Wie gehen die Nachbarn mit Corona um?

Auf Initiative der mittelböhmischen Regionspräsidentin Jaroslava Pokorná Jermanová sind Mitte Juni politische Vertreter der Regionen Rheinland-Pfalz, Burgund-Franche-Comté, der Woiwodschaft Oppeln und Mittelböhmen zu einer Videokonferenz der Partnerregionen zusammengekommen. Rheinland-Pfalz wurde hierbei vertreten durch Landtagsvizepräsidentin Astrid Schmitt und von Staatssekretärin Heike Raab. Aus Burgund schaltete sich der Vizepräsident des Regionalrats, Patrick Ayache, und aus Oppeln Marschall Andrzej Bula dazu.

Ziel der Konferenz war zum einen ein Erfahrungsaustausch über den Umgang mit der Coronakrise in den Partnerregionen. Zum anderen wurde debattiert, wie die Zusammenarbeit zwischen den vier Partnerregionen in der aktuellen Situation fortgesetzt werden kann.

Die Vizepräsidentin des Landtags, Astrid Schmitt, regte einen interregionalen Austausch zum Thema „Bildung unter neuen Zeichen“ an. Der Vorschlag wurde von den anderen Teilnehmern begrüßt. Man war sich einig, dass jede Region in dieser Krise und in diesem Bereich vor ähnlichen logistischen und sozialen Herausforderungen stehe. Positive Resonanz erfuhr auch ein Vorschlag aus Oppeln, sich über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Gesundheitssektor sowie über künftige mögliche Bekämpfungsmaßnahmen auszutauschen.   

Das 4er-Netzwerk, bestehend aus den Regionen Rheinland-Pfalz, Mittelböhmen, Oppeln und Burgund-Franche-Comté, wurde 2003 gegründet. Die überregionale Partnerschaft ist einzigartig in Europa.