Sechs Fraktionen im neuen Landtag

Am 14. März 2021 hat Rheinland-Pfalz zum 18. Mal einen neuen Landtag gewählt. Erneut ging die SPD als stärkste Kraft aus den Wahlen hervor. Die Freien Wähler ziehen erstmals in den Landtag ein, der in der neuen Wahlperiode aus insgesamt sechs Fraktionen besteht.

Die Wahlbeteiligung lag bei 64,4 Prozent. Das Wahlergebnis und alle weiteren statistischen Details rund um die Landtagswahl sind zu finden unter https://www.wahlen.rlp.de.

Nach dem vorläufigen Endergebnis kommen die einzelnen Fraktionen auf folgende Stimmanteile: SPD: 35,7 Prozent, CDU: 27,7 Prozent, Bündnis 90/Die Grünen: 9,3 Prozent, AfD: 8,3 Prozent, FDP: 5,5 Prozent, Freie Wähler: 5,4 Prozent. Die Wahlbeteiligung ist von 70,4 bei der Landtagswahl 2016 auf diesmal 64,4 Prozent zurückgegangen.

Begleitet wurde die Wahl von einer hohen nationalen wie internationalen medialen Aufmerksamkeit. Erstmals fand dabei, gemeinsam mit Baden-Württemberg, eine Landtagswahl unter Pandemiebedingungen statt. Vor diesem Hintergrund galt im Landtag ein striktes Hygienekonzept.   Den im Parlament vertretenen Fraktionen standen im Innenhof des Abgeordnetenhauses eigene Statement-Plattformen sowie Interviewzonen der Medien für den Pressekontakt zur Verfügung. Zudem wurden von den öffentlich-rechtlichen Sendern und privaten Sendegemeinschaften Studiozelte auf Plätzen in Nähe des derzeit sanierten Deutschhauses, des ursprünglichen Sitzes des rheinland-pfälzischen Landtags, aufgebaut. Im Deutschhaus soll dann auch, wenn es die Pandemie zulässt, am 18. Mai 2021 die konstituierende Sitzung des neuen Landtags stattfinden.

Landtagspräsident Hendrik Hering zeigte sich zufrieden, dass die Wahl auch unter erschwerten Pandemiebedingungen reibungslos und sicher über die Bühne gehen konnte. Er dankte den vielen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern vor Ort für ihren vorbildlichen Einsatz. „Wählen zu können ist eines unserer kostbarsten Grundrechte, das nie als selbstverständlich angesehen werden sollte. Während meiner Präsidentschaft war mir das Werben für die Demokratie immer ein ganz besonderes Herzensanliegen. Die Wahlbeteiligung zeigt, dass wir damit nicht nachlassen und weiter daran arbeiten müssen."