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Sozialkundeunterricht ausbauen?

Landtagspräsident im Gespräch mit der Evangelischen Jugend der Pfalz

Stark für die Demokratie machen - Foto: Evangelische Jugend der Pfalz
Stark für die Demokratie machen - Foto: Evangelische Jugend der Pfalz
14.11.2018 - Die Evangelische Jugend der Pfalz macht sich stark für die Demokratie. Insgesamt 75 Ehrenamtliche und Hauptberufliche der Evangelischen Jugend der Pfalz haben am vergangenen Wochenende in Bad Dürkheim auf ihrem „Mitarbeiter*innenforum“ mit Landtagspräsident Hendrik Hering und dem Parlamentarischen Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion, Martin Brandl, über Politik und Demokratie diskutiert.

„Entgegen der landläufigen Meinung, interessieren sich viele junge Menschen sehr für Politik und setzen sich in unterschiedlichster Form für unsere Demokratie ein“, war Hendrik Hering begeistert vom Engagement und vom intensiven Austausch. Man müsse der Jugend noch mehr zutrauen, sich auch mit komplexen Themen auseinanderzusetzen. Für Hendrik Hering steht fest: „Wir brauchen die Zeit, um auf solchen tollen kleinen Formaten wie diesem hier präsent sein zu können“.


So früh wie möglich für Politik begeistern

Der Landtagspräsident ist davon überzeugt, dass Deutschland eine starke Demokratie besitze, aber man wachsam bleiben müsse, um gefährlichen Strömungen und Bewegungen bereits von Anfang an entgegen zu treten. Er ermunterte die Jugendlichen, weiterhin für sich selbst zu denken, sich einzumischen und andere zum Aktivsein zu motivieren. Die Jugendlichen hatten dann auch gleich konkrete Vorschläge für eine bessere Demokratiebildung, beispielsweise durch den Ausbau des Sozialkundeunterrichts in der Schule. Sie interessierten sich auch dafür, ab welchem Alter politische Bildung eigentlich sinnvoll ist. Hendrik Hering hat dazu eine klare Haltung: „Wir können gar nicht früh genug anfangen, junge Menschen für Politik zu begeistern“. Der Landtag habe daher auch ein spezielles Besuchsprogramm für Grundschulklassen etabliert.


Evangelische Jugend im Mainzer Landtag

Am Samstag besuchten die Teilnehmer des Forums dann auch den Mainzer Landtag. Dort haben sie spielerisch gelernt, wie Demokratie im Parlament funktioniert. Solche Erlebnisse an „Originalschauplätzen“ seien besonders wichtig und prägend, betonte der Landtagspräsident. Das Interesse an Politik entstehe und intensiviere sich am besten vor Ort, in den Werkstätten der Demokratie.

 
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