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Demokratie lebt im Kleinen und im Großen

Werkstatträte Rheinland-Pfalz zu Gast im Landtag

Werkstatträte Rheinland-Pfalz zu Gast im Landtag. Foto: Landtag Rheinland-Pfalz
Werkstatträte Rheinland-Pfalz zu Gast im Landtag. Foto: Landtag Rheinland-Pfalz
11.12.2017 - Auf Einladung des Sozialministeriums waren Ende vergangener Woche Werkstatträte aus ganz Rheinland-Pfalz zu Besuch im rheinland-pfälzischen Landtag. Der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung, Matthias Rösch, hatte den Termin an die Werkstatträte in Rheinland-Pfalz vermittelt. Ziel der Veranstaltung war es, den Teilnehmenden einen Einblick in die Arbeit des Landtags zu geben und die Frage zu beantworten, warum der Landtag für deren Belange wichtig ist.

Mitbestimmer und Problemlöser

Die Direktorin beim Landtag, Ursula Molka, betonte in ihrem Grußwort die Bedeutung der Werkstatträte, die aktiv zur Sicherung fairer Arbeitsverhältnisse beitrügen und erster Ansprechpartner der Arbeitskollegen bei Problemen seien. „Als Werkstatt-Räte bestimmen Sie mit, was in Ihren Werkstätten geschieht“, betonte die Direktorin. Demokratie lebe so im Kleinen und im Großen. Ursula Molka veranschaulichte den Teilnehmenden, dass im Landtag Entscheidungen getroffen werden, die beispielsweise die finanzielle Unterstützung der Werkstätten betreffen. Iris Hermes, die Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte in Rheinland-Pfalz (LAG), berichtete anschließend vom überregionalen Austausch und von der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Werkstatträten in Rheinland-Pfalz.

Informationen zum neuen Bundesteilhabegesetz

Harald Diehl, Referatsleiter im Sozialministerium, informierte die Werkstatträte über das neue Bundesteilhabegesetz, das mitunter zur Stärkung der Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behinderung beitragen soll.

Auch der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling ließ es sich nicht nehmen, persönlich einige Worte an die Werkstatträte zu richten. Vom Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen in Mainz (ZsL) sprach die Frauenbeauftragte Gerlinde Busch und  Christine Lange von der Stiftung „Anerkennung und Hilfe“ informierte über die Aufgaben ihrer Stiftung, die sich für die öffentliche Anerkennung von Menschen mit Behinderung einsetzt, denen Unrecht widerfahren ist.

 
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