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Ausstellungen im Landtag

Sie finden hier eine Auswahl zurückliegender Ausstellungen im Landtag. Informationen zu laufenden oder kommenden Veranstaltungen können im Terminkalender unter "Aktuelles" aufgerufen werden.

PDF-Dokument (Symbol)Jahresübersicht der Ausstellungen

28. Schüler- und Jugendwettbewerb 2014 – 18 preisgekrönte Arbeiten!

Preisverleihung und Ausstellung

Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel (2.v.r.) und die stellvertretende Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Marianne Rohde (1.v.r.) bei der Preisverleihung. Foto: Klaus Benz.
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Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel (2.v.r.) und die stellvertretende Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Marianne Rohde (1.v.r.) bei der Preisverleihung. Foto: Klaus Benz.
Beim Schüler- und Jugendwettbewerb 2014 des Landtags Rheinland-Pfalz und der Landeszentrale für politische Bildung haben sich insgesamt 1.059 Jugendliche aus ganz Rheinland-Pfalz mit 221 Arbeiten beteiligt. Die Ausstellung der Siegerarbeiten wurde heute von Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel und der stellvertretenden Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung Marianne Rohde mit einem Rundgang durch die Ausstellung im Abgeordnetenhaus eröffnet.

"Die 18 preisgekrönten Arbeiten zeigen außergewöhnlich viel Kreativität, Qualität und Einsatzbereitschaft. Die Arbeiten reichen von aufwändigen gestalterisch-bildnerischen Werken, tollen Videos, kreativ gestalteten Internet-Seiten, DVDs und CD-ROMs bis zu ausgezeichneten Textarbeiten und Hörspielen" lobte Schabel. Lesen Sie weiter

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Die Wanderausstellung des Landtags machte Station in Enkenbach-Alsenborn

v.l.n.r. Landrat Paul Junker, Heinz-Hermann Schnabel (Landtagsvizepräsident), Thomas Wansch (MdL), Erste Kreisbeigeordnete Gudrun Heß-Schmidt. Foto: Georgia Matt-Haen
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v.l.n.r. Landrat Paul Junker, Heinz-Hermann Schnabel (Landtagsvizepräsident), Thomas Wansch (MdL), Erste Kreisbeigeordnete Gudrun Heß-Schmidt. Foto: Georgia Matt-Haen
„Ihr habt heute gezeigt, dass Ihr euch für Euren Landtag interessiert. Wir sind heute gerne zu Euch gekommen, darüber hinaus könnt Ihr uns auch in Mainz besuchen. Die Demokratie lebt von der Beteiligung Aller und auch Ihr als Schülerinnen und Schüler könnt und sollt Euch schon einbringen - in Eurer Schule, Eurer Gemeinde und in Eurem Bundesland.“ Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel betonte bei der Eröffnung der Wanderausstellung des Landtags in der Hans-Zulliger-Schule (Förderschule) in Enkenbach, wie beeindruckend er das Engagement der Schüler findet und ermutigte die Schülerinnen und Schüler, sich für die Politik zu interessieren und sich weiter in die Gemeinschaft einzubringen.

Die Eröffnung der Ausstellung, an der auch Landtagsabgeordneter Thomas Wansch und Landrat Paul Juncker teilnahmen, wurde von den Schülerinnen und Schülern mit einem einstündigen Programm aus Musik, Tanz und politischen Informationen über den deutschen Föderalismus und die Arbeit des Landesparlaments begleitet. Unter anderem hatten die Schüler eine Umfrage in Enkenbach-Alsenborn durchgeführt, um zu erfahren, welche Kenntnisse die Bürger über den Landtag besitzen.

Die Schülerinnen und Schüler haben die Absicht, auf Vermittlung des Abgeordneten Thomas Wansch, den Landtag in Mainz zu besuchen und sich auch vor Ort einen Eindruck des Parlaments zu verschaffen.

Die Wanderausstellung war bis zum 16. Juli in der Hans-Zulliger-Schule in Enkenbach, Neukirchner Straße 4, zu besuchen. - 17.07.2014

Flyer zur Ausstellung

Wanderausstellung des Landtags in Andernach

Kurfürst-Salentin-Gymnasium informierte über parlamentarische Arbeit

V.l.n.r.: Landtagsabgeordneter Marc Ruland, Studiendirektorin Alexandra Henning, Landrat Dr. Alexander Saftig, Schulleiterin Birgit Vogel und Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel. Foto: Sven-Erich Czernik.
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V.l.n.r.: Landtagsabgeordneter Marc Ruland, Studiendirektorin Alexandra Henning, Landrat Dr. Alexander Saftig, Schulleiterin Birgit Vogel und Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel. Foto: Sven-Erich Czernik.
Mit seiner Wanderausstellung kommt der Landtag zu den Bürgerinnen und Bürgern. Jetzt war sie in Andernach zu sehen.

„Viele kennen ihn und seinen Sitz im Mainzer Deutschhaus. Das ist auch darauf zurückzuführen, dass sich viele Menschen im Rahmen eines Besuches in Mainz über den Landtag, seine Aufgaben und seine Arbeitsweise unterrichten. Im vergangenen Jahr waren es über 32 000. Mit seiner Wanderausstellung in formiert das Parlament vor Ort. Denn nur wer informiert ist, kann auch mitreden und mitgestalten. Vom Mitmachen lebt unsere Demokratie.“, so Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel in seiner Einführungsrede bei der Eröffnung der Wanderausstellung im Kurfürst-Salentin-Gymnasium in Andernach. Lesen Sie weiter

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Flyer zur Ausstellung

Begleitheft zur Wanderausstellung der 16. Wahlperiode

Ausstellungseröffnung „Szenenwechsel“ von Anna Bludau-Hary (Installation, Objekte) und Ulla Faber (Malerei) im Foyer des Landtags

Eine Ausstellung aus der Reihe "Kunst im Landtag"

V.l.n.r.: Die Künstlerin Anna Bludau-Hary, Ruth Ratter, stellv. Vorsitzende des Ausschusses für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Prof. Tina Stolt von der Universität Koblenz-Landau und die Künstlerin Ulla Faber. Foto: Klaus Benz.
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V.l.n.r.: Die Künstlerin Anna Bludau-Hary, Ruth Ratter, stellv. Vorsitzende des Ausschusses für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Prof. Tina Stolt von der Universität Koblenz-Landau und die Künstlerin Ulla Faber. Foto: Klaus Benz.
„Szenenwechsel“ – lautet der Titel der jüngsten Kunstausstellung im Landtag, die am Mittwoch von Ruth Ratter (2. von li.), stellv. Vorsitzende des Ausschusses für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, eröffnet wurde.

Die Ausstellung zeigt Werke zweier Künstlerinnen, die aus der rheinland-pfälzischen Kunstszene nicht mehr wegzudenken sind. Anna Bludau-Hary (links) setzt ihren Schwerpunkt auf Objekte und Installationen. Leichte halbtransparente Papiere, filigran von der Künstlerin geformt, werden mit Draht zu Skulpturen. Den Betrachtern bietet sich nicht nur ein interessantes Licht- und Schattenspiel, sondern auch eine andere Wahrnehmung des Raumes.

Ganz anders die Bilder von Ulla Faber (rechts). Mal abstrakte, dann aber auch wieder gegenständliche Darstellungen fließen in ihren Werken ineinander über und erzeugen so Spannung. Der Betrachter kann nie wirklich sicher sein, was er nun sieht, was das Bild ihm eigentlich sagen möchte. Jeder muss dies für sich selbst entscheiden, jeder behält ab auch ein Bild im Kopf. Eine Einführung in die Ausstellung gab Prof. Tina Stolt (2. von re.) von der Universität Koblenz-Landau. Die Ausstellung konnte bis zum 20. Juni im Foyer des Landtags besichtigt werden. - 23.06.2014

 Flyer zur Ausstellung

Herz verschenken – Ausstellung zum Thema Organspende

Fotos von Michale Hagedorn sensibilisieren

Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm (mitte) bei der Eröffnung der Ausstellung "Herz verschenken". Foto: Klaus Benz.
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Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm (mitte) bei der Eröffnung der Ausstellung "Herz verschenken". Foto: Klaus Benz.
Herz verschenken – so lautet der Titel, der Ausstellung im Landtag, die auf die Notwendigkeit von Organspenden aufmerksam macht. Organspenden können Leben retten. Aber immer noch erklären sich zu wenig Menschen zu einer Organspende nach ihrem Tod bereit. So warten rund 11.300 Patientinnen und Patienten derzeit in Deutschland auf ein Spenderorgan, in Rheinland-Pfalz aktuell 515 Menschen. Für jährlich rund 1.000 Deutsche kommt jede Hilfe zu spät. Die Frage nach der eigenen Spendenbereitschaft ist sehr persönlich – sie sollte mit Herz und Verstand beantwortet werden. Organspende-Skandale hätten die Menschen verunsichert, sagte Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm bei der Eröffnung: „Aufklärung ist daher dringend notwendig. Menschen muss die Angst davor, ihre Organe nach ihrem Tod zu spenden, genommen werden.“ Ebenso nötig sei die Sensibilisierung für das Schicksal betroffener Menschen. Die Fotoausstellung der Initiative Organspende erreicht beides: 20 Bilder des Hamburger Fotografen Michael Hagedorn zeigen Menschen, die persönlich vom Thema Organspende betroffen sind.

Die Ausstellung war vom 14. Mai bis 30. Mai 2014 täglich außer an Wochenenden und Feiertagen von 8 Uhr bis 17 Uhr in der Lobby des Landtags Rheinland-Pfalz Platz der Mainzer Republik 1, 55116 Mainz zu sehen. - 03.06.2014

 Flyer zur Ausstellung

Ausstellungseröffnung „dilibri RHEINLAND-PFALZ“ im Abgeordnetenhaus

Informationsausstellung

Ausstellungseröffnung „dilibri  RHEINLAND-PFALZ“ im Abgeordnetenhaus. Foto: Klaus Benz
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Ausstellungseröffnung „dilibri RHEINLAND-PFALZ“ im Abgeordnetenhaus. Foto: Klaus Benz
„Der Landtag Rheinland-Pfalz ist den Bibliotheken und Archiven des Landes sehr verbunden. Zum einen hat auch dieses Haus eine eigene Bibliothek und ein Archiv, zum anderen war einst ein berühmter Bibliothekar eng mit dem Deutschhaus, also dem heutigen Sitz des rheinland-pfälzischen Landtags, verbunden. Ich spreche von Georg Forster, der nur wenige Schritte von hier – am Neubrunnenplatz – in der damaligen Bibliothek der Mainzer Universität seinen Dienst als Bibliothekar verrichtete.

Forster war aber auch der Vizepräsident des Rheinisch-Deutschen Nationalkonvents, also dem ersten an demokratischen Prinzipien orientierten Parlament auf deutschem Boden, der erstmals 1793 im Deutschhaus tagte“, so Frau Vizepräsidentin Hannelore Klamm in ihrer Eröffnungsrede. Lesen Sie weiter

Ausstellungseröffnung „Kanon!“ von Jörg Mebus – Installation / Metallbildhauerei – und Judith Spang – Installation –

Eine Ausstellung aus der Reihe „Kunst im Landtag“

Ausstellungseröffnung im Foyer des Landtags. Foto: Klaus Benz.
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Ausstellungseröffnung im Foyer des Landtags. Foto: Klaus Benz.
„Trotz der optisch sehr unterschiedlichen Werke verbindet die beiden Künstler einiges. So haben beide sehr erfolgreich die Kunsthochschule in Mainz absolviert und wurden zudem noch zu Meisterschülern ernannt. Während sich Judith Spang vor allem auf experimentelle Installationen konzentriert, legt Jörg Mebus zusätzlich den Fokus auf Metallbildhauerei. Beide transportieren über ihre Werke Aussagen bzw. Botschaften an ihre Umwelt“, so Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm in ihrer Begrüßungsansprache anlässlich der Ausstellungseröffnung am 30. April im Foyer des Landtags. Lesen Sie weiter

Kunsttage Winningen 2014

Kunst im Landtag

Der Weinort Winningen an der Mosel verwandelt sich im Mai dieses Jahres bereits zum vierten Mal in eine große Galerie, wenn die Kunsttage 2014 eröffnet werden. Eine kleine, aber feine Vorschau auf darauf können die Besucher des rheinland-pfälzischen Landtages erleben: Vom 12. März bis 10. April präsentieren die Künstler Dorothée Rothbrust und Thomas Röthel ihre Werke im Landtags-Foyer.

Dorothée Rothbrust zeigt dabei Skulpturen und Bilderfahnen, während Thomas Röthel Plastiken und Prägedrucke ausstellt. Zur Vernissage am 12. März um 19.30 Uhr begrüßt Landtagspräsident Joachim Mertes die Gäste. Anschließend führt Professorin Dr. Beate Reifenscheid, Direktorin des Ludwig-Museums Koblenz, in die Ausstellung ein. Musikalisch umrahmt wird die Eröffnung von Saxophonistin Carolin Hild. Lesen Sie weiter

Kunsttage Winningen 2014

Ausstellungseröffnung „Winningen 2014“ im Foyer des Landtags

Ausstellungseröffnung „Winningen 2014“ im Landtag. Foto: Klaus Benz.
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Ausstellungseröffnung „Winningen 2014“ im Landtag. Foto: Klaus Benz.
„Was wir heute Abend im Landtag zu sehen bekommen, meine Damen und Herren, ist auch für uns etwas Neues. Zum ersten Mal wird uns nämlich eine Vorabschau auf ein Kunstereignis präsentiert, das im Mai dieses Jahres wieder viele nach Winningen an der Mosel locken wird. Ich spreche von den vierten Winninger Kunsttagen.

Dort werden Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit haben, das Zusammenspiel unterschiedlichster Werke von zehn nationalen und internationalen Künstlerinnen und Künstler zu bestaunen“, so Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel in seiner Eröffnungsrede anlässlich der Ausstellungseröffnung „Winningen 2014“ im Landtag. Lesen Sie weiter

„Die Kehrseite des Krieges“ Fotografien von Georges Duhamel (1884-1966)

Ausstellung im Landtag Rheinland-Pfalz und im Institut Français bis zum 4. April 2014

Ausstellung im Landtag: Vizegeneralkonsul Stanislas Mrozek, Francoise Treese, Veronique Piquet-Duhamel und Landtagspräsident Mertes (von links) Foto: Klaus Benz
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Ausstellung im Landtag: Vizegeneralkonsul Stanislas Mrozek, Francoise Treese, Veronique Piquet-Duhamel und Landtagspräsident Mertes (von links) Foto: Klaus Benz
Ausstellung im Institut Francais: Dr. Nicholas Beaupré bei seinen Eröffnungsvortrag über die Schriftsteller an den Fronten. Foto: Anna Cicoria, Institut Francais
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Ausstellung im Institut Francais: Dr. Nicholas Beaupré bei seinen Eröffnungsvortrag über die Schriftsteller an den Fronten. Foto: Anna Cicoria, Institut Francais
„Die Arbeit ist erdrückend, infernalisch. Wir schlafen nicht mehr, waschen uns nicht mehr, essen kaum. Mehr kann ich nicht schreiben. Ich liebe dich aus der Tiefe des Alptraums“, so schrieb der Arzt und Schriftsteller Georges Duhamel während des Ersten Weltkrieges von der Front an seine Frau Blanche.

Seine Briefe, Fotografien und andere bewegende Dokumente aus der Zeit des Ersten Weltkrieges, der vor 100 Jahren begonnen hat, sind derzeit in einer Doppelausstellung im Landtag und im Institut Français zu sehen. Mit der Ausstellung an zwei Orten in Mainz wollen Landtag und Institut Français daran erinnern, dass sich Europa von einem Schauplatz erbitterter Kriege hin zu einem Ort des Friedens und der Völkerverständigung entwickelt hat. Lesen Sie weiter

„Jüdische Portraits. Fotografien von Herlinde Koelbl“

Ausstellungseröffnung am Mittwoch, den 22. Januar 2014, in der Lobby des Landtags

Von rechts: Landtagsdirektorin Ursula Molka und Landtagspräsident Joachim Mertes mit Dr. Iris Benner vom Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland beim Besuch der Ausstellung. Foto: Klaus Benz
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Von rechts: Landtagsdirektorin Ursula Molka und Landtagspräsident Joachim Mertes mit Dr. Iris Benner vom Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland beim Besuch der Ausstellung. Foto: Klaus Benz
„In der Ausstellung sehen wir 26 Gesichter – gezeichnet von den Spuren des Lebens und des Geistes“, so Dr. Iris Benner von der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn. Die in die Ausstellung einführte. „Es wird sich zeigen, ob es gelungen ist, den Erinnerungen der Zeitzeugen einen lebendigen und nachwirkenden Raum im Gedächtnis unserer Kultur zu geben.

