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SLOMI: Exzellenter Fotograf und Menschenkenner

Ausstellung „Menschen meiner Zeit“ auch am Tag der Deutschen Einheit zu sehen

Bewegende Portraits - Ausstellungseröffnung "Menschen meiner Zeit die etwas bewegten" - Foto. A. Linsenmann
Bewegende Portraits - Ausstellungseröffnung "Menschen meiner Zeit die etwas bewegten" - Foto. A. Linsenmann
15.09.2017 - Landtagspräsident Hendrik Hering hat die Ausstellung „Menschen meiner Zeit, die etwas bewegten“ des Fotografen SLOMI eröffnet. „Joseph Slominski muss nicht nur ein exzellenter Fotograf sein, sondern auch ein Menschenkenner und begnadeter Gesprächspartner“, sagte Hering am Mittwoch im Mainzer Abgeordnetenhaus. Die Menschen auf seinen Portraits wirkten gelöst und heiter. „Ich kenne keinen Fotografen, dem es so gut gelingt, diesen Eindruck der Leichtigkeit zu vermitteln“, beschrieb Hering Slominskis Arbeiten.

Portraits bekannter Persönlichkeiten aus sechs Jahrzehnten

In der Ausstellung zeigt Slominski mehr als 100 Porträts bedeutender Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus sechs Jahrzehnten – von 1954 bis 2015. Unter den Werken sind die Altbundeskanzler Willy Brandt und Helmut Kohl, der Schriftsteller Stefan Andres, der Mainzer Karl Kardinal Lehmann und die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Slominski sei damit zu einem „Chronisten der deutschen und europäischen Geschichte“ geworden, hob Landtagspräsident Hering hervor.


Erst mit den Menschen sprechen, dann fotografieren

Zur Eröffnung der Ausstellung kamen mit Bernhard Vogel und Kurt Beck zwei Menschen, die in Slominskis Zeit etwas bewegten. Im Gespräch mit den beiden früheren rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten und SWR-Moderatorin Patricia Küll erzählte der Fotograf, in welcher besonderen Atmosphäre seine Portraits von bekannten Persönlichkeiten entstehen: „Ganz entspannt reden können. Dass das, was sie erzählen, nicht am nächsten Tag im SPIEGEL steht.“ Bernhard Vogel und Kurt Beck bestätigten das. Beide hätten sich bei den Aufnahmen mit Slominski sehr wohl gefühlt. Das sei nicht bei allen Fotografen so gewesen, erinnerte sich Beck. Vogel erklärte, er habe erst durch Slominski verstanden, was Fotografie sei: Slominski „macht keine Schnappschüsse, sondern er spricht erst mit den Menschen, die er fotografieren will“.

Die Ausstellung „Menschen meiner Zeit, die etwas bewegten – Porträts von 1954 bis 2015“ ist bis zum 17. Oktober 2017 – auch am Tag der Deutschen Einheit – im Abgeordnetenhaus, Kaiser-Friedrich-Straße 3, 55116 Mainz, zu sehen. Geöffnet ist die Ausstellung von montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 
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