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Einsatz für Frieden und Demokratie

Dankveranstaltung für die Sammler der Bundeswehr und des Reservistenverbandes im Landtag

Foto: Landtag Rheinland-Pfalz/Torsten Silz
Foto: Landtag Rheinland-Pfalz/Torsten Silz
22.03.2019 - Im Jahr 2018 erzielten die aktiven Soldatinnen und Soldaten gemeinsam mit den Kameradinnen und Kameraden der Reserve bei der Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. erneut ein starkes Ergebnis. Am Montag hat Landtagspräsident Hendrik Hering die Vertreter der Sammler von Bundeswehr und Reserve in der Steinhalle des Landesmuseums empfangen. Im Rahmen einer Dankveranstaltung wurden die Sammler ausgezeichnet durch den Landtagspräsidenten, den Kommandeur des Landeskommandos Rheinland-Pfalz und den stellvertretenden Vorsitzenden des Volksbundes in Rheinland-Pfalz, den Landtagsabgeordneten Matthias Lammert.

Erneute Steigerung: 10 Prozent der Spenden kommen aus Rheinland-Pfalz

Gesammelt wurden insgesamt 525.570 Euro, davon 100.695 Euro von aktiven Soldaten der Bundeswehr und weitere 33.675 Euro von Angehörigen der Reserve. Mit einem Spendenaufkommen von 14 Cent je Bürger liegt Rheinland-Pfalz im Vergleich aller Bundesländer an der Spitze. 10 Prozent des deutschlandweiten Sammelaufkommens stammen aus Rheinland-Pfalz. Der Volksbund pflegt und erhält auf 832 Friedhöfen in 46 Ländern die Gräber von rund 2,7 Millionen gefallenen deutschen Soldaten des Ersten und Zweiten Weltkriegs. Rund 25.000 Jugendliche nehmen jährlich an Bildungsmaßnahmen des Volksbundes teil, unter dem Motto: „Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden!“

Demokratie heißt: selbst über unser Schicksal bestimmen

Der Landtagspräsident erklärte, dass die Soldatinnen und Soldaten mit ihrem Einsatz aktiv für den Frieden eintreten und ein klares Bekenntnis für eine freiheitliche Gesellschaft ablegen, die fest in Europa eingebunden ist. Soldatenfriedhöfe und besonders die Dokumentation der Schicksale der Kriegsopfer seien ein pädagogisch wichtiges Mittel, um das Bewusstsein für die Schrecken des Krieges und die Bedeutung einer Politik für den Frieden aufrecht zu erhalten. „Die Demokratie ist die einzige Staatsform, in der wir als freie Bürgerinnen und Bürger selbst über unser Schicksal bestimmen können“, unterstrich Hendrik Hering.

Oberst Erwin Mattes, Kommandeur des Landeskommandos Rheinland-Pfalz, betonte, dass die Soldatinnen und Soldaten von den zwischenmenschlichen Kontakten während der Sammlung profitieren und die vielfältigen Aspekte der heutigen Sicherheitspolitik nah zu den Menschen bringen.

 
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