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Ausstellungen im Landtag 2014

28. Schüler- und Jugendwettbewerb 2014 – 18 preisgekrönte Arbeiten!

Preisverleihung und Ausstellung

Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel (2.v.r.) und die stellvertretende Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Marianne Rohde (1.v.r.) bei der Preisverleihung. Foto: Klaus Benz.
Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel (2.v.r.) und die stellvertretende Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Marianne Rohde (1.v.r.) bei der Preisverleihung. Foto: Klaus Benz.
Beim Schüler- und Jugendwettbewerb 2014 des Landtags Rheinland-Pfalz und der Landeszentrale für politische Bildung haben sich insgesamt 1.059 Jugendliche aus ganz Rheinland-Pfalz mit 221 Arbeiten beteiligt. Die Ausstellung der Siegerarbeiten wurde heute von Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel und der stellvertretenden Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Marianne Rohde mit einem Rundgang durch die Ausstellung im Abgeordnetenhaus eröffnet.

"Die 18 preisgekrönten Arbeiten zeigen außergewöhnlich viel Kreativität, Qualität und Einsatzbereitschaft. Die Arbeiten reichen von aufwändigen gestalterisch-bildnerischen Werken, tollen Videos, kreativ gestalteten Internet-Seiten, DVDs und CD-ROMs bis zu ausgezeichneten Textarbeiten und Hörspielen" lobte Schabel. Lesen Sie weiter

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Ausstellungseröffnung „dilibri RHEINLAND-PFALZ“ im Abgeordnetenhaus

Informationsausstellung

Ausstellungseröffnung „dilibri  RHEINLAND-PFALZ“ im Abgeordnetenhaus. Foto: Klaus Benz
Ausstellungseröffnung „dilibri RHEINLAND-PFALZ“ im Abgeordnetenhaus. Foto: Klaus Benz
„Der Landtag Rheinland-Pfalz ist den Bibliotheken und Archiven des Landes sehr verbunden. Zum einen hat auch dieses Haus eine eigene Bibliothek und ein Archiv, zum anderen war einst ein berühmter Bibliothekar eng mit dem Deutschhaus, also dem heutigen Sitz des rheinland-pfälzischen Landtags, verbunden. Ich spreche von Georg Forster, der nur wenige Schritte von hier – am Neubrunnenplatz – in der damaligen Bibliothek der Mainzer Universität seinen Dienst als Bibliothekar verrichtete.

Forster war aber auch der Vizepräsident des Rheinisch-Deutschen Nationalkonvents, also dem ersten an demokratischen Prinzipien orientierten Parlament auf deutschem Boden, der erstmals 1793 im Deutschhaus tagte“, so Frau Vizepräsidentin Hannelore Klamm in ihrer Eröffnungsrede. Lesen Sie weiter

Ausstellungseröffnung „Kanon!“ von Jörg Mebus – Installation / Metallbildhauerei – und Judith Spang – Installation –

Eine Ausstellung aus der Reihe „Kunst im Landtag“

Ausstellungseröffnung im Foyer des Landtags. Foto: Klaus Benz.
Ausstellungseröffnung im Foyer des Landtags. Foto: Klaus Benz.
„Trotz der optisch sehr unterschiedlichen Werke verbindet die beiden Künstler einiges. So haben beide sehr erfolgreich die Kunsthochschule in Mainz absolviert und wurden zudem noch zu Meisterschülern ernannt. Während sich Judith Spang vor allem auf experimentelle Installationen konzentriert, legt Jörg Mebus zusätzlich den Fokus auf Metallbildhauerei. Beide transportieren über ihre Werke Aussagen bzw. Botschaften an ihre Umwelt“, so Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm in ihrer Begrüßungsansprache anlässlich der Ausstellungseröffnung am 30. April im Foyer des Landtags. Lesen Sie weiter

Ausstellungseröffnung „SCHLOT 1.1“ der Künstlergruppe SCHLOT 1

Eine Ausstellung aus der Reihe "Kunst im Landtag"

Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel (links) mit den Künstlerinnen und Künstlern bei der Eröffnung der Ausstellung. Foto: Klaus Benz
Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel (links) mit den Künstlerinnen und Künstlern bei der Eröffnung der Ausstellung. Foto: Klaus Benz
Als Schlot bezeichnet man in der Geologie einen mehr oder weniger senkrechten Aufstiegskanal, der vulkanische Produkte aus dem Erdinneren an die Oberfläche eruptiert.

