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An der Schnittstelle zwischen Asien und Europa

Landtagspräsident Hendrik Hering empfängt Botschafter Ramin Hasanov von Aserbaidschan

Foto: Landtag Rheinland-Pfalz
Foto: Landtag Rheinland-Pfalz
03.04.2019 - Aserbaidschan als Schnittstelle zwischen Asien und Europa, so stellte Ramin Hasanov sein Heimatland in der Landtagsverwaltung vor. Gemeinsam mit Vizepräsidentin Astrid Schmitt und Vizepräsident Hans-Josef Bracht empfing Landtagspräsident Hendrik Hering den Botschafter zum Antrittsbesuch.

Wie auch in Rheinland-Pfalz werde in Aserbaidschan Wein produziert, nannte der Botschafter eine erste Gemeinsamkeit. Die Art und Weise der Weinherstellung laufe zudem nach gleichem Muster ab, da die Weinkultur von deutschen Siedlern mit nach Aserbaidschan gebracht worden sei. Aber nicht nur in diesem Sinne seien Deutschland und Aserbaidschan verbunden. Seit einem Jahr verbinde eine Eisenbahnstrecke Europa mit China über Aserbaidschan. Hendrik Hering betonte das große Interesse von Rheinland-Pfalz an offenen Grenzen, denn als Exportbundesland würden 56% des verarbeitenden Gewerbes ausgefahren werden. Der Flughafen Hahn biete hierfür eine gut funktionierende Frachtlinie nach Aserbaidschan an.

Aserbaidschan sei auf Grund seiner geographischen Lage ein kulturell sehr durchmischtes Land und der laizistische Staat stehe in der Region für  Religionsfreiheit und Toleranz, erläuterte der Botschafter. „Es ist klar, dass die aktuelle politische Lage in Aserbaidschan, nicht mit deutschen Maßstäben bewertet werden kann. Umso wichtiger ist jedoch der Kontakt, um dem Land beim Umbruch helfend zur Seite stehen zu können“ sagte Hendrik Hering.

So habe bereits die letzte Delegationsreise des Wirtschaftsministeriums 2015 sehr viel Potential in dem dynamischen Land gesehen. Die Partnerschaften mit der Hochschule Koblenz sowie die Städtefreundschaft der Landeshauptstadt Mainz mit Baku würden bereits erste Anknüpfungspunkte für eine Vertiefung der Beziehungen darstellen, führte der Präsident aus. Getreu dem aserbaidschanischen Sprichwort „Es ist besser es einmal zu sehen, als 100 mal zu hören“, lud der Botschafter die rheinland-pfälzischen Gastgeber am Ende des Gesprächs zum Besuch nach Aserbaidschan ein.

 
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