Es wird sich zeigen, ob wir Nachgeborenen jetzt und hier unserer Verantwortung haben gerecht werden können. Der Verantwortung zuzuhören, zu fragen, aufzuzeichnen und zu bewahren, damit auch kommende Generationen nicht vergessen werden, was niemals vergessen werden darf“, so Landtagspräsident Joachim Mertes in seiner Eröffnungsrede zur Ausstellung.. Lesen Sie weiter

Positives Fazit zum Ende der Ausstellung „Wenn ihr hier ankommt…“ am 14.02.2014

im Foyer des Landtags

Schulkasse beim Besuch der Ausstellung.
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Schulkasse beim Besuch der Ausstellung.
Ungewöhnlich großen Anklang, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, hat die Ausstellung „Wenn ihr hier ankommt…“ im Foyer des Landtages gefunden. Die Ausstellung, die im Rahmen des Tages zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus zu sehen gewesen war und heute endet, stellte das Schicksal überwiegend jüdischer Kinder dar, die zwischen der Reichspogromnacht und dem Ausbruch des zweiten Weltkriegs vor Terror und antisemitischer Verfolgung geflohen sind.

Als eine der letzten Schulklassen besuchte der Englisch-Leistungskurs des Otto-Schott-Gymnasiums aus Mainz mit seiner Lehrerin Frau Dr. Ritzenhofen die Ausstellung. Die Schülerinnen und Schüler hatten zuvor das Drama „Kindertransport“ der englischen Schriftstellerin Diane Samuels gelesen. Das 1989 geschriebene Stück erzählt die Geschichte des fiktiven jüdischen Mädchens Eva Schlesinger, das 1938 von ihren Eltern nach England in die Obhut einer Pflegefamilie geschickt wird, um dem Hass der Nationalsozialisten zu entkommen. Lesen Sie weiter

Landtag verlängert Ausstellung über Kindertransporte bis zum 14. Februar 2014

Die Ausstellung „Wenn Ihr hier ankommt…“ Schicksal einer jüdischen Familie zwischen Kindertransport und gescheiterter Emigration wird aufgrund des nachhaltigen Besucherinteresses um eine Woche bis zum Freitag, 14. Februar 2014 verlängert.

Sie durften einen Koffer mitnehmen, ein Kuscheltier und zehn Reichsmark. Die im Foyer des Landtags ausgestellten Fotos, Dokumente und Ausstellungstafeln zeigen die bewegenden Schicksale von jüdischen Kindern, die vor 75 Jahren mit sogenannten „Kindertransporten“ aus dem nationalsozialistischen Deutschland fliehen konnten. Lesen Sie weiter

„Wenn ihr hier ankommt…“ – Schicksal einer jüdischen Familie zwischen Kindertransport und gescheiterter Emigration

Ausstellungseröffnung im Foyer des Landtags

Landtagspräsident Joachim Mertes mit Simon Burne (rechts), Sohn von Hans Bernd, Überlebender des Holocaust. Foto: Klaus Benz
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Landtagspräsident Joachim Mertes mit Simon Burne (rechts), Sohn von Hans Bernd, Überlebender des Holocaust. Foto: Klaus Benz
Vor 75 Jahren drängten sich jüdische Kinder in Zugabteile, trugen Schilder mit Nummern und ihren Namen um den Hals und winkten von der Reling der Fährschiffe, wenn der Fähranleger in England in Sicht kam: Mehr als 10.000 Kinder wurden in den zehn Monaten zwischen den Novemberpogromen und dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs vor der antisemitischen Verfolgung ins Ausland gerettet. „Dass unter den Geretteten auch Kinder aus dem Raum Mainz, Ludwigshafen und Koblenz waren, zeigt erstmals unsere Ausstellung“, erläuterte Landtagspräsident Joachim Mertes.

„Dies ist eine Ausstellung, die in dieser Form noch nirgends zu sehen war“, so der Landtagspräsident. Weiter bemerkt er: „Auch heute erleben wir den Ausbruch von Unmenschlichkeit der Menschen gegen ihre Mitmenschen - im Syrischen Bürgerkrieg und an anderen Stellen auf dem Globus. Tun wir wirklich alles, was in unserer Macht steht, um die Schwächsten zu schützen?“ Lesen Sie weiter

„Im Fluss“ – KM 570 Kunstverein Mittelrhein e.V.

Ausstellungseröffnung im Foyer des Landtags

Ausstellungseröffnung „Im Fluss“ im Foyer des Landtags mit Landtagsvizepräsident Dr. Bernhard Braun. Foto: Klaus Benz.
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Ausstellungseröffnung „Im Fluss“ im Foyer des Landtags mit Landtagsvizepräsident Dr. Bernhard Braun. Foto: Klaus Benz.
„Diese Ausstellung zeigt, dass auch in Kunstvereinen Demokratie gelebt wird. In der Regel können nicht alle Mitglieder aufgrund des begrenzten Raumangebots ihre Werke im Rahmen einer Ausstellung präsentieren. So auch in diesem Fall. Daher wurde im Vorfeld von einer unabhängigen Jury eine Auswahl an Werken getroffen. Alle Künstlerinnen und Künstler des Vereins hatten also die gleiche Chance und wurden somit auch gleich behandelt. Der demokratische Grundsatz der Gleichheit wurde gewahrt“, so Landtagsvizepräsident Dr. Bernhard Braun zu Beginn der Ausstellungseröffnung mit dem Thema „Im Fluss“.

Jeder, der einmal am Rhein spazieren gegangen ist, kennt die großen Schilder mit den Zahlen und dem Kreuz, schwarz auf weißem Grund stehen sie am Ufer. Im Süden kleine Zahlen, nach Norden immer höhere, in Mainz kann man Rheinkilometer KM 498 lesen. Die Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung gehören einem Kunstverein an, der bei Rheinkilometer KM 570 beheimatet ist. Der Kunstverein Mittelrhein hat Boppard als seinen Sitz. Mit ihrem ursprünglichen Ziel, dem gesamten Mittelrhein von Bingen bis Koblenz, also flussabwärts, Kunst näher zu bringen, sind die Mitglieder von KM 570 nach Mainz gekommen, um im Landtag ihre Werke zu präsentieren.

Seit 10 Jahren gibt es den Kunstverein Mittelrhein. Dieses Jubiläum war Anlass, dass sich die Mitglieder gemeinsam mit dem Thema „Im Fluss“ künstlerisch auseinandergesetzt haben. Die Ergebnisse wurden in dieser Ausstellung präsentiert. Von Malerei über Collagen bis hin zu Plastiken und Installationen präsentierte der Kunstverein Mittelrhein ein Repertoire an Genre-übergreifenden Arbeiten, in denen sich neun Künstlerinnen und ein Künstler zwar einzeln, aber dennoch als Teil dieses Ausstellungsprojekts wiederfanden. Die Ausstellung war vom 11. bis 30. Dezember 2013 im Foyer des Landtags zu sehen. - 06.01.2014

Flyer zur Ausstellung

Reich an Einfällen - Kreatives Recycling in der "Dritten Welt"

Eine Ausstellung im Foyer des Abgeordnetenhauses des Landtags

V.l.n.r.: Hans-Peter Hexemer, Kurator Hans Schmidt, Gisela Apitzsch, Pfarrer Andreas Klodt. Foto: Klaus Benz.
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V.l.n.r.: Hans-Peter Hexemer, Kurator Hans Schmidt, Gisela Apitzsch, Pfarrer Andreas Klodt. Foto: Klaus Benz.
Eine Ausstellung im Foyer des Abgeordnetenhauses des Landtags

„Not macht erfinderisch und Armut macht kreativ.“ Die Ausstellung „Reich an Einfällen – Kreatives Recycling in der Dritten Welt“ zeigte die große Vielfalt dessen, was aus bei uns oft achtlos weggeworfenen Materialien in den Ländern der sogenannten Dritten Welt an nützlichen Gebrauchsgegenständen und auch Spielsachen entsteht. So werden beispielsweise aus leeren Spraydosen funktionstüchtige Öllampen gebaut oder Kronkorken dienen zum Basteln von Spielzeugfiguren für Kinder. Alte Autoreifen oder Felgen werden zu Gefäßen und Essgeschirr umfunktioniert, verschiedene Lebensmittelverpackungen werden in einen Spielzeug-LKW umgewandelt.

„Während sich in den Industrieländern die Müllberge türmen und die Müllbeseitigung Unsummen an Geldern verschlingt, zeigen uns die Menschen in den armen und ärmsten Ländern, was Recycling und damit einhergehende Nachhaltigkeit auch bedeuten können.“, sagte der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit beim Landtag, Hans-Peter Hexemer, bei der Eröffnung.  Die Menschen warteten dabei mit einem Einfallsreichtum auf, der seines Gleichen suche und in den reichen Ländern bestenfalls in künstlerischen Kreisen zu finden sei. Kreativität ist immer gut, dort ist sie aber zugleich nützlich. Lesen Sie weiter

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Die ersten 10 Jahre Aktion Tagwerk

Eine Fotoausstellung im Landtag

Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel, Nora Weisbrod, Staatsministerin Irene Alt  Foto: Frau Mittenzwei
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Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel, Nora Weisbrod, Staatsministerin Irene Alt Foto: Frau Mittenzwei
Zehn Jahre ist es nun her, dass aus einer in Rheinland-Pfalz geborenen Idee eine Bewegung wurde, die mittlerweile bundesweit bekannt ist und von vielen unterstützt wird. Damals absolvierte eine junge Frau aus Ingelheim nach ihrem Abitur ein freiwilliges soziales Jahr bei der Kinderhilfsorganisation Human Help Network, die ihren Sitz in Mainz hat. Von Anfang an war es ihr ein großes Anliegen, in Afrika zu helfen, ein Ziel, das sie nie aus den Augen verlor. Diese junge Frau ist Nora Weisbrod“, so Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel bei der Eröffnung der Fotoausstellung. Lesen Sie weiter

Kunst im Landtag – Vizepräsidentin Klamm eröffnete Ausstellung „Zeichnung und Objekt“

V.l.n.r.: Henrike Franz, Zeichnung, Petra Jung, Objekte und Hannelore Klamm, Vizepräsidentin des Landtags. Foto: Klaus Benz.
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V.l.n.r.: Henrike Franz, Zeichnung, Petra Jung, Objekte und Hannelore Klamm, Vizepräsidentin des Landtags. Foto: Klaus Benz.
„Die künstlerische Auseinandersetzung mit den Schnittstellen zwischen dem Inneren und dem Äußeren hat beide Künstlerinnen beschäftigt. Wir dürfen im Rahmen der Ausstellung nun das äußerst gelungene Zusammenspiel zweier auf den ersten Blick völlig verschieden anmutenden Werken erleben.“

Mit diesen Worten eröffnete Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm die Ausstellung „Zeichnung und Objekt“. Auf dieser stellten im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst im Landtag“ die Künstlerinnen Henrike Franz (Erlangen/Ingelheim am Rhein) und Petra Jung (Saarbrücken) ihre aktuellen Arbeiten im Foyer des Landtages aus.

In den Arbeiten Franz‘ spiegelt sich im wahrsten Sinne des Wortes der Landtag selbst wieder. So hat sie nämlich für ihre Zeichnungen die Augen einiger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fotografiert. Das Auge als Filter der Außenwelt steht im Mittelpunkt ihres jüngsten Projektes, gerade vor dem Hintergrund, welche Einblicke es in die Persönlichkeit eines Menschen zu geben vermag. Lesen Sie weiter

Ausstellungseröffnung „MITTELPUNKT MENSCH“ durch Frau Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm

Ausstellungseröffnung mit Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm und den Künstlern. Foto: Klaus Benz
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Ausstellungseröffnung mit Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm und den Künstlern. Foto: Klaus Benz
„Kein Zweifel, im politischen Alltag steht der Mensch im Mittelpunkt: Es geht um seine Rechte und sein Wohl, es geht um seine Lebensbedingungen und Chancen, seine Entfaltungsmöglichkeiten, auch in der Kulturwelt. All das gehört zum Auftrag der Demokratie“, so Vizepräsidentin Hannelore Klamm bei der Eröffnung der Ausstellung „Mittelpunkt Mensch“ der Künstler Günther Berlejung – Plastiken –  und Xaver Mayer – Grafiken. Mit ihr wurde die Reihe „Kunst im Landtag“ nach der parlamentarischen Sommerpause fortsetzt.

In seiner Einführung zur Ausstellung erklärte Günther Berlejung: „Die Beschäftigung mit dem Menschen, seinen Gefühlen, Träumen, seinem Habitus, dem Leid, dem Schmerz, dem Lachen, seinen Ideen und Wertvorstellungen durchzieht die Kunstgeschichte wie ein roter Faden, von den Beschwörungsformeln der Höhlenmalerei bis zu den gegenstandslosen Bildern unserer Zeit, die versuchen eine Gegenwelt zu der sichtbaren zu schaffen.“ Lesen Sie weiter

Karikaturen des Vormärz von Heinrich Wilhelm Storck

Ausstellung im Foyer zeigt Werke des Kreuznachers

Ausstellungseröffnung mit Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel sowie den Abgeordneten Pörksen und Blatzheim-Roegler. Foto: Klaus Benz
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Ausstellungseröffnung mit Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel sowie den Abgeordneten Pörksen und Blatzheim-Roegler. Foto: Klaus Benz
Karikaturen des Vormärz von Heinrich Wilhelm Storck luden bis zum 6. Juni 2013 in das Foyer des Landtags ein.

Heinrich Wilhelm Storck, 1808 in Kreuznach geboren und 1850 in Leipzig verstorben, war Maler und begnadeter Karikaturist. In der Zeit zwischen 1842/43 und 1849 hat er 142 Karikaturblätter geschaffen, die in Zeitschriften wie dem „Wochenblatt für Humor und Satyre, Sir John Falstaff“, dem „Blatt für ernste und heitere Unterhaltung – Freikugeln“ oder dem „Leuchtthurm“ veröffentlicht wurden.

In den Zeitungen finden wir auch heute Karikaturen, die manchmal überspitzen, manchmal in humoristischer Weise das politische Geschehen oder gesellschaftliche Missstände aufgreifen. Sie regen zum Nachdenken und kritischen Hinterfragen an, wenngleich es immer wieder auch geschmacklose Beispiele gibt. Lesen Sie weiter

Ausstellung „Ein Blick auf das jüdische Erbe am Rhein – Künstler sehen SchUM“

Werke von Manuel Herz, Klaus Krier und Wolf Spitzer im Foyer des Landtags

Generaldirektor Thomas Metz, Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm, die Künstler Manuel Herz, Wolf Spitzer und Klaus Krier. Foto: Klaus Benz
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Generaldirektor Thomas Metz, Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm, die Künstler Manuel Herz, Wolf Spitzer und Klaus Krier. Foto: Klaus Benz
Unter dem Titel „Ein Blick auf das jüdische Erbe am Rhein – Künstler sehen SchUM“ zeigten die Künstler Manuel Herz, Klaus Krier und Wolf Spitzer ihre Sicht auf die Städte Speyer, Worms und Mainz. Speyer, Worms und Mainz, die sogenannten SchUM-Städten sind Teil von frühen, erfolgreichen und fruchtbringenden Beziehungen zwischen christlicher und jüdischer Kultur. Die Städte der Dome sind auch die Städte der Synagogen.

In ihren Werken haben sich die Künstler mit der jüdischen Kultur auseinandergesetzt und lassen den Betrachter damit, jeden für sich, an ihrer eigenen Sichtweise teilhaben. Lesen Sie weiter

Eröffnung der Ausstellung „Ceci n’est pas une fin…“ durch Landtagsvizepräsident Schnabel

Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel und Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm mit den Schülerinnen und Schülern des Landeskunstgymnasiums Rheinland-Pfalz. Foto: Klaus Benz
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Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel und Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm mit den Schülerinnen und Schülern des Landeskunstgymnasiums Rheinland-Pfalz. Foto: Klaus Benz
„Wir in Rheinland-Pfalz sind stolz, neben dem Landesmusikgymnasium in Montabaur, ein weiteres Gymnasium mit künstlerischem Schwerpunkt in unserem Land zu haben. Daran erkennt man, dass uns alle Künste wichtig sind und eine gleichranginge Förderung verdienen.“, so Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel in seiner Rede zur Eröffnung der Ausstellung „Ceci n’est pas une fin…“ im Foyer des Abgeordnetenhauses.

