Welche Einsatz- und Kommunikationsmittel braucht es bei Katastrophen?

Die Enquete-Kommission (EK) „Zukunftsstrategien zur Katastrophenvorsorge“ des rheinland-pfälzischen Landtags hat sich in ihrer letzten Sitzung vor der parlamentarischen Sommerpause mit der Frage befasst, welche Einsatz- und Kommunikationsmittel für Einsatzkräfte und Behörden im Katastrophenfall zur Verfügung stehen sollten. Ebenfalls auf der Agenda standen die Wiederaufbauaktivitäten im Ahrtal rund ein Jahr nach der verheerenden Flutkatastrophe.

Ende Juni hatte die EK sich vor Ort im Ahrtal einen Überblick über verschiedene Wiederaufbauaktivitäten verschafft. Nach Vor-Ort-Terminen bei vier unterschiedlichen Infrastrukturprojekten, fand im Anschluss noch eine mehrstündige Anhörung von Experten zum Wiederaufbau im Winzerverein Lantershofen in Grafschaft statt. In der aktuellen Juli-Sitzung der EK werteten die Abgeordneten diese Anhörung aus und bezogen Stellung. Ebenfalls ausgewertet wurde auch die tagesaktuelle Anhörung „Einsatzmittel, Kommunikationsmittel für Einsatzkräfte und Behörden“. Angehört wurden hierzu nach einer Stellungnahme der Landesregierung folgende Experten: Gustav Zoller (Leiter der Schutzpolizeidirektion Karlsruhe), Frank Friedrich (Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt), Michael Matthes (Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Kreises Alzey-Worms), Dirk Hargesheimer (Brand- und Katastrophenschutzinspekteur der Stadt Landau), Christian Füllert (Brandamtsrat und hauptamtlicher Wehrleiter der Verbandsgemeinde Winnweiler), Jürgen Fruth (Geschäftsleitung Fruth Telecom) und Jürgen Larisch (Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Eifelkreis Bitburg-Prüm).

Die EK beschloss zudem, dass es einen Zwischenbericht geben soll. Die nächste EK-Sitzung findet statt am Dienstag, 13. September 2022 um 10 Uhr.

Die Enquete-Kommission „Zukunftsstrategien zur Katastrophenvorsorge“ soll Handlungsempfehlungen für den Katastrophenschutz und die Anpassung an den Klimawandel entwickeln.

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