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„Kultur der Anerkennung und Wertschätzung fördern“

Verein „HELFER sind TABU!“ präsentiert sich im Landtag

Eröffnung des Infostands des Vereins „HELFER sind TABU! e.V.“ - Foto: Landtag Rheinland-Pfalz
Eröffnung des Infostands des Vereins „HELFER sind TABU! e.V.“ - Foto: Landtag Rheinland-Pfalz
20.09.2018 - Der Verein „HELFER sind TABU! e.V.“ hat sich anlässlich der September-Sitzung des Landtags in der Lobby der Steinhalle des Landesmuseums präsentiert und Abgeordneten wie Medienvertretern die Initiative vorgestellt. Landtagspräsident Hendrik Hering und der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz eröffneten den Stand des Vereins gemeinsam mit Mitgliedern des Vorstands und des Beirats.

Der Verein „HELFER sind TABU! e.V.“ wurde von der Rettungsdienstbehörde des Landkreises Mainz-Bingen, der Feuerwehr in der Stadt Mainz sowie der Hilfsorganisationen DRK, ASB, Malteser, Johanniter und Rettungsdienst Corneli gegründet. Erstmals haben sich damit verschiedene Dienste und Institutionen organisationsübergreifend zusammengeschlossen, um in einer gemeinsamen Initiative den Schutz von Helferinnen und Helfern sicher zu stellen.

„Der Verein Helfer sind tabu! e.V. trägt mit seinen Initiativen maßgeblich dazu bei, eine Kultur der gegenseitigen Anerkennung und Wertschätzung zu fördern. Dieses organisationsübergreifende Bündnis hilft damit ein Bewusstsein zu schaffen für den hohen gesellschaftlichen Wert der Arbeit von Rettungs- und Einsatzkräften und jedwede Form der Gewalt gegen diese zu ächten“, sagte Landtagspräsident Hendrik Hering. 

„Wir haben in vielen Gesprächen mit Abgeordneten und Ministern unser Anliegen erläutert und dafür viel Interesse, Zuspruch und Bestärkung erfahren. Mit unserer Botschaft sind wir auf offene Ohren gestoßen und konnten Kontakte knüpfen, die mithelfen werden, die vielen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hilfsdienste, Feuerwehr und Polizei bei ihrer wichtigen Aufgabe zu unterstützen und zu schützen“, zogen Dr. Stefan Cludius, Jörg Steinheimer und Johannes König vom geschäftsführenden Vorstand von „Helfer sind tabu e.V.“ eine positive Bilanz des Auftritts im Landtag.

HINTERGRUND:

Der Verein finanziert die Schulung von Helferinnen und Helfern als Multiplikatoren, die gezielt und fachspezifisch in Deeskalation- und Präventionstechniken ausgebildet werden. Ihr Wissen geben sie in ihren Organisationen an ihre Kolleginnen und Kollegen weiter. Daneben wurde ein einheitliches Tool zur erstmalig dienstübergreifenden Erfassung von Gewaltvorfällen entwickelt, das die gesellschaftliche und wissenschaftliche Diskussion über Gewalt gegen Helfer mit Zahlen und Fakten unterstützen sowie Vorfälle direkt zur Anzeige bringen soll. Ein weiteres großes Arbeitsfeld ist die Öffentlichkeitsarbeit, mit der auf die steigenden Fallzahlen aufmerksam gemacht und zu einer gesellschaftlichen Ächtung von Gewalt gegen Helferinnen und Helfern hingearbeitet werden soll.

 
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