Am Mittwoch, 27. Februar 2013, wurde die Ausstellung „Ceci n’est pas une fin…“ - was bedeutet „Dies ist kein Ende“, durch Landtagsvizepräsident Schnabel eröffnet. Sie zeigte die Werke des ersten Abschlussjahrgangs des Landeskunstgymnasiums Rheinland-Pfalz in Alzey und war eine weitere Exposition in der Reihe „Kunst im Landtag“.

Im Rahmen ihres Schulabschlusses hat die Ausstellung für die Schülerinnen und Schüler des Abschlussjahrgangs eine ganz besondere Bedeutung.  Ausgerüstet mit der allgemeinen Hochschulreife und besonders entwickelten künstlerischen Fähigkeiten, endet zwar die Schullaufbahn der jungen Künstler, doch gleichermaßen beginnt ein neuer Lebensabschnitt, ganz unabhängig davon, ob die Schülerinnen und Schüler nun einen künstlerischen Beruf anstreben oder nicht. Lesen Sie weiter

Ausstellungseröffnung „Raumwelten“ durch Frau Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm

v.l. Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm und die Künstlerinnen Susan Geel und Monika Kropshofer Foto: Stefan Sämmer
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v.l. Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm und die Künstlerinnen Susan Geel und Monika Kropshofer Foto: Stefan Sämmer

Im Rahmen der Reihe „Kunst im Landtag“ wurde am Mittwoch, 20. Februar 2013, um 19.30 Uhr, die Ausstellung “Raumwelten“ im Foyer des Landtags von Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm eröffnet. Die Ausstellung wurde von den Künstlerinnen Susan Geel (Plastiken) und Monika Kropshofer (Malerei auf Fotografie) gestaltet.

„Blind Dates sind uns allen, zumindest vom Hörensagen, bekannt – als ein Weg einander kennenzulernen, sich näher zu kommen und, wenn es passt, miteinander vertraut zu werden. Bei der Ausstellung „Raumwelten“, erleben Sie das Ergebnis eines künstlerischen Blind Dates: Es ist die erste gemeinsame Ausstellung von Monika Kropshofer und Susan Geel“, so Klamm in ihrer Eröffnungsrede. Lesen Sie weiter

Wer, wenn nicht wir? Ein Projekt mit Schulen

1993-2013: 20 Jahre Schülerbilder gegen Gewalt und Rassismus

Landtagspräsident Joachim Mertes, Vizepräsident Dr. Bernhard Braun, Günther Ramsauer, die Künstlerin Silvia Izi sowie die Schülerinnen und Schüler bei der Eröffnung im Abgeordnetenhaus. Foto: Klaus Benz
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Landtagspräsident Joachim Mertes, Vizepräsident Dr. Bernhard Braun, Günther Ramsauer, die Künstlerin Silvia Izi sowie die Schülerinnen und Schüler bei der Eröffnung im Abgeordnetenhaus. Foto: Klaus Benz
Die Ausstellung „Wer, wenn nicht wir“ thematisiert Gewalt und Rassismus auf eine besondere Weise. Sie schlägt in beeindruckender Art eine Brücke von der Vergangenheit in die Gegenwart und Zukunft und trägt damit maßgeblich dazu bei, dieses nach wie vor aktuelle Thema in einem neuen, modernen Gewand, aber in nicht weniger eindringlicher Form, zu behandeln, um es auch für jüngere Generationen greifbarer und verständlicher zu machen.

„Das Ausstellungsprojekt trägt dazu bei, Vorurteile gegenüber Menschen anderer Kulturen und Religionen abzubauen, den Respekt vor Andersdenkenden zu fördern und die gemeinsamen Werte, Toleranz, Menschenrechte und die Freiheit, auf denen unsere Gesellschaft ruht, deutlich zu machen“, sagte Landtagspräsident Joachim Mertes bei der Ausstellungseröffnung im Abgeordnetenhaus. Lesen Sie weiter

Adolf Bender – Der Moorsoldaten-Zyklus

Ministerpräsident Beck und Landtagspräsident Mertes im Kreise der ersten Ausstellungsgäste. Foto: Klaus Benz
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Ministerpräsident Kurt Beck und Landtagspräsident Mertes im Kreise der ersten Ausstellungsgäste. Foto: Klaus Benz
Landtagspräsident Mertes bei seiner Rede zur Ausstellungseröffnung. Foto: Klaus Benz
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Landtagspräsident Mertes bei seiner Rede zur Ausstellungseröffnung. Foto: Klaus Benz
Adolf Bender – Maler, Sozialdemokrat und Pazifist. Der 1903 in Mainz geborene und aufgewachsene Künstler Adolf Bender erlebte hier in Mainz den ersten Weltkrieg, die Besetzung durch die Franzosen und die politischen Unruhen der Weimarer Republik. Nach der Machtergreifung Hitlers 1933 stand Bender entschieden gegen den Nationalsozialismus, was ihn zu einem der ersten Verfolgten des Dritten Reiches machte. Noch im selben Jahr wurde er aufgrund seiner politischen Ansichten und Äußerungen verhaftet und für drei Jahre von den Nationalsozialisten inhaftiert. Lesen Sie weiter

„…GERADE DICH, ARBEITER, WOLLEN WIR.“ - Nationalsozialismus und freie Gewerkschaften im Mai 1933

Landtagspräsident Joachim Mertes, Dieter Burgard, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen und Ernst Scharbach, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei Rheinland-Pfalz bei der Eröffnung der Ausstellung. Foto: Klaus Benz
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Landtagspräsident Joachim Mertes, Dieter Burgard, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen und Ernst Scharbach, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei Rheinland-Pfalz bei der Eröffnung der Ausstellung. Foto: Klaus Benz
Ausstellung im Foyer des Landtags Rheinland-Pfalz

Die Ereignisse der sogenannten „Machtergreifung“ jähren sich 2013 zum 80. Male. Der Landtag Rheinland-Pfalz widmete die Veranstaltungen zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus in diesem Jahr besonders der Erinnerung an den Terror zu Beginn der nationalsozialistischen Diktatur. „Die Ausstellung „... gerade Dich, Arbeiter, wollen wir“ erinnerte an die Zerschlagung der freien Gewerkschaften und die Verfolgung von Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern, die in Opposition zum Nationalsozialismus standen“, so Landtagspräsident Joachim Mertes bei der Ausstellungseröffnung.

Am 2. Mai 1933 besetzten SA und Polizei überall in Deutschland die Büros und Versammlungsräume der freien Gewerkschaften. Zahlreiche Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter wurden verhaftet, misshandelt und in Konzentrationslager verschleppt. Zugleich wurde mit der „Deutschen Arbeitsfront“ (DAF) ein nationalsozialistischer Zwangsverband von Arbeitnehmern und Arbeitgebergesellschaften geschaffen. Lesen Sie weiter

Ausstellungseröffnung „Politische Landschaften“

Arbeiten behinderter Künstlerinnen und Künstler im Landtag

Eröffnung der Ausstellung „Politische Landschaften“ im Foyer des Landtags. Foto: Melanie Bauer
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Eröffnung der Ausstellung „Politische Landschaften“ im Foyer des Landtags. Foto: Melanie Bauer
Großen Anklang fand die Ausstellung „Politische Landschaften – Kunst von Menschen mit einer anderen Sichtweise“, die von Vizepräsident Heinz-Hermann Schnabel eröffnet worden ist. Zahlreiche Abgeordnete und interessierte Gäste waren zur Vernissage erschienen und von den Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler des atelierblau aus Worms begeistert. Atelierblau ist ein Projekt der Lebenshilfe e.V.

Wie wichtig Kunst für Menschen mit Behinderung sein kann, darauf ging Vizepräsident Schnabel in seiner Begrüßungsrede ein: „In der Kunst haben die acht beteiligten Künstlerinnen und Künstler ein Medium gefunden, ihre Gefühle und Erfahrungen, die das alltägliche Leben mit sich bringt, auszudrücken. Sie alle zeigen uns – wie der Untertitel der Ausstellung schon sagt – eine andere Sichtweise auf alltägliche Dinge auf. Dinge, die wir als nichtbehinderte Menschen im Alltag als normal empfinden, stellen Menschen mit Behinderung oft vor eine große Herausforderung“, so Heinz-Hermann Schnabel. Lesen Sie weiter

„Migration und Kunst“

Werke kreativer Asylbegehrender der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende in Trier

Präsidentin der ADD, Dagmar Barzen, Staatssekretärin Margit Gottstein, Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm, Staatsministerin Irene Alt. Foto: Klaus Benz
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Präsidentin der ADD, Dagmar Barzen, Staatssekretärin Margit Gottstein, Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm, Staatsministerin Irene Alt. Foto: Klaus Benz
Werke kreativer Asylbegehrender der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende in Trier Ausstellung im Foyer des Abgeordnetengebäudes

„Betrachten wir uns die Bilder näher, so entdecken wir manchmal erst auf den zweiten Blick, welche Aussage dahinter steht. Sie zeigen das Erlebte, drücken Gefühle der Künstlerinnen und Künstler aus oder setzen sich mit deren Schicksal auseinander“, so Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm am 5. Dezember 2012 bei der Eröffnung der Ausstellung  „Migration und Kunst“ im Foyer des Abgeordnetengebäudes.

Im Mittelpunkt der Ausstellung standen künstlerische Arbeiten, die eine Gemeinsamkeit haben: Sie alle sind in der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende des Landes Rheinland-Pfalz in Trier entstanden, in der die Künstlerinnen und Künstler eine Zeitlang lebten beziehungsweise dort noch leben.

Das Grundgesetz beinhaltet seit 1949 das Recht auf politisches Asyl. Asyl ist kein Zustand, nach dem sich irgendjemand sehnt; es ist ein Ausweg aus einer ausweglosen Lage. Und deshalb wirft sich die Frage auf: Wie verzweifelt muss ein Mensch sein, die zum Teil lebensgefährlichen Strapazen auf sich zu nehmen, um in ein fremdes Land zu gehen?

Die Ausstellung zeigte Werke von Asylbegehrenden der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende in Trier und war vom 5. Dezember bis zum 28. Dezember 2012 im Abgeordnetengebäude des Landtags zu sehen. - 07.12.2012

 Flyer zur Ausstellung

„Friedrich Karl Ströher (1876 – 1925) – ein Maler der Berliner Secession“

Ausstellung im rheinland-pfälzischen Landtag

Dr. Fritz Schellack, Hunsrück-Museum Simmern, Landrat Bertram Fleck, Rhein-Hunsrück Kreis, Dieter Merten, Vorstand der Friedrich Karl Ströher-Stiftung, Landtagspräsident Joachim Mertes (v.l.n.r.) Foto: Klaus Benz
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Dr. Fritz Schellack, Hunsrück-Museum Simmern, Landrat Bertram Fleck, Rhein-Hunsrück Kreis, Dieter Merten, Vorstand der Friedrich Karl Ströher-Stiftung, Landtagspräsident Joachim Mertes (v.l.n.r.) Foto: Klaus Benz

„Ströhers Kunst steht zu Unrecht ein wenig im Schatten der großen Namen seiner Zeit. Er war als Mensch und Künstler eigensinnig, schwer zuordenbar – aber über allem blieb er Hunsrücker. Einer, der viel gesehen und gemalt, wo immer er sich in Europa aufgehalten hat, aber auch einer, der immer Hunsrücker blieb und für den diese Landschaft und ihre Menschen immer sehr am Herzen lagen“, so Landtagspräsident Joachim Mertes anläßlich der Ausstellungseröffnung „Friedrich Karl Ströher (1876 – 1925) – ein Maler der Berliner Secession“ im rheinland-pfälzischen Landtag. Lesen Sie weiter

Das Dramatische Theater des Wilhelm Dieterle

Ausstellungseröffnung im Foyer des Landtags

Das Foto zeigt von links nach rechts: Fritz Presl (MdL), Ruth Leppla (MdL), Dr. Alfred Hübner (Kurator), Anke Simon (MdL) sowie Hannelore Klamm (Landtagsvizepräsidentin, MdL). Foto: Klaus Benz
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Das Foto zeigt von links nach rechts: Fritz Presl (MdL), Ruth Leppla (MdL), Dr. Alfred Hübner (Kurator), Anke Simon (MdL) sowie Hannelore Klamm (Landtagsvizepräsidentin, MdL). Foto: Klaus Benz
„Viele von uns haben von dem Schauspieler und Filmregisseur Wilhelm Dieterle schon gehört. Filme wie „Die Geierwally“, in dem er die Hauptrolle spielte, machten ihn so berühmt, dass nicht nur der Ruf nach Hollywood folgte, sondern auch ein Stern auf dem berühmten „Walk of Fame“. Wer aber weiß, dass Wilhelm Dieterle auch als Intendant eines eigenen Theaters in Berlin wirkte?“ fragte Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm bei der Eröffnung der Ausstellung „Das Dramatische Theater des Wilhelm Dieterle – Ein Bühnenabenteuer im Berlin der Zwanzigerjahre“.

Um diese Etappe im Schaffen des 1893 in Ludwigshafen geborenen Schauspielers und Regisseurs in breiteres Bewusstsein zu heben, zeigte der Landtag Rheinland-Pfalz vom 17. Oktober bis zum 2. November eine Informationsausstellung, die sich mit Wilhelm Dieterles Versuch, als Intendant eines Privattheaters in Berlin zu Erfolg zu kommen, befasste. Lesen Sie weiter

„Wilde Schafsjagd“ von Carin Grudda – Skulpturen, Malerei, Grafik

Ausstellung vom 12. September bis 12. Oktober 2012 im Foyer des Landtags Rheinland-Pfalz

„Mit ihren Bronzeskulpturen entführt uns die Künstlerin in eine Welt der Fabeln und Erzählungen. Mehr noch – sie versetzt uns damit in kindliches Staunen – eine Eigenschaft, die vielen aufgrund ihrer Lebenserfahrung ein Stück weit abhanden gekommen scheint. Aber auch die Kaltnadelradierungen, die Carin Grudda zu so genannten „group paintings“ zusammenfügt, erzählen eine Geschichte.“, so die stellv. Vorsitzende des Kulturausschusses des Landtags Rheinland-Pfalz, Ruth Ratter bei der Eröffnung der Ausstellung „Wilde Schafsjagd“ von Carin Grudda. Die Ausstellung ist als Teil der Reihe „Kunst im Landtag“ vom 12. September bis zum 12.Oktober zu besichtigen.

Leitmotiv der Zusammenstellung von Bronzeskulpturen, Malerei und Grafiken der Künstlerin bildet dabei die Installation „Wilde Schafsjagd“, eine Auseinandersetzung mit dem Thema „Außenseiter“. Die Künstlerin führt den Betrachter damit nicht nur in eine Märchenwelt, sondern greift auch gesellschaftliche Themen auf und verschafft ihnen erfolgreich Aufmerksamkeit.

Als besondere Leihgabe darf eine Skulptur der Reihe, die „Blau Miau“ auch über den Zeitraum der Ausstellung hinaus auf dem Deutschhausplatz überwintern und bestaunt werden.  Lesen Sie weiter

Ausstellung „Operation Lindwurm 1990“

Landtagspräsident Joachim Mertes, Vizepräsident Dr. Bernhard Braun und der Leitende Polizeidirektor a. D. Siegfried Korb bei der Eröffnung der Ausstellung. Foto: Klaus Benz.
Landtagspräsident Joachim Mertes, Vizepräsident Dr. Bernhard Braun und der Leitende Polizeidirektor a. D. Siegfried Korb bei der Eröffnung der Ausstellung. Foto: Klaus Benz.
Aus der Ausstellung „Operation Lindwurm 1990“ eine Giftgasgranate. Foto: Klaus Benz
Aus der Ausstellung „Operation Lindwurm 1990“ eine Giftgasgranate. Foto: Klaus Benz
„Operation Lindwurm 1990“ lautet der Titel einer Ausstellung, die am 5. September von Landtagspräsident Joachim Mertes im Abgeordnetenhaus des Landtags eröffnet wurde.

Im September 1990 wurden in einer bislang logistisch beispiellosen Operation 102.000 Giftgasgranaten aus dem rheinland-pfälzischen Clausen quer durch die Bundesrepublik zu dem Nordseehafen in Nordenham gebracht. Von dort wurden sie zur Vernichtung auf das Johnston-Atoll im Pazifik verschifft. An 28 Tagen setzten sich 20 Sattelschlepper und 59 Begleitfahrzeuge in Bewegung und schlängelten sich wie ein 7 km langer „Lindwurm“ durch den Pfälzer Wald. Daher auch der Codename für die Operation.

