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STANDPUNKTE 2 von ANJA BOGOTT und PETRA WEINER-JANSEN

Kunst-Ausstellung im Landtag: Skulpturen und Zeichnungen

Barbara Schleicher-Rothmund, Anja Bogott, Petra Weiner-Jansen und Imke Stolle-d’Silva (v.l.n.r.). Foto: Klaus Benz
Barbara Schleicher-Rothmund, Anja Bogott, Petra Weiner-Jansen und Imke Stolle-d’Silva (v.l.n.r.). Foto: Klaus Benz
In der Ausstellung „Standpunkte 2“ wurden ausgewählte Skulpturen von Petra Weiner-Jansen und malerische Tuschearbeiten von Anja Bogott im Foyer des Landtags gezeigt. „Es eint die beiden Künstlerinnen nicht nur ihr guter Ruf in der Kunstszene. Zahlreiche regionale und überregionale  Ausstellungen unterstreichen ihr exzellentes Können auf ihrem jeweiligen Gebiet. Beide nähern sich auf ihre Art und Weise künstlerisch dem weiblichen Körper. Während Petra Weiner-Jansen ihre skulpturalen Frauen eher fragil und zart darstellt, erhält der weibliche Körper in Anja Bogotts Tuschezeichnungen hingegen eher kräftige Züge und schmückendes Beiwerk wie zum Beispiel eine Weißblechdose oder einen Partner“, so Landtagsvizepräsidentin Barbara Schleicher-Rothmund in ihrer Eröffnungsrede.

Imke Stolle-d’Silva, selbst eine renommierte Künstlerin, führte anstelle einer traditionellen Einführungsrede ein Gespräch mit den beiden Künstlerinnen. Dabei gelang es ihr spannende Details zur Entstehung und zum Hintergrund der Werke von Anja Bogott und Petra Weiner-Jansen zu entlocken.

Anja Bogott, in Cottbus geboren, absolvierte eine Ausbildung zur Keramikerin und studierte von 2001 bis 2005 am Institut für Künstlerische Keramik und Glas in Höhr-Grenzhausen. Seit 2004 arbeitet sie als freiberufliche Künstlerin und Grafikerin in Koblenz-Ehrenbreitstein. Neben der Arbeit in ihrem Atelier HAUS 121 fungiert sie als Geschäftsführerin in der Mietgalerie Kunstbackstube. Zudem ist sie Mitglied im Deutschen Werkbund. In ihren Arbeiten steht das Alltägliche im Mittelpunkt: Frauen, Männer, Gefühle, Landschaften und vieles mehr. Mit schwarzer Tusche und leichten Linien zeichnet sie überwiegend Akte in Bewegung, die sich oft erst nach wiederholtem Hinschauen dem Betrachter erschließen.

Petra Weiner-Jansen, in Bottrop geboren, studierte Kunst an der Universität Essen und war u. a. Studentin von Prof. Heiner Stachelhaus (Beuys-Biograph) und dem Aktionskünstler Wolf Vostell. Sie ist Mitglied im Bundesverband Bildender Künstler Rheinland-Pfalz in Mainz und gehört der Künstlerinnenvereinigung GEDOK, Regionalgruppe Karlsruhe, an. „Meine Skulpturen wirken teilweise zart wie Porzellan-Figurinen. Aber durch ihre raue, rissige und porige Oberflächentextur erscheinen sie fest und zerbrechlich zugleich; bedingt durch das von mir gewählte Material der Jetztzeit: BETON.“ Die Künstlerin lebt und arbeitet in Gossersweiler im Landkreis Südliche Weinstraße.

Die Ausstellung war vom 25. Februar bis 20. März 2015 im Landtag zu sehen. - 26.02.2015

 Flyer zur Ausstellung

 
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