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Die Entstehung des Deutschhauses

Karl Ludwig von Pfalz Neuburg
Karl Ludwig von Pfalz Neuburg

Das imposante Gebäude aus dem 18. Jahrhundert spiegelt in seiner wechselvollen Geschichte bedeutende Kapitel rheinischer, deutscher und europäischer Geschichte wider.

Seinen Namen verdankt das Deutschhaus seiner ursprünglichen Bestimmung: es wurde in den Jahren 1729 bis 1740 als Residenz des damaligen Hochmeisters des Deutschen Ritterordens erbaut, von Franz Ludwig von Pfalz Neuburg, der in Personalunion Kurfürst-Erzbischof von Mainz war. Das "Deutschordenshaus" wurde nach Plänen des Kurmainzer Baudirektors Anselm Franz Freiherr von Ritter zu Grünstein im Stil des französischen Barock errichtet. Es besteht aus Haupthaus und zwei den Hof flankierende Pavillons. In dem zur Stadtseite hin rechts gelegenen Pavillon befand sich ursprünglich eine Kapelle. Namhafte Künstler wie der Augsburger Freskomaler Christoph Thomas Scheffler, die Würzburger Stuckatoren-Familie Castelli und der Mainzer Hofbildhauer Burkard Zamels gestalteten das Ordensritterpalais zu einem der prächtigsten Profangebäude im Kurmainzer Raum.


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