„Dies impliziert Parallelen zu den Künstlerinnen und Künstlern. Auch bei ihnen schlummern tief im Inneren Ideen, die ausbrechen, wenn sie reif sind und in Kunstwerken ihren Ausdruck finden.“, sagte Vizepräsident des Landtags Heinz-Hermann Schnabel am 17. September zur Eröffnung der Ausstellung „Schlot 1.1“ im Landtag.

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Ausstellungseröffnung „Szenenwechsel“ von Anna Bludau-Hary (Installation, Objekte) und Ulla Faber (Malerei) im Foyer des Landtags

Eine Ausstellung aus der Reihe "Kunst im Landtag"

V.l.n.r.: Die Künstlerin Anna Bludau-Hary, Ruth Ratter, stellv. Vorsitzende des Ausschusses für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Prof. Tina Stolt von der Universität Koblenz-Landau und die Künstlerin Ulla Faber. Foto: Klaus Benz.
V.l.n.r.: Die Künstlerin Anna Bludau-Hary, Ruth Ratter, stellv. Vorsitzende des Ausschusses für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Prof. Tina Stolt von der Universität Koblenz-Landau und die Künstlerin Ulla Faber. Foto: Klaus Benz.
„Szenenwechsel“ – lautet der Titel der jüngsten Kunstausstellung im Landtag, die am Mittwoch von Ruth Ratter (2. von li.), stellv. Vorsitzende des Ausschusses für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, eröffnet wurde.

Die Ausstellung zeigt Werke zweier Künstlerinnen, die aus der rheinland-pfälzischen Kunstszene nicht mehr wegzudenken sind. Anna Bludau-Hary (links) setzt ihren Schwerpunkt auf Objekte und Installationen. Leichte halbtransparente Papiere, filigran von der Künstlerin geformt, werden mit Draht zu Skulpturen. Den Betrachtern bietet sich nicht nur ein interessantes Licht- und Schattenspiel, sondern auch eine andere Wahrnehmung des Raumes.

Ganz anders die Bilder von Ulla Faber (rechts). Mal abstrakte, dann aber auch wieder gegenständliche Darstellungen fließen in ihren Werken ineinander über und erzeugen so Spannung. Der Betrachter kann nie wirklich sicher sein, was er nun sieht, was das Bild ihm eigentlich sagen möchte. Jeder muss dies für sich selbst entscheiden, jeder behält ab auch ein Bild im Kopf. Eine Einführung in die Ausstellung gab Prof. Tina Stolt (2. von re.) von der Universität Koblenz-Landau. Die Ausstellung konnte bis zum 20. Juni im Foyer des Landtags besichtigt werden. - 23.06.2014

 Flyer zur Ausstellung

Ausstellungseröffnung: Gesichter der friedlichen Revolution

Ulrike Poppe und Wolf Biermann zu Gast im rheinland-pfälzischen Landtag

Landtagspräsident Mertes, Ulrike Poppe und Wolf Biermann. Foto: Andreas Linsenmann
Landtagspräsident Mertes, Ulrike Poppe und Wolf Biermann. Foto: Andreas Linsenmann
Der Liedermacher Wolf Biermann gestaltete auch mit seinen Liedern die Veranstaltung. Foto: Andreas Linsenmann
Der Liedermacher Wolf Biermann gestaltete auch mit seinen Liedern die Veranstaltung. Foto: Andreas Linsenmann
„Am kommenden Sonntag jährt sich der Mauerfall zum 25. Mal – ein historisches Ereignis, dem seinerzeit die ganze Welt mit unglaublichem Staunen, aber auch mit unendlich großer Freude zugeschaut hat“, erinnerte Landtagspräsident Joachim Mertes. Dieses Ereignis war Anlass der Ausstellung „Gesichter der friedlichen Revolution“, die am 5. November 2014 im Landtag eröffnet wurde. Die Fotoausstellung des Dortmunder Fotografen Dirk Vogel zeigte in einfühlsamen Porträts Akteure des damaligen DDR-Zusammenbruchs.

