Ausbau der Ladeinfrastruktur – ein wichtiger Baustein für die Mobilitätswende in Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz waren mit Stand 1. September 2021 durchschnittlich 44 Ladepunkte an 22 Ladesäulen je 100.000 Einwohner vorhanden, führt die Landesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage aus. Die der Bundesnetzagentur in Rheinland-Pfalz gemeldeten Ladepunkte umfassten sowohl Normalladepunkte (33 Normalladepunkte AC an 17 Normalladesäulen) als auch Schnellladepunkte (fünf Schnellladepunkte DC an zwei Schnellladesäulen).

Eine Förderung von Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge erfolge in Deutschland in erster Linie auf Bundesebene, heißt es weiter. Zudem gebe es zahlreiche kommunale Programme sowie Fördermöglichkeiten für Pilotvorhaben. Die Förderlandschaft sei erfahrungsgemäß nicht leicht zu überschauen. Unter anderem biete die Energieagentur Rheinland-Pfalz hierzu qualifizierte Beratung an. Ziel sei es, den Akteuren die höchstmöglichen Fördermöglichkeiten aufzuzeigen, um damit den Kauf von Elektrofahrzeugen und die Errichtung von Ladesäulen voranzutreiben. Für Kommunen biete die Lotsenstelle für alternative Antriebe Hilfestellung bei Fach- und Förderfragen wie beispielsweise der Errichtung einer Ladeinfrastruktur oder auch bei der Umstellung von kommunalen Fuhrparks auf alternative Antriebe. Von Anfang 2020 bis Mitte 2021 seien bereits 178 Kommunen und 360 Unternehmen aus Rheinland-Pfalz von der Lotsenstelle zum Ausbau der Ladeinfrastruktur beraten worden.