Regionale Katastrophenschutzzentren

Die Landesregierung weist in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage darauf hin, dass der verwendete Begriff „Katastrophenschutzzentrum (KatS-Zentrum)“ nicht eindeutig definiert ist. Das Spektrum der Antworten der abgefragten Landkreise und kreisfreien Städte reichte von vorgeplanten Räumlichkeiten, die bei Bedarf eingerichtet würden, über fest eingerichtete Stabsräume bis hin zu Zentren vergleichbar mit dem im Landkreis Bitburg-Prüm, in denen Führungs- und Schulungsräume, Werkstätten und Fahrzeuge gebündelt würden.

Darüber hinaus stünden in den Landkreisen und kreisfreien Städten Einsatzleitwagen als mobile Führungseinrichtungen bereit. Es sei deshalb festzuhalten, dass ein gesondertes KatS-Zentrum keine zwingende Voraussetzung für ein schnelles Krisenmanagement sei. Landkreise und kreisfreie Städte, die die Einrichtung von Katastrophenschutzzentren planen, erhalten hierfür eine Förderung des Landes, so die Landesregierung.

Vorhandene KatS-Zentren meldeten lediglich die Kreisverwaltungen Bad Kreuznach, Bitburg-Prüm sowie der Rhein-Pfalz-Kreis. Neun Kreis- sowie drei Stadtverwaltungen meldeten eingerichtete bzw. vorgeplante Führungsräume. 10 Kreis- und 4 Stadtverwaltungen gaben an, weder KatS-Zentren noch eingerichtete Führungsräume vorzuhalten, wovon drei Kreisverwaltungen zumindest eine Planung meldeten. Von zwei Kreis- und fünf Stadtverwaltungen seinen keine Rückmeldungen eingegangen.