Die Bürgerrechtlerin Ulrike Poppe und der Liedermacher Wolf Biermann waren die Gesichter der Eröffnungsveranstaltung und damit ein guter Beginn für die Ausstellung, wie Landtagspräsident Joachim Mertes in seiner Begrüßung betonte. Diese beiden Gesichter sorgen dafür, dass die Geschehnisse von damals bis heute in Erinnerung geblieben sind. Lesen Sie weiter

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Flyer zur Ausstellung

BEISPIEL BLUMENAU – DEUTSCHE AUSWANDERUNG NACH BRASILIEN

Wanderausstellung der Blumenau-Gesellschaft e. V. im Landtag

Die Urenkelin des Gründers der Stadt Blumenau in Brasilien, Dr. Jutta Blumenau-Niesel, erläutert Vizepräsidentin Hannelore Klamm, Vizepräsident Dr. Bernhard Braun und Hans-Josef Bracht die Anfänge Deutscher Auswanderer in Brasilien. Foto: Klaus Benz
Die Urenkelin des Gründers der Stadt Blumenau in Brasilien, Dr. Jutta Blumenau-Niesel, erläutert Vizepräsidentin Hannelore Klamm, Vizepräsident Dr. Bernhard Braun und Hans-Josef Bracht die Anfänge Deutscher Auswanderer in Brasilien. Foto: Klaus Benz
Zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher wohnten der gestrigen Ausstellungseröffnung bei. Foto: Klaus Benz
Zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher wohnten der gestrigen Ausstellungseröffnung bei. Foto: Klaus Benz
Was ist von den Auswanderern in Brasilien geblieben? Sehr viel, denn bis heute ist der Einfluss der deutschen und insbesondere der Hunsrücker Kultur noch stark in den brasilianischen Regionen zu spüren. Sei es in den Essgepflogenheiten oder in der Architektur. Womöglich gibt es sogar mehr Menschen, die das sogenannte „Hunsrücker Deitsch“ sprechen als im Hunsrück selbst!“, so Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm bei der Eröffnung der Ausstellung. Lesen Sie weiter

 Video: "Von einem der auszog..."
Bericht in der Landesschau aktuell Rheinland-Pfalz vom 19.11.2014

Flyer zur Ausstellung

Das Unbeachtete beobachtbar machen

Eröffnung der Ausstellung „Collagen“ von Gerhard Meerwein

Gerhard Meerwein, Vizepräsident Heinz-Hermann Schnabel und Thomas D. Trummer bei der Ausstellungseröffnung. Foto: Klaus Benz
Gerhard Meerwein, Vizepräsident Heinz-Hermann Schnabel und Thomas D. Trummer bei der Ausstellungseröffnung. Foto: Klaus Benz
„Gerhard Meerwein und Mainz – diese zwei sind nun mal eins, diese zwei sind unzertrennbar“, führte Vizepräsident Heinz-Hermann Schnabel in die neue Ausstellung im Landtag ein. Die Tatsache, dass Gerhard Meerwein in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag feierte, sei ein schöner und würdiger Anlass, sein Werk im Landtag zu präsentieren.

Der Architekt und Innenarchitekt, der sich als Professor mit dem Schwerpunkt angewandte Farbenlehre an der Fachhochschule Mainz einen Namen gemacht hat, gilt zudem als leidenschaftlicher Kunstsammler mit dem Schwerpunkt Collagen. Solche waren denn auch im Foyer des rheinland-pfälzischen Landtags als abschließende Ausstellung im Programm 2014 zu sehen. Lesen Sie weiter

Die Wanderausstellung des Landtags machte Station in Enkenbach-Alsenborn

v.l.n.r. Landrat Paul Junker, Heinz-Hermann Schnabel (Landtagsvizepräsident), Thomas Wansch (MdL), Erste Kreisbeigeordnete Gudrun Heß-Schmidt. Foto: Georgia Matt-Haen
v.l.n.r. Landrat Paul Junker, Heinz-Hermann Schnabel (Landtagsvizepräsident), Thomas Wansch (MdL), Erste Kreisbeigeordnete Gudrun Heß-Schmidt. Foto: Georgia Matt-Haen
„Ihr habt heute gezeigt, dass Ihr euch für Euren Landtag interessiert. Wir sind heute gerne zu Euch gekommen, darüber hinaus könnt Ihr uns auch in Mainz besuchen. Die Demokratie lebt von der Beteiligung Aller und auch Ihr als Schülerinnen und Schüler könnt und sollt Euch schon einbringen - in Eurer Schule, Eurer Gemeinde und in Eurem Bundesland.“ Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel betonte bei der Eröffnung der Wanderausstellung des Landtags in der Hans-Zulliger-Schule (Förderschule) in Enkenbach, wie beeindruckend er das Engagement der Schüler findet und ermutigte die Schülerinnen und Schüler, sich für die Politik zu interessieren und sich weiter in die Gemeinschaft einzubringen.

