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Bildungsausschuss: Lehrkräfte für Grundschulen

Was die Landesregierung gegen fehlende Bewerberinnen und Bewerber tun möchte

10.07.2018 - In Rheinland-Pfalz bewerben sich - wie auch in anderen Bundesländern - zu wenig voll ausgebildete Grundschullehrkräfte. Es gibt insbesondere für befristete Vertretungsverträge zu wenige Bewerber. Doch wie sorgt die Landesregierung dann dafür, dass genug Lehrkräfte einspringen können, wenn andere krank werden?

Im Bildungsausschuss informierten sich die Abgeordneten hierzu bei der Landesregierung. Bildungsministerin Stefanie Hubig erklärte schriftlich, dass das Land bereits vor vielen Jahren ein Bündel an Gegenmaßnahmen ergriffen habe. Konkret erwähnte sie 100 zusätzliche Beamtenstellen ausschließlich für Grundschulen, die seit dem 1. Februar 2018 zum Vertretungspool hinzugekommen seien.

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Außerdem solle die Werbung für das Grundschullehramt bei Abiturjahrgängen und unter Studierenden intensiviert werden. Darüber hinaus kündigte die Ministerin zum Schuljahr 2018/2019 Modellprojekte in Koblenz, Mainz und Ludwigshafen an. So solle beispielsweise in Mainz die Anzahl der sogenannten „Feuerwehrlehrkräfte“ erhöht und deren Einsatz flexibler gestaltet werden. „Feuerwehrlehrkräfte“ sind verbeamtete Lehrerinnen und Lehrer, die einer Stammschule zugeordnet sind und die in kurzfristigen Vertretungsfällen an anderen Schulen eingesetzt werden können.

Die schriftlichen Stellungnahmen der Bildungsministerin finden sich hier:

www.landtag.rlp.de/landtag/vorlagen/3127-V-17.pdf

www.landtag.rlp.de/landtag/vorlagen/3126-V-17.pdf

 
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