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Film in Rheinland-Pfalz

Eine Ausstellung des Film- und Medienforums Rheinland-Pfalz im Landtag

Ausstellungseröffnung "Film in Rheinland-Pfalz" im Landtag. Foto: Torsten Silz
„Zahlreiche Filmfestivals, die jährlich auch die großen Stars der Filmszene anlocken, finden hier statt – allen voran das Festival des deutschen Films in Ludwigshafen. Kleinere Festivals wie der Film Sommer Mainz zeigen, dass die Filmszene auch in der Landeshauptstadt sehr umtriebig ist“, so Landtagspräsident Hendrik Hering anlässlich der Eröffnung der neuen Informationsausstellung im Abgeordnetenhaus, einer Aufforderung das Medienland Rheinland-Pfalz kennen zu lernen.

Von den ersten Dreharbeiten im Jahre 1903 bis zu großartigen Filmfestivals heute hat Rheinland-Pfalz seine eigenen Erfolgsgeschichten in der Filmwelt. Die Historie, die Festivals, die engagierten Kinostätten, die Film- und Mediennachwuchsförderung Rheinland-Pfalz und weitere Bewegbilder Besonderheiten im Land werden vorgestellt. Der Aufbau des Film- und Medienforums Rheinland-Pfalz soll helfen, die Rahmenbedingungen der regionalen Film- und Medienkultur wirtschaftlich und strukturell zu verbessern.

Hering weist darauf hin, dass sich viel in der Filmszene in Rheinland-Pfalz bewegt. „Aus unserem Bundesland stammen und leben renommierte Schauspielerinnen und Schauspieler, wie Mario Adorf oder Gudrun Landgrebe – auch der international bekannte Schauspieler Bruce Willis wurde einst in Idar-Oberstein geboren. Orte und Landschaften unseres Landes werden häufig als Drehorte von Filmproduktionen genutzt. Da liegt es in der Natur der Sache, dass die Frage nach einer institutionalisierten Filmförderung im eigenen Land laut wird. Ein erster neuer Schritt in Richtung Filmförderung war die Gründung des Film- und Medienforums Rheinland-Pfalz im Jahre 2014. Damit steht erstmals ein zentraler Ansprechpartner in Sachen Filmförderung bereit, der Kreatives und Finanzielles zusammenbringt, aus dem ein Netzwerk entstehen soll“, so Hering.

Das Film- und Medienforum Rheinland-Pfalz ist mit Nadine Mannweiler fachlich hervorragend besetzt, aber noch arbeitet sie alleine unterstützt nur von zwei Teilzeitkräften. Die Aufgaben des Film- und Medienforums sind vielfältig. Zum einen ist da die aktuelle Ausstellung, die die Vernetzung und Sichtbarmachung der rheinland-pfälzischen Filmbranche zum Inhalt hat und damit auch einen wichtigen Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit leistet, sagt Mannweiler. Finanziert wird das Ganze durch das Wirtschaftsministerium, dessen Staatssekretär Andy Becht am Eröffnungsabend auch den Drehbuchautor Stephan Falk begrüßen konnte, der für "Sayonara Rüdesheim" den Deutschen Drehbuchpreis erhielt und damit die „Goldene Lola“.

Die Ausstellung des Film- und Medienforums Rheinland-Pfalz ist bis zum 23. September 2016 zu sehen. Beim Besuch der Ausstellung im Abgeordnetenhaus können Sie aus Sicherheitsgründen dazu aufgefordert werden, Ihren Personalausweis vorzuzeigen. - 12.09.2016

 
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