Die Eröffnung der Ausstellung, an der auch Landtagsabgeordneter Thomas Wansch und Landrat Paul Juncker teilnahmen, wurde von den Schülerinnen und Schülern mit einem einstündigen Programm aus Musik, Tanz und politischen Informationen über den deutschen Föderalismus und die Arbeit des Landesparlaments begleitet. Unter anderem hatten die Schüler eine Umfrage in Enkenbach-Alsenborn durchgeführt, um zu erfahren, welche Kenntnisse die Bürger über den Landtag besitzen.

Die Schülerinnen und Schüler haben die Absicht, auf Vermittlung des Abgeordneten Thomas Wansch, den Landtag in Mainz zu besuchen und sich auch vor Ort einen Eindruck des Parlaments zu verschaffen.

Die Wanderausstellung war bis zum 16. Juli in der Hans-Zulliger-Schule in Enkenbach, Neukirchner Straße 4, zu besuchen. - 17.07.2014

Flyer zur Ausstellung

Herz verschenken – Ausstellung zum Thema Organspende

Fotos von Michale Hagedorn sensibilisieren

Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm (mitte) bei der Eröffnung der Ausstellung "Herz verschenken". Foto: Klaus Benz.
Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm (mitte) bei der Eröffnung der Ausstellung "Herz verschenken". Foto: Klaus Benz.
Herz verschenken – so lautet der Titel, der Ausstellung im Landtag, die auf die Notwendigkeit von Organspenden aufmerksam macht. Organspenden können Leben retten. Aber immer noch erklären sich zu wenig Menschen zu einer Organspende nach ihrem Tod bereit. So warten rund 11.300 Patientinnen und Patienten derzeit in Deutschland auf ein Spenderorgan, in Rheinland-Pfalz aktuell 515 Menschen. Für jährlich rund 1.000 Deutsche kommt jede Hilfe zu spät. Die Frage nach der eigenen Spendenbereitschaft ist sehr persönlich – sie sollte mit Herz und Verstand beantwortet werden. Organspende-Skandale hätten die Menschen verunsichert, sagte Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm bei der Eröffnung: „Aufklärung ist daher dringend notwendig. Menschen muss die Angst davor, ihre Organe nach ihrem Tod zu spenden, genommen werden.“ Ebenso nötig sei die Sensibilisierung für das Schicksal betroffener Menschen. Die Fotoausstellung der Initiative Organspende erreicht beides: 20 Bilder des Hamburger Fotografen Michael Hagedorn zeigen Menschen, die persönlich vom Thema Organspende betroffen sind.

Die Ausstellung war vom 14. Mai bis 30. Mai 2014 täglich außer an Wochenenden und Feiertagen von 8 Uhr bis 17 Uhr in der Lobby des Landtags Rheinland-Pfalz Platz der Mainzer Republik 1, 55116 Mainz zu sehen. - 03.06.2014

 Flyer zur Ausstellung

Ausstellung „Ich kam als Gast in euer Land gereist… Deutsche Hitlergegner als Opfer des Stalinterrors. Familienschicksale 1933-1956“

im Foyer des Abgeordnetenhauses eröffnet

Ausstellung „Ich kam als Gast in euer Land gereist... Deutsche Hitlergegner als Opfer des Stalinterrors. Familienschicksale 1933-1956“
Ausstellung „Ich kam als Gast in euer Land gereist... Deutsche Hitlergegner als Opfer des Stalinterrors. Familienschicksale 1933-1956“
Die Lebensgeschichten deutscher Hitlergegner, Sozialisten und Kommunisten, die in den Anfang der 1930er-Jahre vor der nationalsozialistischen Diktatur in die Sowjetunion der Stalinzeit geflohen sind, standen im Mittelpunkt einer Wanderausstellung, die Vizepräsidentin Klamm am 30. September eröffnete. „Das Schicksal dieser Exilantenfamilien ist bei uns bis heute weitgehend unbekannt“, so Klamm.

