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Ganz Deutschland hört – Ausstellungseröffnung im Foyer des Abgeordnetenhauses

„Kunst im Landtag“ von gehörlosen Künstlern

Ausstellungseröffnung „Ganz Deutschland hört“ im Landtag. Bild: Kristina Schäfer
Ausstellungseröffnung „Ganz Deutschland hört“ im Landtag. Bild: Kristina Schäfer
Im Mittelpunkt der Ausstellung „Ganz Deutschland hört – Eine Reise in die Welt der Gehör-losen“ standen die Kunstwerke von Dieter Fricke, Jürgen Klein, Claudia Krämer, Manfred Mertz und Valentin Walter. Sie sind fünf von rund 80 000 gehörlosen Menschen in Deutschland und zeigen eindrucksvoll, wie sie die Welt wahrnehmen.

Dass gehörlose und schwerhörige Menschen im Alltag oft mit großen Schwierigkeiten konfrontiert sind, weiß auch die Vizepräsidentin des Landtags Barbara Schleicher-Rothmund. In ihrer Eröffnungsrede lobte sie die neue Ausstellung daher als wichtigen Beitrag für ein gesellschaftliches Umdenken. „Diese Ausstellung präsentiert auf beeindruckende Weise, wie sich gehörlose Künstlerinnen und Künstler in unserer Gesellschaft Gehör verschaffen können.“

Schleicher-Rothmund sagte weiter: „Ich wünsche mir, dass diese Ausstellung weiterhin viele Menschen anspricht, sich gehörlosen und schwerhörigen Menschen ohne Scheu zu nähern, so dass ein tolerantes Miteinander ohne Berührungsängste in der Gesellschaft künftig alltäglich ist.“ Denn besonders gehörlose und schwerhörige Menschen leiden vermehrt an Vereinsamung und Isolation. Die Ausstellung sei folglich ein Weg die Kommunikation mit den Gehörlosen in dieser Gesellschaft zu erstarken – dies geht auch ohne Worte wie „Ganz Deutschland hört“ beweist.

Die Ausstellung war vom 16. September bis 9. Oktober 2015 täglich außer an Wochenenden oder Feiertagen von 8 bis 17 Uhr im Foyer des Abgeordnetenhauses, Kaiser-Friedrich-Straße 3, 55116 Mainz für Besucher zu sehen. - 21.09.2015

 
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