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Ganz viel Europa in einem Plenarsaal

Jugendliche aus Tschechien, Slowenien, Ungarn und Deutschland treffen den rheinland-pfälzischen Landtagspräsidenten

Jugendliche aus Tschechien, Slowenien, Ungarn und Deutschland treffen Hendrik Hering im rheinland-pfälzischen Landtag - Foto: Landtag RLP
Jugendliche aus Tschechien, Slowenien, Ungarn und Deutschland treffen Hendrik Hering im rheinland-pfälzischen Landtag - Foto: Landtag RLP
09.04.2019 - Erfrischend internationaler Flair im rheinland-pfälzischen Landtag: Fast 50 junge Menschen aus Tschechien, Slowenien, Ungarn und Deutschland haben in der vergangenen Woche den Landtag und seinen Präsidenten kennengelernt. Landtagspräsident Hendrik Hering empfing die jungen Gäste im Interimsplenarsaal des Landtags in der Steinhalle des Mainzer Landesmuseums. Die Gruppe besuchte Mainz im Rahmen eines einwöchigen Seminars im Europahaus Marienberg, einer Bildungs- und Begegnungsstätte im Westerwaldkreis.

Freies und offenes Europa

Selbstredend ging es bei dem Austausch um das Thema „Europa“, um die bisherigen Errungenschaften, aktuelle Entwicklungen und die Europawahl am 26. Mai. Die Jugendlichen interessierten sich brennend dafür, was der Landtagspräsident von Europa hält. Der plauderte aus dem Nähkästchen. Noch vor 30 Jahren sei es für ihn und für viele andere undenkbar gewesen, einfach so quer durch Europa zu reisen, mit offenen Grenzen und allen Möglichkeiten. Umso mehr schätze er das Geschenk eines freien und offenen Europas. Und umso mehr freue er sich, dass viele junge Menschen den Wert Europas erkennen, sich leidenschaftlich dafür einsetzen und sich Gehör verschaffen – auf der Straße und auf anderen Wegen.


Europa lebt in der Begegnung

Die Begegnung, wie sie die Jugendlichen im Europahaus erlebten, sei ein tolles Beispiel für interkulturellen Austausch und die Vorteile Europas. Die Zukunft Europas sehe er angesichts der vielen aktiven jungen Leute optimistisch. Die Jugendlichen hatten auch viele persönliche Fragen an den Landtagspräsidenten im Gepäck: warum er Politiker geworden ist, was ihm daran besonders gut gefällt und ob er diese Entscheidung jemals bereut hat. „Ich will etwas verändern“, antwortete Hendrik Hering, „und das geht nur, wenn man sich engagiert“. Es sei zwar nicht immer leicht, doch viele positive Momente hätten ihn immer wieder in seiner Entscheidung, Politiker zu werden, bestätigt. „Menschen zu helfen“, das sei es definitiv wert.

 
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