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Landtagspräsident Hendrik Hering zum Tod von Altbundespräsident Roman Herzog

„Der rheinland-pfälzische Landtag trauert um den ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog. Er war in seinem Wirken ein politischer Präsident, der sich zu grundlegenden gesellschaftlichen Fragen äußerte. Neben den gesellschaftlichen Entwicklungen in Deutschland, hat er das Verhältnis Deutschlands und Polens historisch neu eingeordnet. Er hat mit Blick auf den Warschauer Aufstand von 1944 das Verhältnis zwischen Polen und Deutschland neu geordnet. Mit der Proklamation des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus auf den 27. Januar hat er dafür Sorge getragen, dass die Erinnerungen an die nationalsozialistischen Verbrechen nicht enden und künftige Generationen zur Wachsamkeit gemahnt werden. Ihm war wichtig, eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt.

Seine ersten politischen Aufgaben hat Roman Herzog in Rheinland-Pfalz wahrgenommen. Der Jurist Roman Herzog gehörte bereits mit 39 Jahren der rheinland-pfälzische Landesregierung an.

Der Landtag von Rheinland-Pfalz wird Altbundespräsident Roman Herzog als einen überzeugten Demokraten und Mann mit klaren Überzeugungen in ehrender Erinnerung behalten.“

 
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