „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ am 27. Januar 2022 ist jetzt erschienen. Es stellt rund 40 Gedenkveranstaltungen vor, die in Mainz und in Rheinland-Pfalz im Umfeld dieses Gedenktages stattfinden, seien es Gedenkstunden unter freiem Himmel, Stadtführungen, Online-Lesungen, Ausstellungen, Filmvorführungen und vieles mehr. Die Broschüre kann ab sofort als PDF auf der Homepage des Landtags unter www.landtag.rlp.de abgerufen oder gedruckt kostenlos bestellt werden unter Telefon 06131/208 2311 oder per Mail an veranstaltungen@landtag.rlp.de.

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