„Bewegte Zeiten. Sport macht Gesellschaft“

Beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten sind in dieser Woche im rheinland-pfälzischen Landtag die besten Arbeiten von Schülerinnen und Schülern aus Rheinland-Pfalz von Landtagsvizepräsident Matthias Lammert ausgezeichnet worden. Thema des diesjährigen Wettbewerbs war „Bewegte Zeiten.

Sport macht Gesellschaft“. Der Geschichtswettbewerb ist ein Gemeinschaftsprojekt von Körber-Stiftung und Bundespräsidialamt, mit dem Ziel Kinder und Jugendliche für Geschichte zu begeistern.

An dem Wettbewerb nahmen 168 Schüler:innen aus Rheinland-Pfalz teil, die 68 Beiträge einreichten. Die Urkunden für die Landessieger:innen überreichten Landtagsvizepräsident Matthias Lammert, Bildungsministerin Stefanie Hubig und Lothar Dittmer, Vorstandsvorsitzender der Körber-Stiftung. Insgesamt wurden 10 Preise für den Landessieg (je 500 Euro) und 10 Förderpreise (je 250 Euro) an die Schülerinnen und Schüler vergeben. Das Rabanus-Maurus-Gymnasium aus Mainz erhielt den Preis für die landesbeste Schule (2.500 Euro). Den Gruppenpreis (1.000 Euro) gewannen Schülerinnen und Schüler des Emanuel-Felke-Gymnasiums aus Bad Sobernheim. Themen der Arbeiten waren unter anderem die Geschichte des Frauenfußballs, die historische Rolle der Turnbewegung für die Demokratie oder auch der Sportunterricht zur Zeit des Nationalsozialismus.  

Landtagsvizepräsident Matthias Lammert verwies auf die historische Bedeutung des Deutschhauses, des Sitzes des rheinland-pfälzischen Landtags, als Ort der Demokratiegeschichte in Deutschland. Auch beschäftige sich der Landtag in vielfältiger Art und Weise mit Geschichte und Erinnerungskultur. Wer die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten wolle, müsse sich auch damit auseinandersetzen, was in der Vergangenheit geschehen ist, so Matthias Lammert. Er lobte das besondere Engagement und die Kreativität aller, die sich am Wettbewerb beteiligten und sich so intensiv mit wichtigen historischen Themen beschäftigten. 

Auch Bildungsministerin Stefanie Hubig fand lobende Worte für den historischen Forschergeist der Schüler:innen und dankte den Lehrkräften für die tatkräftige Unterstützung bei den Projekten: Der Geschichtswettbewerb sei der Wettbewerb für das Fach Geschichte. Sie sei stolz darauf, dass Rheinland-Pfalz hier traditionell sehr stark vertreten sei.  

Von September 2020 bis Februar 2021 gingen bundesweit rund 3.400 junge Menschen auf historische Spurensuche. In insgesamt 1.349 Beiträgen erforschten sie die Bedeutung des eigenen Vereins für den Heimatort, die Geschichte von Sportstätten oder aber die Rolle von Sportlerinnen und Sportlern während des Nationalsozialismus.