Fast 164.000 Euro für die Erinnerungsarbeit gespendet

Knapp 164.000 Euro haben die aktiven Soldaten und Reservisten bei der Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. (VDK) im Jahr 2019 gesammelt. In dieser Woche empfing Landtagspräsident Hendrik Hering Vertreter des VdK in der Landtagsverwaltung zur symbolischen Scheckübergabe in einem - coronabedingt - kleineren Rahmen als üblich.

Oberst Erwin Mattes, Kommandeur des Landeskommandos Rheinland-Pfalz, betonte, dass es in diesem Jahr erneut eine deutliche Steigerung der Spendenbereitschaft gegeben habe. „In Rheinland-Pfalz gibt es auch allgemein eine grundsätzliche Bereitschaft für die Kriegsgräberfürsorge zu spenden“, freute sich Mattes. Auch Landtagspräsident Hendrik Hering sprach im Hinblick auf die Spendenbereitschaft von einer „beeindruckenden Summe“ und dankte allen, die damit zur Erinnerungsarbeit des Volksbundes beigetragen hätten.
 
Beide waren sich mit dem Vorsitzenden des VDK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz, dem SPD-Landtagsabgeordneten Martin Haller, einig, dass zu den vielfältigen und wichtigen Einsatzbereichen der Bundeswehr unter anderem auch die gegenwärtige Unterstützung bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie zähle. So helfen Bundeswehrkräfte beispielsweise bei der Durchführung von Corona-Tests vor Ort.  
 
An der Prominentensammlung im Jahr 2019 hatte neben Martin Haller auch Landtagsvizepräsidentin Astrid Schmitt teilgenommen.