Aus Anlass des 20. Jahrestags des Abzugs entwickelte das docu center ramstein eine Ausstellung, die nun auch im rheinland-pfälzischen Landtag zu sehen ist.

Die Eröffnung der Ausstellung fand in Form eines Zeitzeugengesprächs mit Landtagspräsident Joachim Mertes, Vizepräsident Dr. Bernhard Braun und dem Leitenden Polizeidirektor a. D. Siegfried Korb statt. Lesen Sie weiter

"Ruhe und Kraft"

Ausstellung im Landtag

Vizepräsidentin Hannelore Klamm bei der Ausstellungseröffnung mit den Künstlern

„Ruhe und Kraft“ lautet der Titel der Ausstellung von Aloys Rump und Jan Schröder, die am Mittwoch, den 15. August von Vizepräsidentin Hannelore Klamm eröffnet worden ist. Gezeigt werden die überwiegend aus Schiefermehlpaste und Marmorstaub hergestellten Bilder von Aloys Rump, in denen der Künstler in der schnelllebigen Zeit den Moment festhält und damit Ereignisse und Erfahrungen der jüngsten Vergangenheit festhält. Dem gegenüber stehen die Skulpturen von Jan Schröder, die sich mit dem Thema „Fortbewegung“ auseinandersetzen und Ausdruck in Form von Booten oder Bootsteilen finden, die entweder vertikal oder horizontal in eindrucksvollen Installationen präsentiert werden.

So unterschiedlich die Künstler Aloys Rump und Jan Schröder auf den ersten Blick erscheinen, sie haben auch Gemeinsamkeiten. So eint beide, dass sie vom Mittelrhein stammen und sich sowohl regional als auch überregional einen Namen gemacht haben. Auch verbindet sie die eine oder andere Gruppenausstellung, an der sie beide teilgenommen haben. Diese Ausstellung ist jedoch die erste gemeinsame Ausstellung von Jan Schröder und Aloys Rump.

Eine detaillierte und dennoch sehr kurzweilige Einführung in die Ausstellung nahm Frau Dr.  Lieselotte Kaulbach-Sauer vor. Sie erläuterte neben dem künstlerischen Werdegang auch die Techniken der beiden Künstler näher.

Die Ausstellung „Ruhe und Kraft“ kann bis zum 7. September 2012 im Foyer des Deutschhauses besucht werden.

KUNSTFASER

Kunst im Landtag vom 20. Juni bis 19. Juli 2012

Eröffnung der Ausstellung 'Kunstfaser' im Foyer des Landtags. Foto: Klaus Benz
Eröffnung der Ausstellung 'Kunstfaser' im Foyer des Landtags. Foto: Klaus Benz
Die verantwortlichen Künstlerinnen der Ausstellung gehören der Künstlerinnenvereinigung „Kunstfaser“ an, die seit dem Jahr 2000 besteht. In unterschiedlichen Bereichen der Kunst tätig, arbeiten diese Küstlerinnen aus dem Rhein-Pfalz-Kreis jedoch an gemeinsamen Kunstprojekten und Kulturevents mit dem Ziel, sich untereinander zu vernetzen.

So ist dann auch ein angedeutetes Netz, das nach allen Seiten hin offene Enden hat, ihr Logo. Die Künstlerinnen haben erkannt, wie wichtig es ist, ein Netzwerk aufzubauen, wie wichtig es ist, offen für Neues zu sein und auch wie wichtig es ist, einmal über den „Tellerrand zu schauen“. Nur so gelingt es, gemeinsam Projekte anzustoßen und künstlerisch umzusetzen. Lesen Sie weiter

„Es betrifft dich - Demokratie schützen – Gegen Extremismus in Deutschland“

Innenminister Roger Lewentz, Landtagspräsident Joachim Mertes, sowie der Direktor beim Bundesamt für Verfassungsschutz, Artur Hertwig bei der Ausstellungseröffnung.  Foto: Klaus Benz
Innenminister Roger Lewentz, Landtagspräsident Joachim Mertes, sowie der Direktor beim Bundesamt für Verfassungsschutz, Artur Hertwig bei der Ausstellungseröffnung. Foto: Klaus Benz
Mit einer bundesweit präsentierten Wanderausstellung zeigt das Bundesamt für Verfassungsschutz, dass wir in einem demokratischen Rechtsstaat ein hohes Maß an individueller Freiheit genießen, uns andererseits aber auch der Gefahren bewusst sein müssen, die diese Freiheit bedrohen. Jeder kann Opfer von Gewalt oder Diskriminierung sein. Mit Ausstellungstafeln, Multimedia- und anderen interaktiven Elementen sowie mit in Vitrinen ausgestellten Tat- und Propagandamitteln wird dabei umfassend über die Gefahren aller Extremismusformen in der Bundesrepublik aufgeklärt. Außerdem werden Aufgaben, Befugnisse, Arbeitsweise und Kontrolle des Verfassungsschutzes dargestellt. Anläßlich der Ausstellungseröffnung sprachen Landtagspräsident Joachim Mertes, Innenminister Roger Lewentz, sowie der Direktor beim Bundesamt für Verfassungsschutz, Artur Hertwig.

26. Schüler- und Jugendwettbewerb 2012

20 ausgezeichnete Arbeiten aus Rheinland-Pfalz

Vizepäsident Heinz-Hermann Schnabel (links) und Marianne Rhode von der LpB (rechts) überreichen den Sonderpreis für die Bertha-von-Suttner IGS Kaiserslautern. Foto: Klaus Benz
Vizepäsident Heinz-Hermann Schnabel (links) und Marianne Rhode von der LpB (rechts) überreichen den Sonderpreis für die Bertha-von-Suttner IGS Kaiserslautern. Foto: Klaus Benz
Modell-Solarhaus 'Das Musterhaus der Zukunft'. Vizepräsident Schnabel (2. v. rechts) und LpB Direktor Schieffmann (rechts) bei der Ausstellungseröffnung. Foto: Klaus Benz
Modell-Solarhaus 'Das Musterhaus der Zukunft'. Vizepräsident Schnabel (2. v. rechts) und LpB Direktor Schieffmann (rechts) bei der Ausstellungseröffnung. Foto: Klaus Benz

Beim Schüler- und Jugendwettbewerb 2012 der Landeszentrale für politische Bildung und des Landtages wurden 225 Arbeiten von 1.172 Teilnehmenden eingereicht

Hoch erfreut war der rheinland-pfälzische Landtagspräsident Joachim Mertes von den Ergebnissen des 26. Schüler- und Jugendwettbewerbs der Landeszentrale für politische Bildung und des Landtags von Rheinland-Pfalz: 2012 hatten sich 1.172 Jugendliche aus ganz Rheinland-Pfalz beteiligt, nur drei weniger als im Rekordjahr 2010. Und  die Zahl der eingereichten Arbeiten lag mit 225 in den TOP 5. „Die 20 preisgekrönten Arbeiten zeigen eine großartige Kreativität bei der wunderbaren Umsetzung von tollen Ideen. Die Werke der jungen Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer zeichnen sich durch eine bemerkenswerte Vielfalt aus. Sie reichen von pfiffig gestalterisch-bildnerischen Werken, profihaften Videos, clever gestalteten Internet-Seiten, bis hin zu DVDs und beeindruckenden Text-Bild-Dokumentationen“, so Joachim Mertes. Lesen Sie weiter

Metamorphosen

Professor Thomas Duttenhoefer, Bildhauerei und Professor Robert Preyer, Malerei

Ausstellung "Metamorphosen" im Foyer des Landtags  Foto: Klaus Benz
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Ausstellung "Metamorphosen" im Foyer des Landtags Foto: Klaus Benz
Thomas Duttenhoefer und Robert Preyer standen mit ihren Werken im Mittelpunkt der Ausstellung, die gestern Abend von Vizepräsident Heinz-Hermann Schnabel im Foyer eröffnet worden ist. Mit ihnen sind in den kommenden zwei Wochen zwei herausragende Künstler zu Gast, die in der Kunst bereits sehr viel erreicht und sich auch bundesweit einen Namen gemacht haben.

Unter dem Titel „Metamorphosen“ werden ausgewählte Skulpturen des Bildhauers Thomas Duttenhoefer sowie Bilder des Malers Robert Preyer gezeigt. Sie haben bereits in Gruppenausstellungen mit weiteren Künstlerinnen und Künstlern einzelne Werke zusammen gezeigt. Dies ist jedoch ihre erste gemeinsame Ausstellung, die eine größere Auswahl ihres hervorragenden künstlerischen Schaffens präsentiert.

Es eint die beiden Künstler aber nicht nur ihr guter Ruf in der Kunstszene oder ihre Arbeiten in privaten und öffentlichen Sammlungen. Vielmehr hatten die beiden eine so genannte Schüler-Lehrer-Beziehung: So unterrichtete Robert Preyer den 20 Jahre jüngeren Thomas Duttenhoefer Ende der 1960er Jahre in Malerei – eine weitere wichtige Entwicklungsstufe in Thomas Duttenhoefers künstlerischem Werdegang. Zahlreiche Preise, wie beispielsweise der Förderpreis des Landes Rheinland-Pfalz 1978, der Hans Purrmann-Preis der Stadt Speyer 1981 oder der 1. Preis „Kunst und Künstler aus Rheinland-Pfalz“ 1985 unterstreichen nicht nur seinen Erfolg, sondern erfüllen auch sicherlich seinen einstigen Lehrer Robert Preyer mit Freude und Stolz.

Eine ausführliche Einführung in die Werke von Thomas Duttenhoefer und Robert Preyer nahm die Galeristin Brigitte Haasner vor, die schon seit vielen Jahren mit den beiden Künstlern zusammenarbeitet und sie in der Rhein-Main-Region vertritt. - 02.10.2012

„Blickwinkel: Inklusion & Ausgrenzung“ – Galerie Artspace K2

Ausstellung 'Blickwinkel: Inklusion & Ausgrenzung'
Ausstellung 'Blickwinkel: Inklusion & Ausgrenzung'

Ein Ausstellungsprojekt vom  25. April bis 11. Mai 2012 im Foyer des  Abgeordnetenhauses des Landtags.

„Was bedeutet Behinderung?“ Diese Frage stand im Mittelpunkt der Ausstellung „Blickwinkel: Inklusion & Ausgrenzung“, die in der Reihe „Kunst im Landtag“ im Abgeordnetenhaus des Landtags in Mainz zu sehen war. Das Ausstellungsprojekt „Blickwinkel“ greift das Thema „Behinderung“ in einem erweiterten Sinne auf. Mit 14 gestalterischen Positionen setzen Künstlerinnen und Künstler der Galerie Artspace K2 die Themen Behinderung und Ausgrenzung künstlerisch um.

Was bedeutet Behinderung? Gehören nicht auch gesellschaftliche Aspekte, wie Menschenrechte, Armut und Widerstand zum Themenbereich „Behinderung“? Wie werden physische Einschränkungen von Nicht-Behinderten wahrgenommen? Wie lassen sich verschiedene Sehweisen auf Hindernisse und Barrieren symbolisieren und künstlerisch darstellen? Unter welchen Blickwinkeln lassen sich Exklusion, Stigmatisierung und Inklusion gestalterisch thematisieren? Lesen Sie weiter

Im Objektiv des Feindes – Die deutschen Bildberichterstatter im besetzten Warschau 1939 – 1945

Ausstellungseröffnung am 11. April 2012 im rheinland-pfälzischen Landtag

Ausstellungseröffnung im Landtag Rheinland-Pfalz. Foto: Klaus Benz
Ausstellungseröffnung im Landtag Rheinland-Pfalz. Foto: Klaus Benz
Eine Informationsausstellung vom 11. April bis 11. Mai 2012 im Foyer des Landtags

„Lange schien es so, als ob diese Wunden niemals mehr heilen könnten, als ob Deutschland und Polen niemals mehr staatliche und schon gar nicht freundschaftliche Beziehungen pflegen könnten. Erst in den 1960er Jahren begann auf kirchlicher Ebene und 1970 durch den Warschauer Vertrag auf staatlicher Ebene eine Entspannungspolitik zwischen Deutschland und Polen, die sich durch die Wiedervereinigung und vor allem durch den Fall des Eisernen Vorhangs in freundschaftliche Beziehungen beider Länder verwandelte“, so Landtagspräsident Joachim Mertes anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Im Objektiv des Feindes – Die deutschen Bildberichterstatter im besetzten Warschau 1939 – 1945“ im Landtag Rheinland-Pfalz.

Als am 1. September 1939 Truppen der deutschen Wehrmacht in Polen einmarschierten, ahnten nur wenige, welche Schrecken und Kriegsverbrechen die Nationalsozialisten in den nächsten sechs Jahren über die Menschheit verbreiten würden. Die Ausstellung „Im Objektiv des Feindes – Die deutschen Bildberichterstatter im besetzten Warschau 1939 – 1945“ ist Ausdruck für eine gemeinsame aber selbstkritische Auseinandersetzung mit der Geschichte und dem gegenseitigen Ausräumen von Vorurteilen. Lesen Sie weiter

Ausstellung „Zeitgenössische Afrikanische Kunst aus Ruanda“

Eröffnungsveranstaltung im Foyer des Landtags

Ausstellungseröffnung "Zeitgenössische Afrikanische Kunst aus Ruanda" mit den Künstlern und der Botschafterin der Republik Ruanda. Foto: Klaus Benz
Ausstellungseröffnung "Zeitgenössische Afrikanische Kunst aus Ruanda" mit den Künstlern und der Botschafterin der Republik Ruanda. Foto: Klaus Benz
Eröffnungsveranstaltung im Foyer des Landtags

„Es ist zu einer Herzensangelegenheit unseres Landes geworden, unserem Partnerland die Unterstützung zu geben, die es für die weitere Entwicklung eines friedlichen, demokratischen Landes benötigt“, so Landtagspräsident Joachim Mertes anlässlich der Ausstellungseröffnung zu „Zeitgenössische Afrikanische Kunst aus Ruanda“ im Foyer des Landtags. Vor 30 Jahren wurden die ersten Bande zwischen Rheinland-Pfalz und Ruanda geknüpft.

Bereits mehrfach haben rheinland-pfälzische Abgeordnete Ruanda bereist. Sie haben die Sorgen und Nöte Ruandas mit eigenen Augen gesehen. Ebenso haben sie aber auch die unübersehbaren Fortschritte des krisengeschüttelten Landes und vor allem den unerschütterlichen Willen der Bevölkerung gesehen, nach den schrecklichen Erfahrungen des Genozids 1994, das Land voran zu bringen, das Leid der Bevölkerung zu mindern. Lesen Sie weiter

Zeichen X 2

Von Marianne Schmitz-Höhn - Malerei - und Hannelore Hilgert - Plastiken/Installationen -

Ausstellungseröffnung 'Zeichen X 2' im Foyer des Landtags. Foto: Klaus Benz
Ausstellungseröffnung 'Zeichen X 2' im Foyer des Landtags. Foto: Klaus Benz
Betrachtet man sich die Werke der beiden Künstlerinnen, so könnten sie auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein. Während sich Marianne Schmitz-Höhn der Malerei widmet und in ihren Werken dynamisch mit Farbe die Leinwand zur Form umwandelt, gestaltet Hannelore Hilgert hingegen Objekte, die zum einen Symbole unterschiedlicher Kulturen in sich tragen, zum anderen immer einen Bezug zur Erde als Sinnbild des Lebenskreislaufs aufweisen.

Die Arbeiten der beiden Künstlerinnen haben aber auch einen gemeinsamen Nenner: Sie arbeiten mit Zeichen oder lassen solche entstehen. So arbeitet Hannelore Hilgert mit Zeichen aus fremden Kulturen und visualisiert diese auf den Oberflächen ihrer kunstvoll installierten Plastiken. Marianne Schmitz-Höhn hingegen kreiert mit ihren dynamischen Pinselschwüngen Zeichen, die sich oftmals an der Schrift orientieren.

Es gibt aber noch weitere Gemeinsamkeiten: Beide Künstlerinnen stammen aus Rheinhessen und haben sich auch überregional bereits einen Namen gemacht. Regelmäßig präsentieren sie zudem ihre Werke in Einzel- aber auch Gemeinschaftsausstellungen.

