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Zeichen X 2

Von Marianne Schmitz-Höhn - Malerei - und Hannelore Hilgert - Plastiken/Installationen -

Ausstellungseröffnung 'Zeichen X 2' im Foyer des Landtags. Foto: Klaus Benz
Ausstellungseröffnung 'Zeichen X 2' im Foyer des Landtags. Foto: Klaus Benz
Betrachtet man sich die Werke der beiden Künstlerinnen, so könnten sie auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein. Während sich Marianne Schmitz-Höhn der Malerei widmet und in ihren Werken dynamisch mit Farbe die Leinwand zur Form umwandelt, gestaltet Hannelore Hilgert hingegen Objekte, die zum einen Symbole unterschiedlicher Kulturen in sich tragen, zum anderen immer einen Bezug zur Erde als Sinnbild des Lebenskreislaufs aufweisen.

Die Arbeiten der beiden Künstlerinnen haben aber auch einen gemeinsamen Nenner: Sie arbeiten mit Zeichen oder lassen solche entstehen. So arbeitet Hannelore Hilgert mit Zeichen aus fremden Kulturen und visualisiert diese auf den Oberflächen ihrer kunstvoll installierten Plastiken. Marianne Schmitz-Höhn hingegen kreiert mit ihren dynamischen Pinselschwüngen Zeichen, die sich oftmals an der Schrift orientieren.

Es gibt aber noch weitere Gemeinsamkeiten: Beide Künstlerinnen stammen aus Rheinhessen und haben sich auch überregional bereits einen Namen gemacht. Regelmäßig präsentieren sie zudem ihre Werke in Einzel- aber auch Gemeinschaftsausstellungen.

Die Ausstellung war vom 23. Februar bis 16. März 2012 im Foyer des Landtags zu sehen.

In Schmitz-Höhns ungegenständlichen, analytischen Acrylmalereien fungiert die Leinwand als Träger von Räumlichkeit, auf der die Farbe eigengesetzlich neue Dimensionen und Dynamik entwickelt, die die Fläche zur Form umgestaltet. Aus dieser Form entwachsen grafisch lineare Elemente, die sich von symbolartigen Chiffren und Schwüngen kalligrafischer Art zu im Bild eingefügten Schriftpassagen formen. Die Form wird so zum Zeichen und der Einsatz ideografischer und alphabetischer Schriftsystematik verbindet Tradition mit Innovation, vermittelt – nicht unähnlich der Concept Art – die gegenseitige Bezugnahme von Bild und Realität/Umgebung.

Kabelbinder zwingen in Hannelore Hilgerts Werk die individuelle künstlerische Aussage der keramischen Objekte zu einem Gedankengewebe, legen Linien, schaffen Pfade, auf denen das Auge des Betrachtenden in die Welt der Zeichen geführt wird. Alte Symbole, inspiriert von verschiedenen Kulturen, werden in die Zeit des 21. Jahrhunderts transportiert. Mit großer Intuition setzt Hannelore Hilgert in ihrer Arbeit das Medium Erde als Sinnbild des Lebenskreislaufs ein; die Basis des Neuen ist das aus einem archaischen Ursprung gewonnene Zusammenspiel von Tradition und Innovation, deren jeweilige Präferenzen durch den Menschen zugleich Verknüpfung mit und Einbindung in ein individuelles Weltbild beinhalten.

Flyer zur Ausstellung



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