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Zertifikat Ökostrom

"Grüner Strom" für den Landtag

Mit gutem Beispiel voran geht der rheinland-pfälzische Landtag beim Umwelt- und Klimaschutz mit seinem Energieverbrauch. Das Parlamentsgebäude und das Abgeordnetenhauses werden seit März 2009 mit Ökostrom versorgt. Mit dem Energieversorger ENTEGA wurde ein Stromvertrag geschlossen, in dem festgehalten ist, dass der gesamte Strom, den der Landtag verbraucht, aus erneuerbaren Energien stammt und entsprechend in gleicher Menge Ökostrom in das Stromversorgungsnetz der allgemeinen Versorgung eingespeist wird. Dabei weist ENTEGA die Qualität "erneuerbare Energie" durch entsprechende Zertifikate nach. Der Ökostrom besteht zu rund 86 Prozent aus Wasserkraft, neun Prozent aus Windkraft, vier Prozent Biomasse und rund einem Prozent Solarenergie.

Für Landtagspräsident Joachim Mertes sind angesichts des globalen Klimawandels Maßnahmen auf allen Ebenen gefordert. Eine der Möglichkeiten bestehe darin, beim Bezug von Strom darauf zu achten, dass erneuerbare Energien gefördert werden. Mertes verweist in diesem Zusammenhang auf die vom Parlament einstimmig eingesetzte Enquete-Kommission "Klimawandel", die sich anhand eines verantwortungsvollen Aufgabenkatalogs mit den Folgen des Klimawandels für Rheinland-Pfalz beschäftigt.

Ein Zertifikat Ökostrom stellt sicher, dass die Menge des Stromes, den der Landtag bezieht, tatsächlich aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Das Zertifikat bezieht sich auf das Ökostrom-Label "ok Power", das von EnergieVision e.V. vergeben - und vom Ökoinstitut der Umweltstiftung WWF Deutschland und der Verbraucherzentrale NRW e.V. getragen - wird.

Weiterführende Links
Ökostrom-Label "ok Power"
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