Ein Jahrhundert US-Präsenz in Rheinland-Pfalz

Vor 100 Jahren kamen rund 250.000 amerikanische Soldaten nach Deutschland. Sie kamen als Besatzer nach dem Ersten Weltkrieg. Ihr primäres Ziel war es, eine demokratische Grundordnung in Deutschland zu etablieren. Aus der Besatzung entstand Freundschaft, die bis heute die deutsch-amerikanischen Beziehungen prägt.

Vor diesem Hintergrund lädt Landtagspräsident Hendrik Hering herzlich zu einer Feierstunde „100 Jahre amerikanische Präsenz an Rhein und Mosel“ am Dienstag, 7. Januar 2020 um 18 Uhr in den Interimsplenarsaal des Landtags Rheinland-Pfalz in die Steinhalle des Landesmuseums (Große Bleiche 49-51) ein. Der Eintritt ist frei. Aus organisatorischen Gründen ist eine formlose Anmeldung erwünscht, entweder telefonisch unter 06131/208-2323 oder per Mail an jeannine.stephan@landtag.rlp.de.

„Der Landtag würdigt mit der Veranstaltung dieses besondere Jubiläum, wirft einen Blick auf die vielfältigen Beziehungen zwischen Rheinland-Pfalz und den USA und will einen Ausblick geben, welche gemeinsamen deutsch-amerikanischen Projekte noch möglich sind “, sagte Hendrik Hering. Nach Grußworten des Landtagspräsidenten, von Innenminister Roger Lewentz und Lt. Gen. Christopher Cavoli von der US-Army hält Dr. David Sirakov von der Atlantischen Akademie Rheinland-Pfalz e.V. den Festvortrag.

Im Umfeld der Veranstaltung werden vom 7. bis zum 20. Januar erstmals Teile der für das Jubiläumsjahr erstellten Ausstellung „A Piece of The Rhine. Amerikanische Besatzung im Brückenkopf Koblenz 1918 – 1923“ des Landschaftsmuseums Westerwald in der Steinhalle des Landesmuseums gezeigt. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung durch die U.S. Air Forces in Europe Band „Wings of Dixie“.