Die Ausstellung war vom 23. Februar bis 16. März 2012 im Foyer des Landtags Rheinland-Pfalz zu sehen. Lesen Sie weiter

Der Nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma

Eine Informationsausstellung vom 11. Januar bis 3. Februar 2012 im Foyer des Landtags

Eröffnung der Informationsausstellung im Foyer des Landtags. Foto: Klaus Benz
Eröffnung der Informationsausstellung im Foyer des Landtags. Foto: Klaus Benz
Das Romeo Franz Ensemble bei der Eröffnung der Ausstellung. Foto: Klaus Benz
Das Romeo Franz Ensemble bei der Eröffnung der Ausstellung. Foto: Klaus Benz

„Bis es zu der Anerkennung der Opfer und zu einer Gedenkarbeit für Sinti und Roma kam, wie wir sie heute haben, war es ein weiter Weg. Ein Meilenstein auf diesem Weg war die Gründung des Landesverbands Rheinland-Pfalz der Sinti und Roma im Jahr 1983 in Landau. Ein weiterer Meilenstein war die Rahmenvereinbarung, die das Land Rheinland-Pfalz als erstes Bundesland im Sommer 2005 mit ihrem Landesverband getroffen hat. Damit sollte der Schutz der Minderheit der Sinti und Roma vor Diskriminierung gewährleistet werden und die Arbeit des Landesverbandes befördert werden.

In diesem Sinne möchte der rheinland-pfälzische Landtag mit der Informationsausstellung zum Nationalsozialistischen Völkermord an den Sinti und Roma nun erneut ein Zeichen setzen. Erstmals wurde die Opfergruppe der Sinti und Roma anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus bewusst in den Mittelpunkt der Veranstaltungen gestellt,“ so Landtagsvizepräsident Dr. Bernhard Braun anlässlich der Eröffnungsveranstaltung zur Ausstellung.  Lesen Sie weiter

inteGRATion- über wunden

Eine Kunstausstellung im Foyer des Landtags

'inteGRATion -  über wunden' lautet der Titel der Raum- und Klanginstallation der Künstlerinnenvereinigung Gedok e.V., bei der 27 Eisblöcke in einem Schmelzprozess Verborgenes freigeben und sich dadurch ihrer neuen Umgebung anpassen. Foto: Klaus Benz
'inteGRATion - über wunden' lautet der Titel der Raum- und Klanginstallation der Künstlerinnenvereinigung Gedok e.V., bei der 27 Eisblöcke in einem Schmelzprozess Verborgenes freigeben und sich dadurch ihrer neuen Umgebung anpassen. Foto: Klaus Benz
„Auch und gerade durch die Kunst ist es möglich, sich gesellschaftskritisch mit Themen auseinanderzusetzen, Zu- oder Missstände aufzugreifen und zu hinterfragen. ‚InteGRATion – über wunden‘ – schon der Titel sagt, dass Integration kein einfacher Prozess ist. Er stellt mit drei Worten viele Fragen, auf die Antwort gegeben werden muss. Jeder für sich und in der Gemeinschaft. Integration bedeutet Anstrengung, Aufgabe – individuell und gemeinschaftlich“, so Landtagspräsident Joachim Mertes bei der Eröffnungsveranstaltung der Kunstausstellung „inteGRATion – über wunden“ – Raum- und Klanginstallationen.

Die GEDOK Wiesbaden-Mainz wurde 2009 als jüngste der 24 Regionalgruppen gegründet. Heute besteht sie aus 26 Künstlerinnen und zwei Kunstförderern. Schwerpunkt ist die Förderung interdisziplinärer und spartenübergreifender Projekte. Mit der Ausstellung im Landtag stellte sich die GEDOK Wiesbaden-Mainz erstmalig vor. Lesen Sie weiter

triLICHTon

Ausstellung aus der Reihe „Kunst im Landtag“

Ausstellung 'triLICHTon' im Foyer des Landtags. Foto: Klaus Benz
Ausstellung 'triLICHTon' im Foyer des Landtags. Foto: Klaus Benz
Der deutsche Maler Max Beckstein sagte einmal: „Kunst kann nicht gelehrt werden – aber der Weg zur Kunst kann gelehrt werden.“ Mit diesem Zitat eröffnete der Vorsitzende des Ausschusses für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landtags Rheinland-Pfalz, Manfred Geis, die Ausstellung „triLICHTon“ der Künstlerinnen Katharina Fischborn, Tanja Labs und Jie Ma.

Während Katharina Fischborn bei ihren Rauminstallationen mit Farbdruck und Prägung experimentiert, konzentriert sich Tanja Labs in ihren Werken auf die gedruckte Schrift, die durch Überlagerung mehrerer Zeichen beim Betrachter räumliche Gebilde assoziiert. Jie Ma hingegen legt ihren künstlerischen Schwerpunkt auf Rauminstallationen, die sie mit sparsamen Farbstellungen zum „Schwingen“ bringt.

Alle drei Künstlerinnen (Meisterschülerinnen) haben an der Akademie für Bildende Künste der Johannes Gutenberg-Universität Mainz studiert. Seit ihrem Studium stehen die Künstlerinnen in engem Kontakt und waren bereits einige Male zusammen in Ausstellungen zu sehen. Zu Recht gilt die gemeinsame Ausstellung in China als eines der Highlights von Tanja Labs und Jie Ma. Bei Katharina Fischborn gilt dies für den Mainzer Stadtdruckerpreis, mit dem sie 2006 ausgezeichnet wurde und die daraus resultierende Mitgliedschaft in der internationalen Vereinigung der Holzschneider XYLON.

Die Ausstellung war vom 16. November bis 2. Dezember 2011 im Landtag Rheinland-Pfalz zu sehen.

Flyer zur Ausstellung

FREIER FALL von GÉRARD KOCH, Paris

RAUMSEQUENZEN – eine Ausstellung im Foyer des Landtags

Ausstellungseröffnung mit Gérard Koch (2.v.r) und Vizepräsidentin Hannelore Klamm (r.).
Bild: Klaus Benz
Ausstellungseröffnung mit Gérard Koch (2.v.r) und Vizepräsidentin Hannelore Klamm (r.). Bild: Klaus Benz
2010 hat der Pariser Bildhauer Gérard Koch den renommiertesten französischen Kunstpreis verliehen bekommen. Die Académie des Beaux-Arts zeichnete ihn und sein Werk mit dem Preis der Kulturstiftung del Duca aus. Der Landtag präsentierte in Kooperation mit der Volkshochschule Kaiserslautern den herausragenden  Künstler mit seinen neuesten Innen- und Außeninstallationen.

Gérard Koch hat eine besondere Beziehung zum Land Rheinland-Pfalz und insbesondere zu seiner alten Heimat,der Pfalz. 1926 wurde er als Günther Manfred Julius Koch in Kaiserslautern geboren und wuchs in Zweibrücken auf.

Als Kind von Eltern jüdischen Glaubens konnte er 1938 mit einem Rothschildt-Kindertransport vor den Nazis nach Frankreich flüchten. In ihrer Eröffungungsrede weist Vizepräsidentin Hannelore Klamm auf das schwere Schicksal von Gerald Koch hin. „Gérard Koch hat in seinem Leben großes Leid erfahren, aber er hatte auch viel Glück gehabt. Glück, dem Nazi-Terror in Deutschland entkommen zu können, Glück, Förderern und Lehrmeistern zu begegnen, die sein Talent unterstützten, Glück, schließlich das ausüben zu können, was er von Kindesbeinen an werden wollte und darin beachtlichen Erfolg zu haben, aber auch Glück, trotz der grausamen Entwurzelung aus seiner Heimat, wieder eine Heimat gefunden zu haben,“ so Hannelore Klamm

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Musik und Sport – Sport und Musik

Eine fotografische Gegenüberstellung der Fotokünstlerin Jane Dunker

Ausstellung "Musik und Sport - Sport und Musik" im Landtag. Foto: Klaus Benz
Ausstellung "Musik und Sport - Sport und Musik" im Landtag. Foto: Klaus Benz
Musik und Sport sind zwei tragende Säulen der Gesellschaft. Sie bereichern in vielfältiger Weise unser Leben und unseren Alltag. Dabei haben beide Disziplinen sehr viele Gemeinsamkeiten und verfolgen ähnliche Ziele. Es geht um Fördern und Fordern, um Leistung und Leidenschaft, um Freude und Spiel. Vielfach sind sogar die Grenzen fließend. So sind viele Sportarten ohne Musik nicht vorstellbar – was wären große Sportevents ohne Musik, Eiskunstlauf ohne eine gut ausgewählte Begleitmusik?

Umgekehrt verlangt Musikmachen eine gut ausgebildete Motorik und hohe Leistungsfähigkeit. Zur künstlerischen Symbiose vereinigen sich Musik und Sport im Tanz oder im Musiktheater.

All diese Facetten gemeinsamer Ziele und Möglichkeiten wurden in dieser Ausstellung in faszinierenden Beispielen und Gegenüberstellungen präsentiert. Die Fotokünstlerin Jane Dunker schafft dynamische Collagen, in denen sich die Lebendigkeit von Musik und Sport spiegelt und die erstaunlich viele Gemeinsamkeiten entdecken lassen. Kindheit, Alter, Therapie, Ausgleich, Integration und Gemeinschaftserlebnis sind dabei nur einige der vielen Aspekte.

Frau Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm wies in ihrer Eröffnungsrede auf die Gemeinsamkeiten von Sport und Musik hin: „So stellen Sport und Musik nicht nur eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung dar, sondern fördern die Konzentration, gleichen aus und sind eine gesunde Alternative zu den alltäglichen, von multimedialen Einrichtungen ausgehenden, Reizüberflutungen“ sagte Hannelore Klamm.

Jane Dunker lebt und arbeitet als freie Fotokünstlerin in Köln. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die künstlerische Dokumentation von Kunst- und Musikprojekten. Sie ist Dozentin für Soziale Fotografie an der Internationalen Kunstakademie in Heimbach. Initiiert und unterstützt wurde das Ausstellungsprojekt „Musik und Sport – Sport und Musik“ vom Landesmusikrat Rheinland-Pfalz in Kooperation mit dem Landesportbund Rheinland-Pfalz. Der Präsident des Landesmusikrates, Herr Professor Christoph Mahling, mit dem der Landtag eine langjährige Zusammenarbeit verbindet und die Präsidentin des Landessportbunds, Frau Karin Augustin, waren bei der Ausstellungseröffnung anwesend.

Die Ausstellung war vom 31. August bis 16. September 2011 im Foyer des Landtags Rheinland-Pfalz zu sehen.

Flyer zur Ausstellung

Bilder von der Eröffnungsfeier

Ansichten der "Pfalz-Saar-Connection" Ramona Hoffmann und Dirk Rausch

Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm, Kunsthistorikerin Sigrid Weyers sowie die Künstler Dirk Rausch und Ramona Hoffmann (v.l.n.r.) bei der Ausstellungseröffnung. Foto: Klaus Benz
Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm, Kunsthistorikerin Sigrid Weyers sowie die Künstler Dirk Rausch und Ramona Hoffmann (v.l.n.r.) bei der Ausstellungseröffnung. Foto: Klaus Benz
Die Auseinandersetzung mit Farben in den Werken der Künstlerin Ramona Hoffmann und des Künstlers Dirk Rausch, stand im Mittelpunkt der Ausstellung „Zur Ansicht / for inspection“ im Foyer des Deutschhauses. Sie wurde von Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm eröffnet. In ihren Bildern experimentiert Ramona Hoffmann mit dem Material Farbe, um so unterschiedliche Lichtreflexionen zu bewirken. Dirk Rausch hingegen legt den Schwerpunkt in seinen Druckgraphiken auf transparente Farbtöne, die über- oder nebeneinander dargestellt vielmehr wie Aquarelle als Siebdrucke wirken.

Beide Künstler eint das Kunststudium an der Hochschule für Bildende Künste Saar in Saarbrücken, das zugleich auch der Beginn ihrer mittlerweile nun schon lange währenden künstlerischen Freundschaft war. Nicht nur wegen ihres Studiums im benachbarten Saarland, sondern auch wegen der Besonderheit, dass Ramona Hoffman aus dem saarländischen St. Ingbert stammt und jetzt in Neustadt an der Weinstraße lebt und arbeitet, Dirk Rausch hingegen im rheinland-pfälzischen Baumholder geboren worden ist und jetzt in Saarbrücken lebt und arbeitet, sprach die Vizepräsidentin des Landtags, Hannelore Klamm, von einer Saar-Pfalz-Connection. Eine künstlerische Saar-Pfalz-Connection, die nicht nur hier im Lande, sondern auch überregional bekannt ist.

Eine detaillierte und dennoch sehr kurzweilige Einführung in die Ausstellung nahm die Landauer Kunsthistorikerin Sigrid Weyers vor. Sie erläuterte neben dem künstlerischen Werdegang auch die Techniken der beiden Künstler näher.

Die Ausstellung war bis zum 26. August 2011 im Foyer des Deutschhauses zu sehen.

Flyer zur Ausstellung

Die Kunst des Hörspiels

Schauplatz Hörspiel – Bilder, Töne, Technik

Eröffnung der Ausstellung "Schauplatz Hörspiel, Bilder-Töne-Technik" im Foyer des Landtags. Foto: Klaus Benz
Eröffnung der Ausstellung "Schauplatz Hörspiel, Bilder-Töne-Technik" im Foyer des Landtags. Foto: Klaus Benz
Hörspiele entstanden aus der Tradition des Theaters und sind dramatisierte, akustische Inszenierungen in einer vorab festgelegten Handlung, die in ihren Anfängen größtenteils für das Radio produziert wurden.

Im Landtag Rheinland-Pfalz zeigte die Ausstellung „Schauplatz Hörspiel“ des Deutschlandradios und des Deutschen Technikmuseums bis 5. August 2011 auf eine interessante und anschauliche Art und Weise die aufwändige Herstellung von Hörspielen und präsentiert dazu Bilder, Töne und Technik. Lesen Sie weiter

25. Schüler- und Jugendwettbewerb 2011

Über 300 Jugendliche freuten sich über ihre Preise - Preisgekrönte Arbeiten sind bis 14. Juni im Landtagsfoyer zu sehen

Landtagspräsident Joachim Mertes vor einer der preisgekrönten Arbeiten im Foyer des Landtags. Foto: Klaus Benz
Landtagspräsident Joachim Mertes vor einer der preisgekrönten Arbeiten im Foyer des Landtags. Foto: Klaus Benz
Aus ganz Rheinland-Pfalz kamen über 300 jugendliche Preisträgerinnen und Preisträger zur Preisverleihung im Schüler- und Jugendwettbewerb 2011 des Landtags Rheinland-Pfalz und der Landeszentrale für politische Bildung nach Mainz in den Frankfurter Hof.

Ihre wohlverdienten Siegerurkunden erhielten Sie von Hannelore Klamm, Vizepräsidentin des Landtages Rheinland-Pfalz, und Marianne Rohde, stellv. Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung, überreicht.

Die Preisverleihung wurde begleitet von einer Schülercombo des Willigis-Gymnasiums und zwei Auftritten der „Schule für Clowns“. Lesen Sie weiter

WILDDIEBINNEN

Plastiken von AGNESS sowie Farbholzschnitte und Druckcollagen von Nicole Bellaire

Vizepräsidentin Hannelore Klamm (rechts im Bild) mit den Künstlerinnen AGNESS und Nicole Bellaire. Foto: Klaus Benz
Vizepräsidentin Hannelore Klamm (rechts im Bild) mit den Künstlerinnen AGNESS und Nicole Bellaire. Foto: Klaus Benz
Wilddiebinnen sind sie beide, denn stets bilden Vorlagen aus der Natur den Ausgangspunkt für die Arbeiten der Künstlerinnen.

AGNESS (Pfalzpreisträgerin), Jahrgang 1954, lebt und arbeitet in Herxheim und Karlsruhe.

Das grundlegende Prinzip ihrer Arbeit beruht auf einer maßstabsgetreuen Vergrößerung der Vorlagen aus der Natur und der Annäherung an den Gegenstand aus verschiedenen Blickrichtungen.

So kommt es zu einer abstrahierenden Formvereinfachung, die vor allem die Monumentalität steigert und neue Möglichkeiten der Farb- und Oberflächengestaltung eröffnet.

