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Kunst im Landtag: Licht und Farbe in der kalten Jahreszeit

Kirsten Delrieux und Heike Schumacher zeigen Objekte, Malerei und Diagraphie

Kunst im Landtag: Kirsten Delrieux und Heike Schumacher
Esther Klippel, Barbara Schleicher-Rothmund, Kirsten Delrieux und Heike Schumacher (v.l.n.r.). © Andreas Linsenmann
„Die Tage werden kürzer, die Nächte werden länger und draußen hat die nass-kalte Jahreszeit begonnen. In den nächsten Monaten werden wir uns nach Licht und Farbe sehnen und Orte aufsuchen, die uns das bescheren. Es freut mich daher besonders, eine Ausstellung im Landtag zu eröffnen, die uns in den nächsten drei Wochen Farbe in den grauen Alltag bringen wird.“

Mit diesen Worten eröffnete die Vizepräsidentin des Landtags Barbara Schleicher-Rothmund die Ausstellung von Kirsten Delrieux und Heike Schumacher im Mainzer Abgeordnetenhaus. Esther Klippel, Kunsthistorikerin und Kuratorin, führte in die Arbeiten der beiden Künstlerinnen ein.

Linienobjekte – so nennt Kirsten Delrieux ihre Arbeiten. Ob in ihren Bildern oder in ihren Objekten – immer spielen Linien die Hauptrolle. Waren in ihren frühen Werken die Linien auch mal kreisrund, verspielt und fröhlich bunt, zeigt Kirsten Delrieux in dieser Ausstellung Arbeiten, die teils in herbstlichen Farben erstrahlen und teils transparent erscheinen. Erst bei genauerem Hinsehen registriert der Be-trachter, dass die transparent erscheinenden Werke aus Tesafilm bestehen und ebenso wie die anderen Arbeiten die Linie als zentrales Merkmal aufweisen.

Im starken Kontrast zu Delrieux' Linienobjekten stehen die Werke von Heike Schumacher. Die gebürtige Rheinhessin thematisiert in ihren Objekten psychosoziale Lebensaspekte. Unter Verwendung des Werkstoffs Hautleim erzeugt sie in ihren Objekten eine Fragilität, die sich nur schwer greifen lässt. Die teils beinahe durchsichtigen Werke ändern je nach Lichtintensität ihr Erscheinungsbild.

Die Ausstellung von Kirsten Delrieux und Heike Schumacher ist bis zum 18. November 2016 täglich – außer am Wochenende und am Feiertag – von 8.00 - 17.00 Uhr im Foyer des Abgeordnetenhauses zu sehen. Beim Besuch der Ausstellung können Sie aus Sicherheitsgründen dazu aufgefordert werden, Ihren Personalausweis vorzuzeigen.

Flyer zur Ausstellung

– 27.10.2016

 
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