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Schreiben für Freiheit und Demokratie

Briefmarathon von Amnesty International hat sein Finale im Landtag

Briefmarathon von Amnesty International hat heute seinen Abschluss in der Lobby des Landtags in der Steinhalle des Landesmuseums gefunden
Briefmarathon von Amnesty International hat heute seinen Abschluss in der Lobby des Landtags in der Steinhalle des Landesmuseums gefunden
14.12.2017 - Der anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte stattfindende Briefmarathon von Amnesty International hat heute seinen Abschluss in der Lobby des Landtags in der Steinhalle des Landesmuseums gefunden. Amnesty International startet jährlich rund um den 10. Dezember seinen weltweiten Briefmarathon, der in diesem Jahr unter dem Motto „Schreib für Freiheit“ steht. Weltweit schreiben Menschen Briefe, in denen sie ihre Solidarität mit Menschen ausdrücken, deren Rechte verletzt werden, und rufen die Verantwortlichen zu einem Handeln im Sinne der Menschenrechte auf.

Briefmarathon hilft Menschen auf der ganzen Welt

Landtagspräsident Hendrik Hering würdigte Amnesty International als Organisation, deren Verpflichtung weder Staat noch Partei, sondern ganz allein den Rechten des Einzelnen gelte. Amnesty International schaffe es mit dem Briefmarathon, nicht durch abstrakte Theorien, sondern durch die Bekanntmachung konkreter Einzelfälle von Menschen in Not und Gefahr für internationale Aufmerksamkeit zu sorgen und zum Einsatz für Menschenrechte zu motivieren. So seien in diesem Jahr mehrere Millionen Briefe in mehr als 180 Ländern versandt worden. Der Präsident betonte den Wert dieser moralischen Unterstützung der von Menschenrechtsverletzungen Betroffenen. Das von Amnesty International angestoßene Engagement unter Bürgern habe schon vielen Menschen die Freiheit gebracht. „Menschenrechte werden nur dann verwirklicht, wenn Menschen sich für ihre eigenen Rechte und die Rechte anderer einsetzen und darauf drängen, dass alle Staaten Menschenrechte als Grundrechte in ihre Verfassungsordnungen aufnehmen“, verdeutlichte der Präsident.


Bewusstsein für Menschenrechte bei Schülern wecken

Besonders positiv bewertete der Präsident auch die Teilnahme von Schülern am Briefmarathon. „Rechtsstaat, Meinungsfreiheit und Demokratie sind keine Selbstverständlichkeiten“, betonte der Präsident, „sie wurden erkämpft und wir sind aufgerufen, diese Errungenschaften zu bewahren“. Dieses Bewusstsein bei jungen Menschen zu schaffen, sei eine große Aufgabe der Gesellschaft.

 
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