Viele der deutschen Flüchtlinge sind in Straflager deportiert, nach Sibirien oder Kasachstan verbannt oder sogar ermordet worden; Familien wurden auseinandergerissen, die Kinder ins Heim gesteckt. Ausstellungskuratorin Dr. Inge Münz-Koenen erläuterte in ihrer Einführung: „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Exilgeschichte immer auch Familiengeschichte ist“. Daher habe der Arbeitskreis „Sowjetexil“ für die Ausstellung insgesamt 15 Familiengeschichten ausgewählt. Lesen Sie weiter

 Flyer zur Ausstellung

Kunsttage Winningen 2014

Ausstellungseröffnung „Winningen 2014“ im Foyer des Landtags

Ausstellungseröffnung „Winningen 2014“ im Landtag. Foto: Klaus Benz.
Ausstellungseröffnung „Winningen 2014“ im Landtag. Foto: Klaus Benz.
„Was wir heute Abend im Landtag zu sehen bekommen, meine Damen und Herren, ist auch für uns etwas Neues. Zum ersten Mal wird uns nämlich eine Vorabschau auf ein Kunstereignis präsentiert, das im Mai dieses Jahres wieder viele nach Winningen an der Mosel locken wird. Ich spreche von den vierten Winninger Kunsttagen.

Dort werden Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit haben, das Zusammenspiel unterschiedlichster Werke von zehn nationalen und internationalen Künstlerinnen und Künstler zu bestaunen“, so Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel in seiner Eröffnungsrede anlässlich der Ausstellungseröffnung „Winningen 2014“ im Landtag. Lesen Sie weiter

Kunsttage Winningen 2014

Kunst im Landtag

Der Weinort Winningen an der Mosel verwandelt sich im Mai dieses Jahres bereits zum vierten Mal in eine große Galerie, wenn die Kunsttage 2014 eröffnet werden. Eine kleine, aber feine Vorschau auf darauf können die Besucher des rheinland-pfälzischen Landtages erleben: Vom 12. März bis 10. April präsentieren die Künstler Dorothée Rothbrust und Thomas Röthel ihre Werke im Landtags-Foyer.

Dorothée Rothbrust zeigt dabei Skulpturen und Bilderfahnen, während Thomas Röthel Plastiken und Prägedrucke ausstellt. Zur Vernissage am 12. März um 19.30 Uhr begrüßt Landtagspräsident Joachim Mertes die Gäste. Anschließend führt Professorin Dr. Beate Reifenscheid, Direktorin des Ludwig-Museums Koblenz, in die Ausstellung ein. Musikalisch umrahmt wird die Eröffnung von Saxophonistin Carolin Hild. Lesen Sie weiter

Landtag verlängert Ausstellung über Kindertransporte bis zum 14. Februar 2014

Die Ausstellung „Wenn Ihr hier ankommt…“ Schicksal einer jüdischen Familie zwischen Kindertransport und gescheiterter Emigration wird aufgrund des nachhaltigen Besucherinteresses um eine Woche bis zum Freitag, 14. Februar 2014 verlängert.

Sie durften einen Koffer mitnehmen, ein Kuscheltier und zehn Reichsmark. Die im Foyer des Landtags ausgestellten Fotos, Dokumente und Ausstellungstafeln zeigen die bewegenden Schicksale von jüdischen Kindern, die vor 75 Jahren mit sogenannten „Kindertransporten“ aus dem nationalsozialistischen Deutschland fliehen konnten. Lesen Sie weiter

Metamorphosen

Professor Thomas Duttenhoefer, Bildhauerei und Professor Robert Preyer, Malerei

Ausstellung "Metamorphosen" im Foyer des Landtags  Foto: Klaus Benz
Ausstellung "Metamorphosen" im Foyer des Landtags Foto: Klaus Benz
Thomas Duttenhoefer und Robert Preyer standen mit ihren Werken im Mittelpunkt der Ausstellung, die gestern Abend von Vizepräsident Heinz-Hermann Schnabel im Foyer eröffnet worden ist. Mit ihnen sind in den kommenden zwei Wochen zwei herausragende Künstler zu Gast, die in der Kunst bereits sehr viel erreicht und sich auch bundesweit einen Namen gemacht haben.

