Direkt zum Inhalt

„Vermeiden statt Leiden“

Landeszentrale startet Kampagne zum Thema Darmkrebsvorsorge

Landtagspräsident Hering bei seiner Begrüßungsrede - Foto: T. Silz
Landtagspräsident Hering bei seiner Begrüßungsrede - Foto: T. Silz
„Vermeiden statt Leiden“ lautet das Motto einer gemeinsamen Kampagne der Landeszentrale für Gesundheitsförderung und der Stiftung Lebensblicke. Neben zentralen Informationen über Vorsorge und Prävention im Bereich der Darmkrebserkrankungen sollen als besondere Zielgruppe Menschen mit Migrationshintergrund berücksichtigt werden.
Zentrales Element der Kampagne wird eine Wanderausstellung sein, die vor allem aus Informationstafeln, einem interaktiven „Roboter“ sowie Informationsmaterialien besteht.

Anlässlich der Auftaktveranstaltung zur Kampagne konnte Landtagspräsident Hendrik Hering Sozial-Staatssekretär David Langner und den Vorsitzenden der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz, Sanitätsrat Dr. Günter Gerhardt, in der Lobby des rheinland-pfälzischen Landtags begrüßen.

Hering mahnte in seiner Begrüßungsrede, dass Darmkrebs zu den häufigsten bösartigen Erkrankungen in Deutschland zählt. Rund 70.000 Frauen und Männer ereile alljährlich diese Diagnose.

Die Krankheitszahlen stimmten traurig, denn wenn der Tumor rechtzeitig erkannt werde, bestünden hervorragende Heilungschancen. Durch eine Darmspiegelung, die beste Methode zur Früherkennung, könne Darmkrebs nicht nur früh erkannt, sondern durch das Entfernen von Vorstufen sogar völlig verhindert werden, so Hering.

Er wünschte der Ausstellung, dass sie die Aufmerksamkeit und Wahrnehmung der Bevölkerung und der Öffentlichkeit auf die Darmkrebsprävention in vollem Umfang erreiche.

Weitere Partner der Kampagne sind das Sozialministerium, die Landesärztekammer, der Landesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes sowie der Hausärzteverband Rheinland-Pfalz. - 30.05.2017

 
  zum Seitenanfang
Übersicht der TastaturkürzelAktuellesDokumente