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Sanierung des Landtags: Elf Ersatzbäume in Mainzer Neustadt gepflanzt

Ersatzbäume für die bei der Sanierung gefällten Bäume - Foto: Landtag Rheinland-Pfalz
Ersatzbäume für die bei der Sanierung gefällten Bäume - Foto: Landtag Rheinland-Pfalz
03.05.2018 - Für die laufende Sanierung des Landtagsgebäudes wurden zu Beginn der Baumaßnahme insgesamt sechs Bäume - darunter eine Platane sowie drei Walnussbäume - im Bereich Große Bleiche/Peter-Altmeier-Allee als auch am Kavalierbau 1 gefällt. Die Bäume mussten insbesondere dem Baugrubenaushub, der Medienerschließung (Strom, Wasser/Abwasser, Datenkabel etc.) des Landtagsgebäudes sowie aufgrund statischer Erfordernisse (Bestandsdecke Tiefgarage) weichen.

Die Idee, den bis jetzt nur in Teilbereichen mit drei Bäumen besetzten Straßenzug Neckarstraße in der Mainzer Neustadt als Ausgleich mit „Ersatzbaumpflanzungen“ durchgehend mit Bäumen zu gestalten, wertet nun den Straßenzug massiv auf.

„Die nun erfolgte Realisierung der Idee wurde ermöglicht, da der Landesbetrieb Bauen im Zuge der Sanierung/Erweiterung des Landtagsgebäudes auf der Suche nach Arealen zur Kompensation der notwendigen Fällungen an der Großen Bleiche war. Dies ist ein für beide Seiten besonderes ,Happy End‘, da es sich um zusätzliche Baumstandorte in der Neustadt handelt - darüber bin ich hocherfreut“, betonte Umweltdezernentin Katrin Eder.

Landtagspräsident Hendrik Hering dankte der Stadt Mainz für die sehr gute und enge Zusammenarbeit. „Ich freue mich, dass es uns gemeinsam gelungen ist, zeitnah und in relativer Nähe unseres Landtags einen Straßenzug aufblühen zu lassen und dazu beizutragen, das Leben vor Ort ein kleines Stückchen besser, bunter und gesünder zu machen. Zugleich wird auch die Sanierung unseres Landtags den Bürgern zugutekommen, da er moderner, kommunikativer, barrierefrei und in jeder Hinsicht offen für unsere Gäste sein wird.“ Laut Hendrik Hering liege das Projekt derzeit im Zeitplan und soll 2020 abgeschlossen werden.

Die Grundidee, den bis dahin mit wenigen Bäumen besetzten Straßenzug stärker zu begrünen, war erstmals vor rund 10 Jahren innerhalb des damaligen Grünamtes geprüft worden. Demnach gaben die Leitungsverläufe im nördlichen Fußwegbereich in einem Teilkorridor die Möglichkeit, Wurzelräume auszubilden, die im Zusammenspiel mit einer klein- bis mittelkronigen Baumart eine Begrünung der Neckarstraße ermöglichten.

Durch die erforderlichen Auf- und Abbrüche im Gehwegbereich entlang der historischen Bordsteinführung sowie aufgrund von Maßnahmen zur Sicherung der Leitungstrassen, stellten sich die Tief- und Landschaftsbauarbeiten aufwendig dar, so dass eine Realisierung lange Zeit alleine aus den Unterhaltungsmitteln des Grün- und Umweltamtes nicht weiterverfolgt werden konnte. Diese Problematik konnte nun durch das Agreement mit der Landtagsverwaltung gelöst werden.


Hintergrund

Im Frühjahr 2018 konnten die elf erforderlichen Bäume gepflanzt werden. Es handelt sich dabei um Syringa reticulata 'Ivory Silk', einen Fliederbaum-Hochstamm, der als sogenannte ‚Zukunfts-Baumart‘ den Anforderungen des innerstädtischen Standortes mit Trockenheit und Hitzeabstrahlung durch Fassaden gerecht wird.

 
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