Unter dem Titel „Metamorphosen“ werden ausgewählte Skulpturen des Bildhauers Thomas Duttenhoefer sowie Bilder des Malers Robert Preyer gezeigt. Sie haben bereits in Gruppenausstellungen mit weiteren Künstlerinnen und Künstlern einzelne Werke zusammen gezeigt. Dies ist jedoch ihre erste gemeinsame Ausstellung, die eine größere Auswahl ihres hervorragenden künstlerischen Schaffens präsentiert.

Es eint die beiden Künstler aber nicht nur ihr guter Ruf in der Kunstszene oder ihre Arbeiten in privaten und öffentlichen Sammlungen. Vielmehr hatten die beiden eine so genannte Schüler-Lehrer-Beziehung: So unterrichtete Robert Preyer den 20 Jahre jüngeren Thomas Duttenhoefer Ende der 1960er Jahre in Malerei – eine weitere wichtige Entwicklungsstufe in Thomas Duttenhoefers künstlerischem Werdegang. Zahlreiche Preise, wie beispielsweise der Förderpreis des Landes Rheinland-Pfalz 1978, der Hans Purrmann-Preis der Stadt Speyer 1981 oder der 1. Preis „Kunst und Künstler aus Rheinland-Pfalz“ 1985 unterstreichen nicht nur seinen Erfolg, sondern erfüllen auch sicherlich seinen einstigen Lehrer Robert Preyer mit Freude und Stolz.

Eine ausführliche Einführung in die Werke von Thomas Duttenhoefer und Robert Preyer nahm die Galeristin Brigitte Haasner vor, die schon seit vielen Jahren mit den beiden Künstlern zusammenarbeitet und sie in der Rhein-Main-Region vertritt. - 02.10.2012

Nonnenmacher-Ausstellung in Worms

Landtagspräsident Mertes würdigt Wormser Künstler

Landtagspräsident Joachim Mertes bei der Eröffnung der Nonnenmacher-Ausstellung im Wormser Museum. Foto: Stadtarchiv Worms
Landtagspräsident Joachim Mertes bei der Eröffnung der Nonnenmacher-Ausstellung im Wormser Museum. Foto: Stadtarchiv Worms
„Vor gut zwei Jahren fragte Frank Nonnenmacher, Sohn des renommierten Bildhauers Gustav Nonnenmacher, beim Landtag Rheinland-Pfalz an, ob dieser bereit sei, die Skulptur `Kassandra´ für die Dauer eines Jahres in der Lobby zu präsentieren. Es handelte sich dabei um eine Bronzegruppe, die das politische Gerede der Vielen und die Ohnmacht des Klarsichtigen thematisiert und nach dem Willen des Künstlers nur für eine Präsentation in einem Vorraum eines Parlaments bestimmt war.

Dem Wunsch des Künstlers hat der Landtag sehr gerne entsprochen und so stand die Skulptur ab April 2013 ein Jahr lang in der Lobby, dem Vorraum des Plenarsaals“, so Landtagspräsident Joachim Mertes bei der Eröffnung der Nonnenmacher-Ausstellung im Wormser Museum. Lesen Sie weiter

Positives Fazit zum Ende der Ausstellung „Wenn ihr hier ankommt…“ am 14.02.2014

im Foyer des Landtags

Schulkasse beim Besuch der Ausstellung.
Schulkasse beim Besuch der Ausstellung.
Ungewöhnlich großen Anklang, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, hat die Ausstellung „Wenn ihr hier ankommt…“ im Foyer des Landtages gefunden. Die Ausstellung, die im Rahmen des Tages zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus zu sehen gewesen war und heute endet, stellte das Schicksal überwiegend jüdischer Kinder dar, die zwischen der Reichspogromnacht und dem Ausbruch des zweiten Weltkriegs vor Terror und antisemitischer Verfolgung geflohen sind.

