Hering: SchUM-Stätten sind Teil unserer Identität

Der Vorstand des rheinland-pfälzischen Landtags hat kurz vor der parlamentarischen Sommerpause an einem Tag alle drei SchUM-Stätten in Speyer, Worms und Mainz besucht. „Im Herzen unseres Bundeslandes liegt dieser europaweit einmalige Schatz jüdischer Geschichte und jüdischen Lebens, den wir sichtbarer machen wollen“, sagte Landtagspräsident Hendrik Hering. Vor rund einem Jahr wurden die SchUM-Stätten zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt.

Mit Vizepräsident Matthias Lammert und Landtagsdirektorin Ursula Molka informierte sich der Landtagspräsident über die Mikwe in Speyer, das älteste Ritualbad seiner Art in Europa, die älteste Synagoge Europas in Worms und den alten jüdischen Friedhof in Mainz, der neben dem Heiligen Sand in Worms als ältester jüdischer Friedhof Europas gilt.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion im Anschluss an die SchUM-Stätten-Reise im Plenarsaal des Landtags betonten Vertreter:innen aus Politik, Kultur und Gesellschaft, die herausragende Bedeutung der SchUM-Stätte für die Zukunft der Erinnerungskultur. „Die SchUM-Stätten sind wichtige Erinnerungsorte und ein bedeutender Teil der rheinland-pfälzischen Identität. Sie bilden einen weiteren Baustein der Erinnerungskultur, die eine zentrale Aufgabe des Landtags ist“, so Hendrik Hering.