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Ein Master für Europa

Studierende des trinationalen Studiengangs „European Studies“ zu Gast im Landtag

Landtagspräsident Hendrik Hering gab Studierenden des trinationalen Studiengangs „European Studies“ der Universitäten aus Oppeln (Polen), Dijon (Frankreich) und Mainz einen Einblick in die Arbeit des Landtags und der Landtagsverwaltung.
Landtagspräsident Hendrik Hering gab Studierenden des trinationalen Studiengangs „European Studies“ der Universitäten aus Oppeln (Polen), Dijon (Frankreich) und Mainz einen Einblick in die Arbeit des Landtags und der Landtagsverwaltung.
Einen Blick hinter die Kulissen des rheinland-pfälzischen Landtags und seiner Verwaltung haben Studierende des trinationalen Studiengangs „European Studies“ in dieser Woche geworfen. Landtagspräsident Hendrik Hering empfing die Hochschüler der Universitäten aus Oppeln (Polen), Dijon (Frankreich) und Mainz in der Landtagsverwaltung. Ihr Ziel ist der „Europa-Master“, ein 4-semestriger aufeinander aufbauender Masterstudiengang, welcher laut Angaben der Johannes Gutenberg-Universität der einzige trinationale Master in „European Studies“ in Deutschland ist.

Dabei studieren alle Teilnehmer gemeinsam das erste Semester in Oppeln, das zweite Semester in Mainz und das dritte Semester in Dijon. Das vierte Semester, in dem Praktika, Master-Arbeit und Abschlussprüfung anstehen, absolvieren die Teilnehmer dann getrennt an ihrer jeweiligen Heimatuniversität. Nach erfolgreichem Studienabschluss erhalten Absolventen nationale Abschlüsse aller drei Partnerhochschulen. Inhaltlich konzentriert sich der Studiengang auf Fragen von Kultur und Gesellschaft, Politik und Recht in Europa.

„Sie alle sind das beste Beispiel dafür, wie Europa gelebt werden kann“, lobte Landtagspräsident Hendrik Hering die Studierenden. Ein solcher Studiengang zeige, dass es gemeinsam besser gehe und schließlich alle davon profitierten. Hering warnte, dass die Demokratie und auch Europa nicht selbstverständlich seien. Beides müsse immer wieder aufs Neue verinnerlicht und verteidigt werden, gegen die Gefahren, die von links und von rechts drohten wie auch gegen die Gleichgültigkeit der Menschen. „Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, länderübergreifend im Dialog und im Austausch zu bleiben“, sagte Hering. Rheinland-Pfalz setze diesen Gedanken auf Länderebene durch seine  Partnerschaften um, insbesondere auch mit den Regionen Burgund und Oppeln, sowie im Rahmen von regelmäßigen interregionalen Treffen. Viele Fragen der Globalisierung, des Umwelt- und Klimaschutzes sowie Finanz- und Wirtschaftsfragen seien nur gemeinsam und grenzüberschreitend lösbar. - 07.06.2017

 
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