Als eine der letzten Schulklassen besuchte der Englisch-Leistungskurs des Otto-Schott-Gymnasiums aus Mainz mit seiner Lehrerin Frau Dr. Ritzenhofen die Ausstellung. Die Schülerinnen und Schüler hatten zuvor das Drama „Kindertransport“ der englischen Schriftstellerin Diane Samuels gelesen. Das 1989 geschriebene Stück erzählt die Geschichte des fiktiven jüdischen Mädchens Eva Schlesinger, das 1938 von ihren Eltern nach England in die Obhut einer Pflegefamilie geschickt wird, um dem Hass der Nationalsozialisten zu entkommen. Lesen Sie weiter

Wanderausstellung des Landtags in Andernach

Kurfürst-Salentin-Gymnasium informierte über parlamentarische Arbeit

V.l.n.r.: Landtagsabgeordneter Marc Ruland, Studiendirektorin Alexandra Henning, Landrat Dr. Alexander Saftig, Schulleiterin Birgit Vogel und Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel. Foto: Sven-Erich Czernik.
V.l.n.r.: Landtagsabgeordneter Marc Ruland, Studiendirektorin Alexandra Henning, Landrat Dr. Alexander Saftig, Schulleiterin Birgit Vogel und Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel. Foto: Sven-Erich Czernik.
Mit seiner Wanderausstellung kommt der Landtag zu den Bürgerinnen und Bürgern. Jetzt war sie in Andernach zu sehen.

„Viele kennen ihn und seinen Sitz im Mainzer Deutschhaus. Das ist auch darauf zurückzuführen, dass sich viele Menschen im Rahmen eines Besuches in Mainz über den Landtag, seine Aufgaben und seine Arbeitsweise unterrichten. Im vergangenen Jahr waren es über 32 000. Mit seiner Wanderausstellung in formiert das Parlament vor Ort. Denn nur wer informiert ist, kann auch mitreden und mitgestalten. Vom Mitmachen lebt unsere Demokratie.“, so Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel in seiner Einführungsrede bei der Eröffnung der Wanderausstellung im Kurfürst-Salentin-Gymnasium in Andernach. Lesen Sie weiter

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Flyer zur Ausstellung

Begleitheft zur Wanderausstellung der 16. Wahlperiode

„Die Kehrseite des Krieges“ Fotografien von Georges Duhamel (1884-1966)

Ausstellung im Landtag Rheinland-Pfalz und im Institut Français bis zum 4. April 2014

Ausstellung im Landtag: Vizegeneralkonsul Stanislas Mrozek, Francoise Treese, Veronique Piquet-Duhamel und Landtagspräsident Mertes (von links) Foto: Klaus Benz
Ausstellung im Landtag: Vizegeneralkonsul Stanislas Mrozek, Francoise Treese, Veronique Piquet-Duhamel und Landtagspräsident Mertes (von links) Foto: Klaus Benz
Ausstellung im Institut Francais: Dr. Nicholas Beaupré bei seinen Eröffnungsvortrag über die Schriftsteller an den Fronten. Foto: Anna Cicoria, Institut Francais
Ausstellung im Institut Francais: Dr. Nicholas Beaupré bei seinen Eröffnungsvortrag über die Schriftsteller an den Fronten. Foto: Anna Cicoria, Institut Francais
„Die Arbeit ist erdrückend, infernalisch. Wir schlafen nicht mehr, waschen uns nicht mehr, essen kaum. Mehr kann ich nicht schreiben. Ich liebe dich aus der Tiefe des Alptraums“, so schrieb der Arzt und Schriftsteller Georges Duhamel während des Ersten Weltkrieges von der Front an seine Frau Blanche.

Seine Briefe, Fotografien und andere bewegende Dokumente aus der Zeit des Ersten Weltkrieges, der vor 100 Jahren begonnen hat, sind derzeit in einer Doppelausstellung im Landtag und im Institut Français zu sehen. Mit der Ausstellung an zwei Orten in Mainz wollen Landtag und Institut Français daran erinnern, dass sich Europa von einem Schauplatz erbitterter Kriege hin zu einem Ort des Friedens und der Völkerverständigung entwickelt hat. Lesen Sie weiter

„Jüdische Portraits. Fotografien von Herlinde Koelbl“

Ausstellungseröffnung am Mittwoch, den 22. Januar 2014, in der Lobby des Landtags

Von rechts: Landtagsdirektorin Ursula Molka und Landtagspräsident Joachim Mertes mit Dr. Iris Benner vom Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland beim Besuch der Ausstellung. Foto: Klaus Benz
Von rechts: Landtagsdirektorin Ursula Molka und Landtagspräsident Joachim Mertes mit Dr. Iris Benner vom Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland beim Besuch der Ausstellung. Foto: Klaus Benz
„In der Ausstellung sehen wir 26 Gesichter – gezeichnet von den Spuren des Lebens und des Geistes“, so Dr. Iris Benner von der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn. Die in die Ausstellung einführte. „Es wird sich zeigen, ob es gelungen ist, den Erinnerungen der Zeitzeugen einen lebendigen und nachwirkenden Raum im Gedächtnis unserer Kultur zu geben.

