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Volkshochschulen setzen auf „Bildung 4.0“

Hendrik Hering als Verbandsvorsitzender wiedergewählt

©Verband der Volkshochschulen RLP e.V.
©Verband der Volkshochschulen RLP e.V.
28.05.2019 - Unter dem Motto „Bildung 4.0“ stand die diesjährige Mitgliederversammlung der 67 rheinland-pfälzischen Volkshochschulen, die am vergangenen Wochenende im historischen Limeskastell in Pohl (Rhein-Lahn-Kreis) stattfand. Turnusgemäß wurde in diesem Rahmen auch der Verbandsvorstand gewählt. Hier wurden Hendrik Hering als Verbandsvorsitzender und Monika Nickels, Leiterin der Kreisvolkshochschule Mainz-Bingen, als dessen Stellvertreterin einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Landrat Frank Puchtler unterstrich den hohen Wert der Arbeit der Kreisvolkshochschule vor Ort für die Bürgerinnen und Bürger in seinem Landkreis. Engagiert setze sie sich in den Bereichen der Alphabetisierung, der Weiterbildung und in der Integrationsarbeit ein und ist hier ein wichtiger und verlässlicher Partner des Kreises.

Digitale Teilhabe

Hendrik Hering betonte den hohen Stellenwert digitaler Teilhabe und sieht hier - mit Hinweis auf das 100-jährige Bestehen der Volkshochschulen in diesem Jahr - auch die politische Bildung an Volkshochschulen besonders gefordert. „Weil die politische Bildung seit Gründung der Volkshochschulen im Jahr 1919 eine zentrale Aufgabe darstellt, die Volkshochschulen seit jeher gesellschaftliche Trends aufgreifen und Orientierungswissen bieten, werden sie sich auch den Herausforderungen der Digitalisierung mehr und mehr widmen“, sagte Hendrik Hering.

Volkshochschulen bei Digitalisierung stärken

Auch Staatssekretär Denis Alt vom Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur unterstrich in seinem Grußwort: „Die Volkshochschulen als größte Weiterbildungseinrichtungen in Rheinland-Pfalz tragen dazu bei, dass die Menschen ihre Kenntnisse erweitern, so die digitalen Veränderungen besser verstehen und deren Chancen und Risiken abwägen können“ und verwies auf die Digitalisierungsstrategie des Landes, in deren Rahmen auch die Volkshochschulen gestärkt und unterstützt werden sollen.

Mit einem Input zum Thema „Lernen in der digitalen Welt“ führte Prof. Dr. Michael Kerres in die inhaltliche Debatte weiter ein und zeigte Gestaltungsoptionen für die Erwachsenenbildung auf. Dass die Volkshochschulen hier bereits viele Erfahrungen gesammelt haben und verschiedenste Bereiche sehr aktiv mitgestalten, bewiesen Praxisbeispiele aus den Volkshochschulen Koblenz, Kaiserslautern und der Kreisvolkshochschule Mainz-Bingen. Darüber hinaus verabschiedeten die Mitglieder ein Positionspapier, in dem sie deutlich machen, welche Unterstützung es für die rheinland-pfälzischen Volkshochschulen seitens der Politik geben muss, damit sie die Digitalisierung in ihren Organisationen gestalten können.

 
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