NICOLE BELLAIRE, Jahrgang 1972, lebt und arbeitet in Landau Das Wechselspiel zwischen Figuration und Abstraktion sowie Muster und Ornamente sind wiederkehrende Elemente in ihren Arbeiten. Experimentell werden verschiedene Techniken miteinander kombiniert, um die Natur und die Umgebung des Alltags in ihrer Unmittelbarkeit zu erfassen. Lesen Sie weiter

L´art ne restuitue pas ce qui est visible, il rend visible

Die Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar

Ausstellungseröffnung mit Galeristin Gabriele Lehnert, Kulturdezernentin Marianne Grosse, Generalkonsul der Republik Frankreich Pierre Lanapats, Philipp Münch, Clemens Nagel, Wioleta Salo und Landtagspräsident Joachim Mertes (v.l.n.r.) Foto: Klaus Benz
Ausstellungseröffnung mit Galeristin Gabriele Lehnert, Kulturdezernentin Marianne Grosse, Generalkonsul der Republik Frankreich Pierre Lanapats, Philipp Münch, Clemens Nagel, Wioleta Salo und Landtagspräsident Joachim Mertes (v.l.n.r.) Foto: Klaus Benz
In Kooperation mit dem Partnerschaftsverband Rheinland-Pfalz/Burgund und der Altstadt Galerie Lehnert war eine Ausstellung mit Malereien von Wioleta Salo und Fotografien von Philipp Münch im Landtag zu sehen.

Ansichten von Djion und Mainz – fotografiert im Herbst 1956 und gemalt in den Jahren 2010 und 2011. In den ausgestellten Werken wird jeweils eine ganz persönliche Perspektive, eine einmalige Auswahl und auch eine innere Haltung den Motiven gegenüber sichtbar, die die Persönlichkeit ihrer Urheber und den Charakter ihrer dokumentarischen bzw. künstlerischen Auffassung deutlich werden lässt.

Philipp Münch reiste im Herbst 1956 mit René Hambourger, dem Leiter des Büros für künstlerische Beziehungen, des Services Culturels Francais en Allemagne, nach Burgund. Es war eine Dienstreise von der Zitadelle aus, wo Philipp Münch als freier Mitarbeiter in der Dokumentation für Foto, Film, Literatur und Ausstellung tätig war. Der gelernte Rasterfotograf kannte sich nicht nur mit der Technik der Reproduktion aus, sondern hatte auch privat eine Leidenschaft für die Fotografie.

Zur Zeit seiner Burgund-Reise nutzte Philipp Münch eine Leica III, eine Retina II und eine französische Kamera, die Foca 135.

Wioleta Salo gehört zur jungen Generation der Menschen, die die Entwicklung quasi im Zeitraffer erlebt haben. Im polnischen Lodz aufgewachsen, ist sie vor zehn Jahren nach Mainz gekommen und hat hier ihre Wahlheimat gefunden. Mit ihren Motiven konzentriert sich Wioleta Salo auf die Altstadt als Kern von Mainz und Dijon.

Die Ausstellung war vom 1. bis 21. April 2011 in der Lobby des Landtags Rheinland-Pfalz zu sehen.

 Flyer zur Ausstellung

Fotografien und Holzobjekte

Manfred K Schuck und Emanuel Hook

Ausstellungseröffnung mit Herrn E. Hook, Frau M. Portenländer, Herrn M. K Schuck und dem Vizepräsidenten des Landtags Herrn H.-H. Schnabel (v.l.n.r.). Foto: Klaus Benz
Ausstellungseröffnung mit Herrn E. Hook, Frau M. Portenländer, Herrn M. K Schuck und dem Vizepräsidenten des Landtags Herrn H.-H. Schnabel (v.l.n.r.). Foto: Klaus Benz
Alles Große ist einfach – darin liegt ein gemeinsamer Nenner der Möbel und Holzobjekte des Designers und Künstlers Emanuel Hook sowie Fotografien des Fotografen Manfred Karl Schuck, die im Mittelpunkt einer Ausstellung der Reihe „Kunst im Landtag“ standen, die von Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel im Foyer des Deutschhauses eröffnet wurde.

„Sie passt beziehungsreich in die Zeit“, so Vizepräsident Schnabel über die Ausstellung: „ Wir sehen Tische und Stühle und können – wenn wir wollen – dabei auch an die Wahl denken.“ Dabei habe der Wähler einigen Tisch und  Stühle neu in den Landtag gestellt und andere müssten nun Tisch und Stühle räumen.

Angefertigt werden die Objekte aus 50.000 Jahre altem Swamp Kauri Holz, das nur in Neuseeland vorkommt und dort aus der Erde ausgegraben wird. So stellen die Möbel und abstrahierenden Holzobjekte von Emanuel Hook etwas Einzigartiges dar und haben zu Recht  bislang auch viele nationale und internationale Preise gewonnen, darunter mehrfach den Pfalzpreis für Kunsthandwerk sowie den Staatspreis Rheinland-Pfalz.

Den Möbeln und Objekten von Emanuel Hook stehen die meist sehr farbenfrohen Fotografien von Manfred K. Schuck gegenüber. Auf seinen Reisen um die ganze Welt fängt er mit seiner Digitalkamera Motive ein, die er daheim durch Spiegelungen verfremdet. „Ausgehend von der Erfindung von Sir David Brewster im Jahr 1816 ruft Schuck den optischen Effekt der Spiegel hervor, die Bilder in einen symmetrisch angeordneten, geometrischen Muster in den Augen des Betrachters hervorbringen,“ so Kunsthistorikerin  Monika Portenlänger, die die beiden Künstler und ihre Werke vorstellte. Die Innenwelt werde zur Außenwelt und es bleibe offen, was Wirklichkeit und Spiegelung sei.

Die Ausstellung war bis zum 15. April 2011 im Foyer des Deutschhauses zu sehen.

Flyer zur Ausstellung

Die Bücher von Hein und Oss Kröher Das literarische Werk der Rheinland-Pfälzer „Volkssänger“

INFORMATIONSAUSTELLUNG Die Bücher von Hein und Oss Kröher. Das literarische Werk der Rheinland-Pfälzer „Volkssänger“.
Die Zwillingsbrüder Heinrich und Oskar Kröher.
Landtagspräsident Joachim Mertes und die Zwillingsbrüder Heinrich und Oskar Kröher bei der Ausstellung. Foto: Klaus Benz.
Landtagspräsident Joachim Mertes und die Zwillingsbrüder Heinrich und Oskar Kröher bei der Ausstellung. Foto: Klaus Benz.
Die Zwillingsbrüder Heinrich und Oskar Kröher – „Hein & Oss“ –  haben sich um die deutsche, ja die europäisch-amerikanische Singebewegung verdient gemacht. Seit fünfzig Jahren stehen sie auf den Bühnen der Welt: Hierzulande zwischen der Nordsee und den Alpen sowie in Frankreich, Italien, Schweden, den Niederlanden, im Kaukasus oder in den Vereinigten Staaten „from California to the New York Island“. Sie sind die Doyens der deutschen Liedermacher und nennen sich selbst – nach einem Wort aus dem Wiener Biedermeier – „Die Volkssänger“. Schon lange bevor man von einer neuen Volksliedbewegung sprach, hat sich das Gesangs- und Gitarrenduo (Jahrgang 1927) um demokratische Volkslieder bemüht. Zu ihrem Repertoire gehören Freiheitslieder der Revolution von 1848/49, Arbeiterlieder sowie Soldatenlieder gegen den Drill, aber auch Lieder vom Wandern, vom Trinken und von der Unrast. Lesen Sie weiter

Mainzer Impressionen

Kunst im Landtag

Eröffnung der Ausstellung "Mainzer Impressionen". Foto: Klaus Benz
Eröffnung der Ausstellung "Mainzer Impressionen". Foto: Klaus Benz
Inspiriert von der Mainzer Lebensart, haben sich die ausstellenden Künstlerinnen auf individuelle Weise mit der Stadt und ihren Bewohnern auseinandergesetzt. Sie lernten sich hier über die Kunst kennen und zeigen in dieser Gemeinschaftsausstellung ihre unterschiedlichen Sichtweisen auf Geburtsort und Wahlheimat.

Die Ausstellung war im Foyer des Landtags Rheinland-Pfalz, Deutschhausplatz 12, 55116 Mainz zu sehen.

Anne Frank – eine Geschichte für heute

Eine Informationsausstellung des Anne Frank Hauses Amsterdam in Zusammenarbeit mit dem Landtag Rheinland-Pfalz und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur im Landtag Rheinland-Pfalz

Eröffnung der Ausstellung "Anne Frank – eine Geschichte für heute"
Eröffnung der Ausstellung "Anne Frank – eine Geschichte für heute"

„O ja, ich will nicht umsonst gelebt haben wie die meisten Menschen. Ich will den Menschen, die um mich herum leben und mich doch nicht kennen, Freude und Nutzen bringen. Ich will fortleben, auch nach meinem Tod“, schrieb die vierzehnjährige Anne Frank am 5. April 1944 in dem Versteck ihrer Familie vor der nationalsozialistischen Verfolgung. Wenigstens dieser Wunsch sollte in Erfüllung gehen. Das Tagebuch der Anne Frank gehört heute zu den meistgelesenen Werken der Weltliteratur.

Es wurde in 63 Sprachen übersetzt und in mehr als 60 Ländern veröffentlicht. Ihr Schicksal steht stellvertretend für das von Millionen Opfern des Holocaust und berührt die Menschen bis heute.

Anne Frank wurde 1929 in Frankfurt am Main geboren. Ihre Familie flüchtete 1933 vor den Nationalsozialisten nach Amsterdam. Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen in die Niederlande versteckten sich Anne Frank und ihre Familie von 1942 bis 1944 in einem Amsterdamer Hinterhaus. Dort schrieb Anne Frank ihr berühmtes Tagebuch. Nach dem Verrat ihres Verstecks wurden Anne Frank und ihre Familie deportiert. Anne Frank starb 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen im Alter von 15 Jahren.

Im Mittelpunkt der vom Anne Frank Haus in Amsterdam konzipierten Wanderausstellung „Anne Frank – eine Geschichte für heute“ stehen die Lebensgeschichten von Anne Frank, ihrer Familie und weiteren Zeitzeugen. In ihnen kristallisiert sich die europäische Geschichte vor, während und nach der Nazidiktatur. Besucher werden durch die Ausstellung herausgefordert, über Unterschiede und Parallelen zwischen Gestern und Heute nachzudenken. Lesen Sie weiter

Ausstellung Veschleppt, vergast, vergessen

Austellungseröffnung mit Landtagspräsident Mertes, Dr. Dieter Schiffmann und Beteiligten der Ausstellungsentwicklung.
Ausstellungseröffnung Verschleppt, vergast, vergessen.
Verschleppt! Vergast! Vergessen? – lautete das Thema einer Informationsausstellung aus Anlass des Gedenktages aus Anlass des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus, die am 18. Februar endete. Landtagspräsident Joachim Mertes eröffnete die Ausstellung am 19. Januar in Anwesenheit des Direktors der Landeszentrale für politische Bildung, Dr. Dieter Schiffmann (rechts),  im Abgeordnetenhaus des Landtags. Die Ausstellung „Verschleppt! Vergast! Vergessen? Die Opfer des Nationalsozialismus in Worms und Umgebung“ wurde 2009 von Schülerinnen und Schülern der damaligen Klasse 10a der Westend-Realschule Worms konzipiert.

Außerhalb der Unterrichtszeit setzten sie sich über mehrere Monate hinweg unter Leitung ihrer Lehrerinnen Natascha Klumpp und Isabella Uzun intensiv mit der NS-Zeit auseinander. Sie sammelten Bildmaterial, besuchten Gedenkstätten und begegneten dabei Einzelschicksalen von Verfolgten. Als Ergebnis entstand eine Wanderausstellung, die sich mit den beiden größten Opfergruppen, den Sinti und Roma und der jüdischen Bevölkerung befasst. Weiterhin beschäftigt sich die Ausstellung mit ehemaligen Konzentrationslagern in der Umgebung von Worms.

Aufbruch nach Amerika

Massenauswanderung aus Rheinland-Pfalz - Informationsausstellung

Landtagspräsident Joachim Mertes bei der Eröffnung der Ausstellung "Aufbruch nach Amerika". Foto: Klaus Benz
Landtagspräsident Joachim Mertes bei der Eröffnung der Ausstellung "Aufbruch nach Amerika". Foto: Klaus Benz
Heute kommen immer wieder Besucher aus Amerika auf den Spuren ihrer Vorfahren nach Deutschland. Vor 300 Jahren begann eine massenhafte Migration, ein „Aufbruch nach Amerika“, der ein bedeutendes Kapitel der Geschichte des heutigen Bundeslandes Rheinland-Pfalz wurde.

Die Menschen gerade in den ländlichen Gebieten litten damals unter Missernten, Hunger und den wirtschaftlichen Spätfolgen des Dreißigjährigen Kriegs. Die Hoffnung auf ein besseres Leben ließ sie die verheerenden Reisebedingungen und alle Gefahren auf dem Weg in das gepriesene neue Land Amerika ertragen. Die Deutschen prägten ganze Landstriche in den USA. Ihre Sprache war verbreitet, deutsche Zeitungen und Bücher auf dem Markt. Dieser großen Auswandererwelle folgten weitere. Zählten zunächst wirtschaftliche und existentielle Aspekte zu den Auswanderungsgründen, kamen nach dem Hambacher Fest 1832 und der Revolution 1848 vor allem politische Gründe hinzu, die ein Leben in der Heimat nicht mehr ermöglichten. Deutsche in Amerika hatten Erfolg: in der Wirtschaft, im kulturellen Leben, in der Politik. Es wurde eine Geschichte vom Gehen und vom Ankommen, nicht für alle, aber für die meisten. Lesen Sie weiter

Auf dem Weg

Eine Ausstellung von Arbeiten von Studierenden des Instituts für Kunstwissenschaft und Bildende Kunst der Universität Koblenz-Landau

Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel eröffnet die Ausstellung "Auf dem Weg". Foto: Klaus Benz

Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel eröffnete die Ausstellung am 27. Oktober 2010 mit den Worten: „Die heutige Ausstellung präsentiert uns eine künstlerische Vielfalt. Sie zeigt uns eindrucksvolle Werke aus verschiedenen Bereichen der bildenden Kunst.

Von Holzskulpturen, Keramiken, Fotografien über Druckgrafiken und Malerei bis hin zu Arbeiten aus dem Bereich Design und Trickfilm präsentierten Studierende der Universität Koblenz ein breites Spektrum ihres Könnens.“ Lesen Sie weiter

Demenz ist anders

Fotografien von Michael Hagedorn - Ausstellung in der Lobby des Landtags

Eröffnung der Ausstellung "Demenz ist anders" im Landtag Rheinland-Pfalz. Foto: Klaus BenzLandtagspräsident Joachim Mertes eröffnete in der Lobby des Landtags die Ausstellung "Demenz ist anders" mit Fotografien von Michael Hagedorn. Der Fotograf stellt in seinen Portraits an Demenz erkrankte Menschen mit ihrer Individualität und Würde in den Vordergrund und vermittelt damit einen anderen Blick auf die Erkrankung.

Wie Ministerin Malu Dreyer bei der Ausstellungseröffnung ankündigte, werden im Rahmen der Demenzkampagne die insgesamt 20 eindrücklichen Fotografien den Regionen in Rheinland-Pfalz für das kommende Jahr als Wanderausstellung zur Verfügung gestellt.

Die Ausstellung war vom 6. bis 22. Oktober 2010 in der Lobby des Landtags Rheinland-Pfalz zu sehen.

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Damals in der DDR

20 Geschichten aus 40 Jahren - Ausstellung im Foyer des Landtages Rheinland-Pfalz

Vizepräsident Heinz-Hermann Schnabel (rechts) während der Ausstellungseröffnung "Damals in der DDR" im Landtag Rheinland-Pfalz.Am 3. Oktober dieses Jahres feiert die deutsche Wiedervereinigung ihr 20. Jubiläum. Historische Monate gingen der Wiedervereinigung voraus: Im Herbst 1989 strömten hunderttausende Bürger der DDR auf die Straße. Ihr Ruf "Wir sind das Volk" bleibt unvergessen. Am 9. November 1989 fiel dann die Mauer - das Ende der DDR und schließlich die Wiedervereinigung folgten.