Es wird sich zeigen, ob wir Nachgeborenen jetzt und hier unserer Verantwortung haben gerecht werden können. Der Verantwortung zuzuhören, zu fragen, aufzuzeichnen und zu bewahren, damit auch kommende Generationen nicht vergessen werden, was niemals vergessen werden darf“, so Landtagspräsident Joachim Mertes in seiner Eröffnungsrede zur Ausstellung.. Lesen Sie weiter

„Von der Idee zur Erkenntnis“ – Wanderausstellung der DFG will Forschung verständlich machen

V.l.n.r.: Professor Dr. Michael Famulok, Vizepräsident der DFG, Professor Dr. Stefan Hirschauer, Soziologe der Universität Mainz, Vera Reiß, Staatssekretärin des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Ruth Ratter, MdL und stellvertretende Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses. Foto: Klaus Benz.
V.l.n.r.: Professor Dr. Michael Famulok, Vizepräsident der DFG, Professor Dr. Stefan Hirschauer, Soziologe der Universität Mainz, Vera Reiß, Staatssekretärin des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Ruth Ratter, MdL und stellvertretende Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses. Foto: Klaus Benz.
Wie sehen Eulen mit den Ohren? Werden nur die Frauen schwanger? Quo vadis, Demokratie? Diese und viele weitere Fragen stellen sich Wissenschaftler in der Wanderausstellung der Deutschen Forschungsgesellschaft, die gestern im Landtag eröffnet wurde. Die Ausstellung will Forschung verständlich machen und den gesellschaftlichen Bezug zu neuen Projekten der Grundlagenforschung aufzeigen.

Zur Eröffnung lobte Ruth Ratter, MdL und stellvertretende Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses, die Arbeit der DFG, die seit Jahren Grundlagenforschung finanziell unterstützt. Forschergeist sei wichtig, um unsere Gesellschaft voran zu bringen. Ebenso wie Politik lebe Wissenschaft vom Mitmachen.

Auch Professor Dr. Michael Famulok, Vizepräsident der DFG, hob hervor wie wichtig Grundlagenforschung sei, um grundlegende Phänomene unserer Welt zu verstehen. Deshalb habe es sich die DFG zum Ziel gemacht diese Forschung mit jährlich über 900 Millionen Euro zu unterstützen. Die Früchte dieser Unterstützung sind nun im Landtag zu sehen. Lesen Sie weiter

„Wenn ihr hier ankommt…“ – Schicksal einer jüdischen Familie zwischen Kindertransport und gescheiterter Emigration

Ausstellungseröffnung im Foyer des Landtags

Landtagspräsident Joachim Mertes mit Simon Burne (rechts), Sohn von Hans Bernd, Überlebender des Holocaust. Foto: Klaus Benz
Landtagspräsident Joachim Mertes mit Simon Burne (rechts), Sohn von Hans Bernd, Überlebender des Holocaust. Foto: Klaus Benz
Vor 75 Jahren drängten sich jüdische Kinder in Zugabteile, trugen Schilder mit Nummern und ihren Namen um den Hals und winkten von der Reling der Fährschiffe, wenn der Fähranleger in England in Sicht kam: Mehr als 10.000 Kinder wurden in den zehn Monaten zwischen den Novemberpogromen und dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs vor der antisemitischen Verfolgung ins Ausland gerettet. „Dass unter den Geretteten auch Kinder aus dem Raum Mainz, Ludwigshafen und Koblenz waren, zeigt erstmals unsere Ausstellung“, erläuterte Landtagspräsident Joachim Mertes.

„Dies ist eine Ausstellung, die in dieser Form noch nirgends zu sehen war“, so der Landtagspräsident. Weiter bemerkt er: „Auch heute erleben wir den Ausbruch von Unmenschlichkeit der Menschen gegen ihre Mitmenschen - im Syrischen Bürgerkrieg und an anderen Stellen auf dem Globus. Tun wir wirklich alles, was in unserer Macht steht, um die Schwächsten zu schützen?“ Lesen Sie weiter

 
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