Mit aussortierten Handys einen guten Zweck unterstützen

Der rheinland-pfälzische Landtag beteiligt sich an der deutschlandweiten Handyspendenaktion des Hilfswerks „missio“. Vom 19. bis 27. Juni 2021 ruft missio im Bistum Mainz mit vielen Kooperationspartnern dazu auf, aussortierte Handys für einen guten Zweck zu spenden.

Die Woche der „Goldhandys“ begleitet die internationale missio-Konferenz „Eine Welt. Keine Sklaverei“, die am 22. und 23. Juni unter Schirmherrschaft von Bundesminister Gerd Müller in Berlin stattfinden wird.Auch in Mainz werden über die missio-Diözesanstelle und an vielen anderen Orten im Bistum Mainz Handys gesammelt und gespendet.

Auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landtagsverwaltung Rheinland-Pfalz steht seit einiger Zeit eine Sammelbox für Althandys bereit. Anlässlich der Woche der „Goldhandys“ übergab Landtagspräsident Hendrik Hering die Handys an Eva Baillie, missio-Referentin im Bistum Mainz.

„Ich freue mich, dass wir mit der Spendenaktion einen positiven Beitrag für Menschen und Umwelt leisten können“, sagte Landtagspräsident Hendrik Hering bei der Übergabe der gesammelten Mobiltelefone. „Es ist daher auch schön zu sehen, dass die Kolleginnen und Kollegen der Landtagsverwaltung sich so rege beteiligt haben.“Eva Baillie sagte: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserer Aktion auch in Bereichen außerhalb der Kirche wahrgenommen werden. Der Umgang mit den Ressourcen unserer Welt sowie die Arbeitsbedingungen von Menschen weltweit sind wichtige Themen, die für die kirchliche Entwicklungszusammenarbeit relevant sind“.

Über 40 Millionen Menschen werden weltweit durch moderne Sklaverei ausgebeutet. Auch für die Gewinnung der Rohstoffe und die Produktion von Handys leiden Menschen unter ausbeuterischen und gefährlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen. Mit dem Erlös der Handyspenden unterstützt missio-Partnerinnen und -Partner, die den Menschen helfen, sich daraus zu befreien – in den Philippinen und in vielen anderen Ländern Asiens und Afrikas.