Für junge Menschen ist bereits dieser Prozess Geschichte, umso mehr sind es die 40 Jahre, in denen die DDR bestand. Bittersüße Filme wie "Good bye, Lenin!" oder "Sonnenallee" und Ostalgie-Shows mit FDJ-Hemden - die Film- und Medienbranche widmete sich in jüngster Vergangenheit auf vielfältige Weise der Geschichte der DDR. Lesen Sie weiter

Talaugenblicke

Ausstellung im Foyer des Landtags

Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm (links) bei der Eröffnung der Ausstellung mit den Künstlern Roos und Asmussen (rechts). Foto: Klaus BenzUnter dem Titel "Tal - Einblicke und Gedanken" wurden Fotografien und Texte gezeigt, die sich eingehend mit der Westerwälder Natur- und Kunstlandschaft "im Tal" des renommierten Bildhauers Erwin Wortelkamp beschäftigen.

Hinter den Fotografien, den Texten und Gedanken stehen der Fotograf Gerd Asmussen und die Journalistin Sonja Roos. Mit dieser Ausstellung rückt der Norden des Landes Rheinland-Pfalz, die Heimat von Gerd Asmussen und Sonja Roos, künstlerisch in den Fokus der Landtagsausstellungen.

Die Ausstellung war vom 8. bis 24. September 2010 im Foyer des Landtags Rheinland-Pfalz Deutschhausplatz 12, 55116 Mainz zu sehen.

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Ausstellung im Foyer des Landtags

Skulpturen von Rosi Röhm - Malerei und Zeichnungen von Wolfgang Kirmair

Das Foto zeigt (v.l.n.r.) Hannelore Klamm, Vizepräsidentin des Landtags, Wolfgang Kirmair und Rosi Röhm. Foto: Klaus BenzGezeigt wurden Skulpturen von Rosi Röhm sowie Malerei und Zeichnungen von Wolfgang Kirmair.

Die Skulpturen von Rosi Röhm, Jahrgang 1951, sind meist naturalistische Darstellungen aus verschiedenen Tonarten oder Stein sowie in Bronze gegossen.

Unter dem Titel "Tausendundeine Erinnerung" entstanden aus der Hand von Wolfgang Kirmair, Jahrgang 1952, zahlreiche kleine Originale in den unterschiedlichsten Techniken, wie etwa Frottage, Buntstiftzeichnung, Collage, Übermalung etc zu Anregungen aus dem Alltag. Bildideen zu Briefmarken, Schriftfetzen, kleine Zeichnungen zu literarischen Werken oder Illustrationen Schlagzeilen aus der Tageszeitung sind oftmals Vorlage für größere Gemälde.

Die Ausstellung war bis 3. September 2010 im Foyer des Landtags Rheinland-Pfalz zu sehen.

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Reinhold Petermann - 60 Jahre plastisches Werk

„Retrospektive zum 85. Geburtstag des Künstlers“

Das Foto zeigt (v.l.n.r.) Hans-Peter Hexemer, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit des Landtags, Klaus Hammer, Mainzer Citymanager, Reinhold Petermann und Rolf K. Weber-Schmidt. Foto: Klaus BenzDas plastische Werk, aber auch einige Aquarelle des renommierten Mainzer Künstlers Reinhold Petermann standen im Mittelpunkt einer Ausstellung im Foyer des Deutschhauses. Besondere Jubiläen oder Ereignisse werden im Landtag auch in Einzelausstellungen gewürdigt. Anlass für die Retrospektive der Werke Reinhold Petermanns waren 60 Jahre plastische Werke und der 85. Geburtstag des Künstlers im Oktober.

Reinhold Petermann und seine Plastiken sind nicht nur in Mainz bekannt, der Künstler hat sich in den Jahrzehnten seines Schaffens bundesweit einen Namen gemacht. Dazu beigetragen haben nicht nur Ausstellungen im In- und Ausland, sondern auch viele Ankäufe in staatlichen und privaten Sammlungen. Lesen Sie weiter

Transluscidos

Ausstellung der Reihe „Kunst im Landtag“

Landtagspräsident Joachim Mertes und die Künstlerin Dirce Körbes bei der Eröffnung der Ausstellung "Transluscidos". Foto: Klaus Benz Landtagspräsident Joachim Mertes eröffnete im Rahmen der Mainzer Museumsnacht am 29. Mai 2010, in der Lobby des Landtags in Mainz die Ausstellung "Transluscidos" der brasilianischen Künstlerin Dirce Körbes.

Die Vorfahren von Dirce Körbes sind Deutsche, die einst nach Brasilien auswanderten. Die Künstlerin ist in Santa Catarina, in einem Bundesstaat im Süden Brasiliens, geboren. Nach einer Hochschulausbildung in Kunstpädagogik an brasilianischen Akademien fand Frau Körbes ihre Bestimmung in der Malerei und deren verwandten Disziplinen. Sie lebt heute in der Hauptstadt Florianópolis des Bundesstaates Santa Catarina und gehört dort zu deren bekanntesten Künstlern. Sie stellte bereits in vielen Orten Brasiliens aus. Auch in Deutschland waren ihre Werke bereits zu betrachten. Lesen Sie weiter

Raum im Raum - Wort im Wort

Eine Ausstellung der Reihe „Kunst im Landtag“

Objekt von Rolf Nikel Malerei von Ute Bernhard

Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm eröffnete am 26. Mai 2010, um 19.30 Uhr, im Foyer des Landtags in Mainz die Ausstellung "Raum im Raum - Wort im Wort" im Rahmen der Reihe "Kunst im Landtag".

Worte, handgeschrieben aneinandergereiht, gebetsmühlenartig in ständiger Wiederholung werden in Schrift verdichtet und aufgelöst, vom Lesbaren zum Anschaubaren, zum Bild verwandelt. Schreibend wird die Annäherung an das Fassbare der Worte gesucht und ihr Geheimnis bekräftigt. Die Arbeiten von Ute Bernhard sind konzeptionell dem Kopf entsprungen, entpuppen sich aber auch als sinnliche Malerei.

Ganz anders die Objekte von Rolf Nikel, der in der Malerei das Phänomen der Tiefenwirkung in den realen Raum hinein erweitert und überträgt. Seine lichtdurchlässige Malerei bildet einen Raum im Raum, der vom Besucher direkt betreten uns als Raum im Raum erlebt werden kann. Die Ausstellung war bis 4. Juni 2010 im Landtag zu sehen.

PDF-Dokument (Symbol) Flyer zur Ausstellung

Frauenwelten - Internationale Karikaturen

Frauenwelten - Internationale Karikaturen lautete das Thema einer Ausstellung im Landtag, die am 5. Mai 2010 von Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm eröffnet wurde.

Karikaturistinnen und Karikaturisten aus aller Welt haben für einen Wettbewerb der EXILE Kulturkoordination in Essen festgehalten, wie Rollenbilder und Lebensentwürfe von Frauen in verschiedenen Nationen und Kulturen heute aussehen und welche Alltagserfahrungen Frauen machen. So kam eine Ausstellung mit humorvollen und tiefsinnigen Zeichnungen zustande, die nachdenklich macht und die Frage aufwirft, warum wir weltweit nicht schon viel weiter sind mit der gesellschaftlichen Gleichstellung der Geschlechter.

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit EXILE-Kulturkoordination e. V. und dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen und war bis zum 21. Mai 2010 zu sehen.

PDF-Dokument (Symbol)Flyer zur Ausstellung

Ausstellung "Linie Fläche Raum"

Anne-Marie Sprenger, Anne Janoschka und Marita Mattheck präsentierten unter dem Titel "Linie Fläche Raum" Malerei und Crossover im Foyer des Landtags vom 14. bis 30. April 2010

Von links nach rechts: Marita Mattheck, Martin Brandl, MdL, Anne Janoschka, Hubert Beeres, Dagmar Heyden-Welsch (Einführungsrednerin), Barbara Schleicher-Rothmund, MdL und ganz rechts Anne-Marie SprengerEs ist nicht die erste Ausstellung, die die Künstlerinnen aus dem Raum Germersheim - Landau gemeinsam bestreiten. Insbesondere in ihrer Heimatregion haben sie schon einige Projekte gemeinsam realisiert, sich dabei einen Namen gemacht und einige Werke an kommunale Einrichtungen verkauft.

Alle drei verbindet zudem, dass sie sich dem Genre der Malerei verschrieben haben, allerdings mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Techniken. Eine Einführung in die Thematik hat die Rundfunkjournalistin Dagmar Heyden-Welsch gegeben. Lesen Sie weiter

Malerei von Edith Urban und Objekte von Sandra Heinz

Ausstellungseröffnung: Edith Urban und Sandra Heinz im Foyer des Landtags Rheinland-Pfalz. Foto: Klaus BenzMalerei von Edith Urban und Objekte von Sandra Heinz waren die Gegenstände einer Ausstellung in der Reihe "Kunst im Landtag", die Manfred Geis, Vorsitzender des Kulturausschusses am 24. Februar 2010 im Foyer des Landtags eröffnete.

Der Text, das Text-Fragment spielt in Edith Urbans (2.v.re.) Arbeiten eine wesentliche Rolle. Reflexionen, Dialoge, provokative oder auch beschreibende Aussagen aus meist literarischen Texten werden immer wieder eingeschrieben, überschrieben, 'transformiert'. Transformation ist auch ein wesentliches Merkmal der künstlerischen Arbeiten von Sandra Heinz (2.v.li.) und steht in Verbindung mit dem Anliegen, Dinge unseres Alltags und die damit verbundenen Erinnerungen zu bewahren. Eine Einführung in die Ausstellung gab der Kunsthistoriker Ulrich Meyer-Husmann (rechts).

Die Ausstellung war bis zum 19. März 2010 im Foyer des Landtags zu sehen.

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Quer durch Europa

Ausstellung zeigt die drei europäischen Kulturhauptstädte

Ausstellungseröffnung "Quer durch Europa". Foto: Klaus BenzDas fotografische Projekt "Quer durch Europa - Drei europäische Kulturhauptstädte stellen sich vor" wurde am 20. Januar 2010 von Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel im Rahmen der Reihe "Kunst im Landtag" im Foyer des Abgeordnetenhauses eröffnet.

Essen, Pècs und Istanbul heißen die europäischen Kulturhauptstädte in diesem Jahr. Sie sind zugleich das Thema des fotografischen Projekts des Fachbereichs Gestaltung der Fachhochschule Mainz. Unter der Leitung von Professor Stefan Enders haben sich sowohl Fotografiestudierende als auch Lehrende gemeinsam auf den Weg gemacht, um in eindrucksvollen Fotografien Menschen, Alltagsszenen und außergewöhnliche Motive mit ihren Kameras einzufangen und festzuhalten. Lesen Sie weiter

Paul Schneider - der "Prediger von Buchenwald"

Ausstellung im Landtag erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus

Im Bild sind die beiden noch lebenden Kinder Karl-Adolf Schneider und Eva-Maria Vorster zu sehen. Foto: Klaus BenzZahlreiche Veranstaltungen würdigten auch in diesem Jahr den Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar.

Im Landtag machte den Auftakt eine Ausstellung zum Gedenken an Pfarrer Paul Schneider (1897 - 1939), der "Prediger von Buchenwald", die am 13. Januar 2010 durch Landtagspräsident Joachim Mertes eröffnet wurde.

In seiner Rede zur Ausstellungseröffnung betonte Landtagspräsident Joachim Mertes, dass "die Ausstellung Mut, Selbstlosigkeit und Zivilcourage ein Gesicht verleiht, das Gesicht Paul Schneiders."
Lesen Sie weiter

"Um Gemeinschaft zu werden, müssen wir unsere Geschichte aufarbeiten"

Ausstellung zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus im Dom

Landtagspräsident Joachim Mertes (l.) und Generalvikar Prälat Dietmar Giebelmann bei der Ausstellungseröffnung im Mainzer Dom. © Bistum Mainz / MatschakIm Mainzer Dom ist am Dienstag, 26. Januar, eine Ausstellung zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus (27.1.) eröffnet worden. Sie stand unter der Überschrift "Vom Massenmord zur Shoah - die Radikalisierung der Judenpolitik in der Ukraine" und wurde von der Arbeitsgruppe "Gedenktag 27. Januar" des Bischöflichen Ordinariates Mainz erarbeitet.

An der Eröffnung nahmen unter anderen Generalvikar Prälat Dietmar Giebelmann und der Präsident des Landtags Rheinland-Pfalz, Joachim Mertes, teil. Die Ausstellung war bis Sonntag, 31. Januar, zu den Öffnungszeiten des Mainzer Domes zu sehen. Lesen Sie weiter

Fotos aus der Krisenregion Darfur/Sudan

Amnesty International gibt Einblick in den Flüchtlingsalltag

Fotoausstellung von Amnesty International. Foto: Klaus BenzFotos aus der Krisenregion Darfur zeigt eine Ausstellung von Amnesty International, die von Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel (links im Bild) eröffnet wurde.

Seit 2003 wütet in der westsudanesischen Provinz Darfur ein Bürgerkrieg, dem phasenweise viel mediale Aufmerksamkeit zuteil wurde. Insbesondere die humanitäre Situation stand im Mittelpunkt der Berichterstattung. Trotz der Aufmerksamkeit, der Resolution des UN-Sicherheitsrates und der Übergabe des Falles an den internationalen Strafgerichtshof dauern Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und Völkermord in Darfur bis heute an. Dörfer werden nach wie vor überfallen und zerbombt, Menschen ermordet und vertrieben und Frauen vergewaltigt. Etwa 90 000 Menschen sind seit 2003 getötet worden und rund 200 000 Menschen an den Folgen des Krieges gestorben.

Eine UN-Schätzung vom Januar 2009 nimmt an, dass 2,7 Millionen Menschen vertrieben und insgesamt 4,7 Millionen Menschen vom Konflikt in Mitleidenschaft gezogen worden sind.

Die Ausstellung will mit Fotos aus den Flüchtlingslagern einen Einblick in den Alltag vieler Binnenvertriebener in Darfur geben. Zugleich informiert sie über die Hintergründe des Konflikts und über den Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofes gegen Präsident al-Baschir vom 4. März 2009 und seine Auswirkungen. Ergänzt wird die Ausstellung mit Fotografien sudanesischer Alltagsszenen des Fotografen Egbert Mittelstädt.

Der aus dem Sudan stammende Marburger Politologe Dr. Zakaria Mohamed Ali Abdelrahman (Dritter von links im Bild) referierte über seine Erfahrungen in sudanesische Flüchtlingslagern und gab zudem Informationen zu den Hintergründen des in Darfur herrschenden Konflikts.

PDF-Dokument (Symbol) Flyer zur Ausstellung

Skulptur "Inspiration" findet Heimat im Landtag Rheinland-Pfalz

Das Foto zeigt Landtagspräsident Joachim Mertes und die Künstlerin Renate Ott bei der Präsentation der Skulptur "Inspiration". Foto: Klaus BenzDie Skulptur "Inspiration" der in Mainz lebenden Künstlerin Renate Ott hat ihre Heimat auf der Terrasse des rheinland-pfälzischen Landtags gefunden.

Es handelt sich um ein Kunstwerk der Ausstellung "Figuren zwischen Himmel und Erde", welche die Künstlerin im März 2009 im Landtag von Rheinland-Pfalz präsentieren konnte.

Künstlerische Keramik und Glas im Foyer des Landtags

Lehrende des Instituts für künstlerische Keramik und Glas der FH Koblenz präsentieren ihre Werke

das Foto zeigt (von links) Vizepräsident Heinz-Hermann Schnabel, Prof. Ingrid Conrad-Lindig, Prof. Jochen Brandt und Tony Alt. Künstlerische Keramik und Glas standen im Mittelpunkt der Ausstellung der Reihe "Kunst im Landtag", die von Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel am Donnerstag, dem 12. November 2009, um 19.30 Uhr im Foyer des Landtags eröffnet wurde.

Gezeigt wurden von Lehrenden des Instituts geschaffene Arbeiten, die nicht nur aus Glas und Keramik bestehen, sondern aus Gemälden, Fotoarbeiten und Objekten aus Holz. Trotz der beiden Studienschwerpunkte Keramik und Glas legt das Institut großen Wert darauf, dass die Studierenden mit allen Werkstoffen künstlerisch umzugehen lernen.

1987 wurde das Institut für Künstlerische Keramik und Glas in Höhr-Grenzhausen als Teil der Fachhochschule Koblenz im Herzen des Kannebäckerlandes gegründet. Die Gründung war zunächst mit dem Ziel verbunden, künstlerische Keramik zu lehren. Seitdem hat sich das Institut nicht nur bewusst von der traditionellen Gefäßkeramik abgesetzt, sondern besonders den künstlerischen Aspekt von Keramikarbeiten hervorgehoben. Studierende erhielten die Möglichkeit, ihre Vorstellungen in eine Formsprache umzusetzen und damit einen Beitrag zur zeitgenössischen Kunst zu leisten.

