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Deutliches Signal für Einigkeit in Europa ausgesendet

Fusion der rheinland-pfälzischen Partnerschaftsverbände geplant/Hering zum Präsidenten beider Verbände gewählt

Der neu gewählte Vorstand des Partnerschaftsverbandes Rheinland-Pfalz/Burgund. Foto: Partnerschaftsverband Rheinland-Pfalz/Burgund
Der neu gewählte Vorstand des Partnerschaftsverbandes Rheinland-Pfalz/Burgund. Foto: Partnerschaftsverband Rheinland-Pfalz/Burgund
Die Aktivitäten der beiden Partnerschaftsverbände Rheinland-Pfalz/Oppeln (Polen) und Mittelböhmen (Tschechien) sowie Rheinland-Pfalz/Burgund sollen künftig in einem Verband gebündelt werden. Dies wurde bei den jüngsten Mitgliederversammlungen der beiden Verbände grundsätzlich beschlossen und soll noch im Spätjahr dieses Jahres organisatorisch vollzogen werden.

„In Zeiten des Brexit, des zunehmenden Nationalismus und Populismus, weit verbreiteter Europa-Skepsis und hinsichtlich der Entwicklungen im Vorfeld der anstehenden Präsidentschaftswahlen in Frankreich, wollen wir damit ein deutliches europapolitisches Signal aussenden“, sagte der neu gewählte Präsident der beiden Partnerschaftsverbände, Landtagspräsident Hendrik Hering. Mit einer solchen Fusion folge man dem Beispiel der Franzosen, wo bereits ein Verband für die Zusammenarbeit der Regionen Burgund-Franche-Comté, Rheinland-Pfalz, Oppeln und Mittelböhmen existiere. Es gehe dabei nicht nur darum, ein europäisches Zeichen der Einheit zu setzen, sondern vor allem solle dadurch noch intensiver, enger, einheitlicher und effizienter kooperiert werden.

Thematisch im Vordergrund stehe insbesondere die Bildungs- und Jugendarbeit. Eine wichtige Zielgruppe werden neben Schülern und Studenten künftig verstärkt auch Jugendliche sein, die sich in der beruflichen Ausbildung befinden. „Wir wollen die europäische Idee, die gemeinsamen Werte und die vielfältigen Vorteile Europas vor allem auch all jenen nahebringen, die sich abgehängt fühlen und die EU kritisch sehen“, betonte Hering.

Die Mitgliederversammlungen der beiden Partnerschaftsverbände fassten einen Grundsatzbeschluss über die Neuausrichtung der Aufgaben und Strukturen der jeweiligen Verbände. Zudem wurde beschlossen, einen Fusionsausschuss einzusetzen, der einen Zusammenschluss vorbereitet. Hering dankte allen, die sich über die Jahre hinweg in den beiden Partnerschaftsverbänden ehrenamtlich und mit großer Leidenschaft für die Völkerverständigung und den lebendigen Austausch engagiert haben.

Der neu gewählte Vorstand des Partnerschaftsverbandes Rheinland-Pfalz/Burgund setzt sich zusammen aus Siggi Herrmann, Martine Durand-Krämer, Clemens Nagel, Professor Dr. Gunnar Schwarting, Helmut Loenenbach, Gerhard Borngräber, Brigitte Hayn, Hendrik Hering, Marie-Christine Böhme-Gendre, Dr. Jürgen Feind, Ruth Ratter, Ulrich Mönch, Christopher Vogt, Gisela Bader-Schnittert, Ralf Hellrich und Hans Albert Schreiner (von links nach rechts auf dem Foto). Auf dem Foto fehlen Berthold Biwer, Christoph Grimm, Martin Haller, Hannelore Klamm, Christian Pieroth, Lars Rieger und Madeleine Schumacher.

Der neu gewählte Vorstand des Partnerschaftsverbandes Rheinland-Pfalz/Oppeln (Polen) und Mittelböhmen (Tschechien) setzt sich zusammen aus Hannelore Klamm, Hendrik Hering (vordere Reihe im Foto), Thomas Linnertz, Marita Frieden (mittlere Reihe im Foto), Christian Angne, Dr. Rainer Frank, Martin Schmidt MdL (hintere Reihe im Foto). Auf dem Foto fehlen: Ricarda Kerl, Heike Raab, Professor Dr. Gunnar Schwarting und Dieter Skala. - 03.04.2017

 
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