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Gesundheitsausschuss: Masern im Anzug?

Rheinland-Pfalz-weite Kampagne soll Masernimpfschutz von Kleinkindern und jungen Erwachsenen weiter verbessern

03.08.2018 - Bei Masern handelt es sich um eine hochansteckende Viruserkrankung, die sich durch grippeähnliche Symptome äußert. Die Weltgesundheitsorganisation strebt die vollständige Elimination des Masernvirus an und Rheinland-Pfalz zieht mit. Wie kann dieses Ziel umgesetzt werden?

Im Mai 2018 wurde die öffentlichkeitswirksame Masernimpfkampagne mit dem Slogan „Masern im Anzug?“ eröffnet. Mit Motivbussen, mobilen Werbeträgern und Großflächenplakaten gilt es die rheinland-pfälzische Bevölkerung auf das Thema Masernimpfung aufmerksam zu machen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf zwei Zielgruppen. Zum einen soll die Kampagne Eltern und deren Kinder erreichen. Mit Plakaten in Kitas und Informationen auf den Kita-Servern, sollen Eltern dafür sensibilisiert werden, ihre Kinder zeitgerecht und vor allem zweimal impfen zu lassen. Das heißt: Zwei Masernimpfungen vor dem zweiten Geburtstag. Zum anderen sollen mit einem Werbeformat auf Facebook junge Erwachsene angesprochen werden. Das Ziel der Kampagne wurde am 07.06.2018 im Ausschuss für Gesundheit, Pflege und Demografie deutlich gemacht: Es gilt, die Menschen zu sensibilisieren und darüber aufzuklären, dass sie sich durch eine Impfung gegen Masern schützen können.

Die Abgeordneten der CDU-Fraktion und der SPD-Fraktion haben in der Ausschusssitzung Probleme der Masernerkrankung ergänzt und die Kampagne kommentiert. So hat der CDU-Abgeordnete Dr. Enders vor den Tücken der Krankheit gewarnt. Das Problem bei Masern sei, dass die oder der Betroffene noch gesund sei, aber andere schon anstecken könne. Die Abgeordnete Anklam-Trapp von der SPD-Fraktion hat sich positiv zur Kampagne geäußert. Sie hält die Kampagne für „frisch, witzig und gut gemacht“.

Mehr Informationen zu der Kampagne finden Sie unter:  www.masernimanzug.de

 
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