Gewinner von „Minecraft“-Wettbewerb ausgezeichnet

Landtagspräsident Hendrik Hering hat die Gewinnerinnen und Gewinner des Minecraft-Wettbewerbs „Leben im Mittelalter“ jüngst im Landtag Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Mit Hilfe des Online-Spiels „Minecraft“ sollten Einzel- oder Teambeiträge erschaffen werden, die einen Ort oder Platz darstellten, an dem sich Leben im Mittelalter abspielt.

Die Idee zum Wettbewerb entstand im Rahmen des 2. Tags der Landesgeschichte Rheinland-Pfalz im vergangenen Jahr als Online-Angebot für Kinder und Jugendliche zum Motto „Mittelalter digital“. Der Wettbewerb erfreute sich einer großen Resonanz: Über 90 Mädchen und Jungen im Alter von sieben bis 18 Jahren beteiligten sich daran. „Favorit bei der thematischen Umsetzung war die Burg, gefolgt von der Siedlung und dem Ritterturnier“, sagte die Geschäftsführerin der Kommission für die Geschichte des Landes, Monika Storm, die auch Mitglied der Jury war. Die Einreichungen wurden getrennt nach zwei Altersklassen (bis zehn und ab elf Jahren) und festen Bewertungskriterien beurteilt. Aufgrund der vielfältigen und kreativen Beiträge beschloss die Jury, neben den vorgesehenen Hauptgewinnen auch Sonderpreise zu vergeben. Alle Teilnehmende erhielten außerdem eine Teilnahmeurkunde und die Möglichkeit zu einem Landtagsbesuch mit Führung. Landtagspräsident Hendrik Hering und die Direktorin beim Landtag, Ursula Molka, die ebenfalls Mitglied der Jury war, zeigten sich begeistert von den kreativen Bauprojekten der Kinder und Jugendlichen.

Die jüngsten Teilnehmer, Taavi Bohnacker und Tim Schmidt (jeweils sieben Jahre), erhielten einen Sonderpreis. Die Hauptgewinne der Altersgruppe sieben bis zehn Jahre gingen an Mattias Paul Becker (Platz 3), an das Team Julian Schulz und Lukas Zimmermann (Platz 2) sowie an Julian Frenzer (Platz 1). In der Altersgruppe elf bis 18 Jahre gewann das Team Philipp Weber, Maximilian Seitz und Maximilian Kessenich den 3. Platz. Als Besonderheit entfiel hier der Platz 2, dafür wurde Platz 1 zweimal vergeben und zwar an Maximilian Schade sowie an das Team Johannes Braun und Christian Schmitt.