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Das sechsspeichige silberne Rad

Das sechsspeichige silberne Rad
Das sechsspeichige silberne Rad

Das sechsspeichige silberne Rad im roten Feld vertritt das Erzbistum und Kurfürstentum Mainz. Seine Entstehung ist legendenumwoben. Eine volkstümliche Sage bringt es mit dem Erzbischof Willigis (975-1011), angeblich der Sohn eines Radmachers, in Verbindung, dem seine Gegner Räder an die Tür gemalt und ihn mit dem Spruch geschmäht hätten "Willigis, denk, woher du kommen bist!".

Andere Deutungsversuche leiten es vom Christusmonogramm (XP, dem griechischen Chi-Rho) ab oder wollen es auf keltische oder germanische Sonnensymbole zurückführen.

Wahrscheinlicher ist, dass das Rad ein Attribut des Hl. Martin, des Patrons des Erzstifts, ist oder Symbol für Evangelium und Kirche in Anlehnung an das in der Vision des Propheten Ezechiel erscheinende Bild des Gotteswagens.

Anfänglich trat es als Doppelrad auf, so auf Münzen des Erzbischofs Siegfried III. (1230-1249) und noch heute im Wappen der Landeshauptstadt Mainz.
Später wurde es zu einem Rad vereinfacht. Es breitete sich wegen des weit verstreuten Territorialbesitzes des Erzstifts über große Teile ganz Deutschlands aus, wo es noch heute in den Wappen von Städten vielfach vertreten ist (zum Beispiel Erfurt).


Das Wappen von Rheinland-Pfalz
Landeswappen Rheinland-Pfalz

Das rote Kreuz in Silber
Das rote Kreuz in Silber
Das rote Kreuz in Silber ist das Wappen des Erzbistums und Kurfürstentums Trier.

Der pfälzische Löwe
Der pfälzische Löwe
Der pfälzische Löwe, golden mit roter Krone, ist zuerst unter dem wittelsbachischen Pfalzgrafen Otto dem Erlauchten in dessen Reitersiegel von 1229 nachzuweisen.

Die Weinlaubkrone
Weinlaubkrone
Die 1948 festgelegte Landesflagge zeigt die Farben Schwarz-Rot-Gold mit dem von einer goldenenen Weinlaubkrone bekrönten Landeswappen im Obereck.

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