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Bildungsausschuss: Besser zuhören lernen

Bildungsstudie stellt Schwächen bei Viertklässlerinnen und Viertklässlern fest

07.03.2018 - In einem Alter von etwa zehn Jahren stehen Schülerinnen und Schüler in Rheinland-Pfalz vor dem Wechsel der Schulart. Der IQB-Bildungstrend 2016 hat festgestellt, dass sie und Gleichaltrige aus Sachsen-Anhalt im Vergleich zu Schülerinnen und Schülern aus anderen Bundesländern nicht so gut zuhören können. Was tun?

Im Bildungsausschuss des Landtags haben die Abgeordneten in dieser Woche deutlich gemacht, dass dies ein Punkt sei, an dem gearbeitet werden müsse. Zuvor sprachen die Mitglieder des Ausschusses mit der Autorin der Studie im Rahmen eines Anhörverfahrens. Zu dessen Abschluss am vergangenen Donnerstag hat die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig das Programm „Ohrenspitzer Plus“ vorgestellt. Dadurch sollen Viertklässlerinnen und Viertklässler lernen, besser zuzuhören. Dazu werden zum Beispiel Eltern und Lehrkräften Höraufgaben mit einem anschließenden Quiz zur Verfügung gestellt.


Verbesserungen im Bereich Inklusion

Die Abgeordneten haben außerdem Verbesserungsmöglichkeiten im Bereich der Inklusion festgestellt. Anke Beilstein, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, forderte, die Fortbildungen für Lehrkräfte in diesem Bereich zu verbessern. Joachim Paul, AfD-Fraktion, fragte angesichts der Studie, ob sich die Ausgestaltung der Inklusion in Rheinland-Pfalz auf dem richtigen Weg befände. Die Regierungsfraktionen aus SPD, FDP und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN machten hier deutlich, dass das Thema Inklusion bereits Teil der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern sei. Dennoch werde an einer Verbesserung gearbeitet, damit Kinder mit Behinderung zusammen mit Kindern ohne Behinderung gut unterrichtet werden könnten.

 
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