Mittlerweile können die Studiengänge in der Freien Kunst mit einem Bachelor of Fine Arts beziehungsweise mit einem Master of Fine Arts abgeschlossen werden. Diesem Umstand verdankt das Institut seine Einzigartigkeit in Deutschland.

Die Ausstellung war bis zum 3. Dezember 2009 im Foyer des Landtags zu sehen.

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"Das Wendedankfest"

Konzertlesung von Stephan Krawczyk



Stephan Krawczyk während seiner Konzertlesung im Plenarsaal des Landtags. Foto: Klaus BenzMit einer Konzertlesung des Liedermachers und Schriftstellers Stephan Krawczyk erinnerte der Landtag Rheinland-Pfalz am Dienstag , dem 27. Oktober 2009, im Plenarsaal des Landtags, an die mutigen Bürgerinnen und Bürger der DDR, ohne deren Demonstrationen die Mauer nicht gefallen wäre. Zudem soll damit die Erinnerung an Verfolgung und Unterdrückung in der DDR aufrechterhalten werden, um künftig eine Wiederholung eines solchen Unrechtssystems zu vermeiden.

Anlässlich des 20. Jahrestages der friedlichen Revolution und des Mauerfalls am 9. November 1989 hat der Liedermacher und Schriftsteller Stephan Krawczyk ein Programm erarbeitet, in dem er von seinem Leben hinter Zäunen und Mauern erzählt. Dabei ist es Krawczyk zum einen ein Anliegen, vor allem den jüngeren Generationen, die nicht mehr in oder mit der DDR aufgewachsen sind, begreiflich zu machen, dass Menschen dort bereits aufgrund kritischer Lieder oder Meinungen verhaftet wurden. Zum anderen liegt ihm daran, dass dem Begriff "Freiheit" wieder mehr Bedeutung beigemessen wird.

Eröffnung der Ausstellung "BRD-DDR" - Auf dem Weg zur Einheit. Foto: Klaus BenzIm Anschluss an die Konzertlesung von Stephan Krawczyk fand im Foyer die Eröffnung der Ausstellung "BRD-DDR" - Auf dem Weg zur Einheit mit Fotografien aus der Wendezeit 1989/1990 der Fotografen Robert Dieth (Mitte) und Iris Schröder (2.v.re.) statt. Die beiden Fotokünstler suchten mit ihrer Kamera die Orte abseits der allgemeinen Aufmerksamkeit auf. Über ein halbes Jahr waren sie in der DDR unterwegs und dokumentierten die Wende in einer stillen und unaufdringlichen Sehweise. Aus Tausenden von Aufnahmen ist eine Ausstellung mit 38 Baryt-Abzügen entstanden, die eindrucksvoll den Wandel zwischen 1989 und 1990 darstellen. Eine Einführung in die Ausstellung gab Staatssekretär a.D. Dr. Richard Auernheimer (rechts), die Begrüßung erfolgte durch Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm in Anwesenheit von Stephan Krawczyk.

Ausstellung BRD - DDR in Mainz

"Gruppe 7"

Ausstellung in der Reihe "Kunst im Landtag"

Eröffnung der Ausstellung "Gruppe 7" im Foyer des Landtags. Foto: Klaus BenzKunst verbindet sieben Künstler aus den Bereichen Malerei, Zeichnung. Grafik, Keramik und Plastik. In ihrer Ausstellung zeigen sie die Vielfalt ihres Schaffens. Die aus zahlreichen Ausstellungen bekannten Künstlerinnen und Künstler schlossen sich 1998 trotz aller künstlerischen Unterschiede zu einer Gruppe zusammen.

Das Mit- und Nebeneinander sorgt im Spektrum ihrer künstlerischen Arbeiten für Spannung. Landtagsvizetagspräsident Hans-Artur Bauckhage (dritter von links) empfing Paul-Gerhardt Dietrich, Karin Huth, Andreas Hogan, Gisela Spahlinger, Edda Sixt, Ernita Ullrich und Dieter Goebel-Berggold (von links nach rechts) zum Auftakt ihrer Ausstellung im Rahmen der Reihe "Kunst im Landtag". Zur Einführung am 30. September 2009 stellte die Kunsthistorikerin Erika Vogel (zweite von links) die Lebensläufe der Künstler mit kurzen Informationen zu ihrem Schaffen dar.

Die Ausstellung war bis zum 8. Oktober 2009 im Foyer des Landtags zu sehen.

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Brigitte Zander und Andreas Koridass zeigen Malerei und Skulpturen

Ausstellung in der Reihe "Kunst im Landtag"

Auf dem Foto sind zu sehen (von links): Frank Burhenne, Andreas Koridass, Brigitte Zander und Vizepräsident Heinz-Hermann Schnabel.Malerei von Brigitte Zander und Skulpturen und Zeichnungen von Andreas Koridass standen am 3. September 2009 im Mittelpunkt der ersten Ausstellungseröffnung der Reihe "Kunst im Landtag" nach der Sommerpause. Beide Künstler haben trotz ihrer unterschiedlichen Kunstrichtungen vieles gemeinsam. So haben sie sich nicht nur in Mainz und Umgebung bereits einen Namen gemacht, sondern haben auch beide bei dem bekanntem Bildhauer Thomas Duttenhoefer studiert. Auf dem Foto sind zu sehen (von links): Frank Burhenne, Andreas Koridass, Brigitte Zander und Vizepräsident Heinz-Hermann Schnabel. 

 

Diese Ausstellung war bis zum 25. September 2009 im Foyer des Landtags zu sehen.

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Zwischen Bunker und Flügel

Ausstellung in der Reihe "Kunst im Landtag"

Ausstellung "Zwischen Bunker und Flügel""Zwischen Bunker und Flügel" lautet der Titel der Kunstausstellung, die am 1. Juli 2009 in der Lobby des Landtags eröffnet wurde.

Der Flughafen Hahn ist eines der interessantesten und gelungensten Konversionsprojekte in Rheinland-Pfalz. Wo einst die zweitgrößte Luftwaffenbasis des amerikanischen Militärs auf deutschem Boden stationiert war, sitzt heute der siebtgrößte Frachtflughafen Deutschlands. Zwischen verlassenen Bunkern und zum Teil überwucherten Hangars stehen moderne Flughafengebäude, die nicht nur im starken Kontrast zu den militärischen Überresten stehen, sondern auch interessante Impulse senden. Lesen Sie weiter

Ergebnisse des Schüler- und Jugendwettbewerbs 2009

Unser Bild zeigt die Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Schule Kaiserslautern, die ihren Wettbewerbsbeitrag, das Spiel "Komm, spiel mit! - Eine kleine Reise durch Geografie und Geschichte der neuen Bundesländer", Vizepräsidentin Hannelore Klamm, Dr. Dieter Schiffmann und Marinanne Rohde präsentieren.Der Schülerwettbewerb von Landtag und Landeszentrale für politische Bildung hat auch in diesem Jahr wieder eine große Resonanz und die rege Teilnahme von mehr als 1000 Schülerinnen und Schülern gefunden. Die hohe Qualität der preisgekrönten Arbeiten und die unglaubliche Kreativität der jungen Leute zeigte die Ausstellung, die vom 23. Juni bis zum 8. Juli 2009 im Foyer des Landtags zu sehen war. Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm dankte dabei den Jugendlichen, die durch die Teilnahme dokumentiert hätten, dass sie bereit seien, die Zukunft mitzugestalten.

Die Themen des Schülerwettbewerbs reichten in diesem Jahr von "20 Jahre Mauerfall - Was wissen wir von den neuen Bundesländern?" über "Vorsicht und Rücksicht im digitalen Glashaus" bis hin zu "Viele Kulturen - gemeinsam leben: ein interkulturelles Miteinander". Die Darstellungsformen reichen von professionell gestalteten Videos, Internet-Seiten, DVDs und CD-ROMs bis zu großformatigen Darstellungen und ausgefeilten Textarbeiten. Unser Bild zeigt die Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Schule Kaiserslautern, die ihren Wettbewerbsbeitrag, das Spiel "Komm, spiel mit! - Eine kleine Reise durch Geografie und Geschichte der neuen Bundesländer", Vizepräsidentin Hannelore Klamm, Dr. Dieter Schiffmann und Marinanne Rohde präsentieren.

Die Ausstellung war bis zum 8. Juli 2009 im Foyer des Landtags zu sehen.

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Politisches Lied der '48er Revolution

Waldeck: Musikalische Weggefährten erinnern an Peter Rohland

Das Foto zeigt von links nach rechts, Dr. Joachim Michael, Peter-Rohland-Stiftung, Prof. Dr. Holger Böning, Joachim Mertes und Landtagsdirektor Dr. Lars Brocker. Foto: Klaus Benz"Peter Rohland, die Waldeck-Festivals und das politische Lied der Revolution von 1848" heißt das Thema einer Ausstellung, die Landtagspräsident Joachim Mertes am 6. Juni 2009 eröffnete.

Peter Rohland (1933 - 1966) trug in seinem bis heute nachwirkenden Schaffen dazu bei, den traditionellen Volksliedbegriff so zu erweitern, dass auch die Lieder der deutschen Freiheitsbewegung und des deutschen Widerstands darin Platz finden. Er deckte mit seinen "Liedern deutscher Demokraten" eine vergessene Tradition des deutschen politischen Liedes der Revolution von 1848 wieder auf. Peter Rohland war Sänger, Liederforscher und Liedermacher in einer Person. Lesen Sie weiter

"Hin und zurück - Aller-Retour"

Hin und Zurück - Aller-Retour. Foto: Klaus BenzAus Anlass des 15-jährigen Bestehens des Hauses Burgund zeigen elf ehemalige rheinland-pfälzische Stipendiaten aus dem Burgund ihre Werke im Landtag.Gezeigt werden Malerei, Zeichnungen, Fotografie, Plastiken, Installationen und Videoinstallationen. Mit der Eröffnung der Ausstellung durch Landtagspräsident Joachim Mertes am 4. Juni 2009 wurden auch gleichzeitig offiziell die 15. Burgunder Tage eröffnet, über die Mertes gemeinsam mit Ministerpräsident Kurt Beck und dem Mainzer Oberbürgermeister Jens Beutel die Schirmherrschaft inne hat.

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Landtag zeigt Werke von Dorothee Wenz und Sabine Ostermann

Eröffnung der Ausstellung von Dorothee Wenz und Sabine Ostermann. Foto: Klaus BenzSkulpturen von Dorothee Wenz (rechts) und Malerei von Sabine Ostermann (Mitte) zeigt die Ausstellung der Reihe "Kunst im Landtag", die Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm am 14. Mai 2009 im Foyer des Landtags eröffnen konnte. Die Plastiken von Dorothee Wenz zeichnen sich durch die Reduktion auf einfache, immer wiederkehrende (Grund-) Formen aus, die im Kontrast zu den meist sehr aufwendig bearbeiteten Oberflächen stehen. Neben Ton und Porzellan experimentierte sie schon früh mit anderen Materialien wie Gips, Bronze und Acryl.

Ausgehend von Bildern der Großstadt, beschäftigt sich Sabine Ostermann in ihren Gemälden mit der Darstellung von Innenräumen und Gebäudeansichten, wie sie in Spiegelungen oft zufällig entstehen und sich durchdringen. Menschen und Silhouetten erscheinen dadurch unabsichtlich, sind jedoch zentraler Bestandteil der kompositorischen Arbeit und immanentes Zentrum großstädtischen Lebens. In die Ausstellung führte Annette Willwohl (2. v. re.) ein.

Die Ausstellung war bis zum 29. Mai 2009 im Foyer des Landtags zu sehen.

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Landtag zeigt Kunstausstellung "take off"

Foto: Klaus Benz"take off" lautet der Titel einer Ausstellung der Reihe "Kunst im Landtag" der Bundesvereinigung Lebenshilfe, die am 22. April 2009 von Herrn Landtagspräsident Joachim Mertes im Foyer des Landtags eröffnet wurde. Aus Anlass ihres 50-jährigen Bestehens im vergangenen Jahr hat die Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e. V. eine Ausstellung mit dem Titel "take off" initiiert. Die Ausstellung zeigt Werke künstlerisch begabter Menschen mit geistiger Behinderung, die aus 19 bekannten Kunstateliers der Behindertenhilfe ausgewählt wurden. Einige dieser Ateliers arbeiten mittlerweile seit fast 30 Jahre unter künstlerischer Leitung.

Auf dem Foto sind zu sehen (von links): Dr. Bernhard Conrads, Bundesgeschäftsführer der Lebenshilfe, Landtagspräsident Joachim Mertes, Peter Wilhelm Dröscher, MdL, Marianne Grosse, MdL, Ottmar Miles-Paul, Landesbeauftragter für die Belange behinderter Menschen in Rheinland-Pfalz, Emil Weichlein, Vorsitzender des Landesverbandes Rheinland-Pfalz der Lebenshilfe und Dieter Burgard, MdL.

Diese Ausstellung war bis zum 11. Mai 2009 im Foyer des Landtags zu sehen.

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Landtag zeigt Kunstausstellung "HimmelErde"

Das Foto zeigt von links Abgeordneten Manfred Geis, Carmen Stahlschmidt, Renate Ott und Vizepräsidentin Hannelore Klamm. Foto: Klaus Benz"HimmelErde" lautet der Titel einer Kunstausstellung im Rahmen der Reihe "Kunst im Landtag", die am 4. März 2009 von Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm im Foyer des Landtags eröffnet wurde. Renate Ott (2.v.re.) und Carmen Stahlschmidt (2.v.li.) zeigen in dieser Ausstellung plastische Arbeiten und Malerei.

Das Lebendige besteht für die Künstlerinnen aus dem Zusammenspiel von außen nach innen, von oben nach unten, von Schwere und Leichtigkeit: HimmelErde. Begriffe wie Schweben, Balance und Rotation bestimmen die Arbeiten in dieser Ausstellung. Auf dem Foto links der Vorsitzende des Kulturausschusses, Manfred Geis (SPD).

Die Ausstellung war bis 27. März 2009 im Foyer des Landtags zu sehen.

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Gedenken an die Ermordung behinderter Menschen

Landtagspräsident eröffnete Ausstellung "Euthanasie in Hadamar"

Das Foto zeigt (von links) Dieter Burgard MdL, Landtagspräsident Joachim Mertes, Frank Puchtler, MdL, den Mainzer Ehrenbürger Monisgnore Klaus Mayer und Professor Christine Vanja.Die Euthanasieverbrechen der Nationalsozialisten stellen eines der düstersten und noch am wenigsten aufgearbeiteten Kapitel des menschenverachtenden NS-Regimes dar. Die Ausstellung "Euthanasie in Hadamar. Die nationalsozialistische Vernichtungspolitik in hessischen Anstalten", die am 14. Januar 2009 im Landtag Rheinland-Pfalz eröffnet wurde, ist Teil der Veranstaltungen des Parlaments aus Anlass des nationalen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus 2009.

In diesem Jahr stelle der Landtag bewusst die Erinnerung an die "Euthanasieverbrechen im Dritten Reich" in den Mittelpunkt des Gedenkens und Erinnerns, erklärte Landtagspräsident Joachim Mertes. Unter dem zynischen Begriff "Euthanasie" seien damals die als "unnütz, unproduktiv und lebensunwert" bezeichneten kranken und behinderten Menschen verfolgt und getötet worden.

Weitere Informationen zur Ausstellung

JOHANNES & MATTHIAS & CLEMENS STRUGALLA

3 Brüder, 3 Temperamente, 3 künstlerische Positionen

Landtagspräsident Joachim Mertes mit den Künstlern Johannes, Matthias und Clemens Strugalla. Foto: Klaus Benz
Landtagspräsident Joachim Mertes mit den Künstlern Johannes, Matthias und Clemens Strugalla. Foto: Klaus Benz
MATTHIAS STRUGALLA, geboren 1948, lebt in Pirmasens, er präsentiert Zeichnungen und Druckgraphiken. „Meine Ausgangssituation: der Mensch, seine physische und psychische Existenz, sein Sehnen, Hoffen und Träumen, seine Not und seine Lust.

Mein Glück: wenn sich die Seh-, Denk- und Arbeitsvorgänge in meinen Zeichnungen und Graphiken poetisch, also auf einen 'ästhetischen Punkt' verdichten lassen.“

JOHANNES STRUGALLA, geboren 1943, lebt in Mainz und Paris und präsentiert Zeichnungen, Druckgraphiken sowie ein Künstlerbuch. „Die Linie ist eine Melodie, die – gezogen, geschrieben, gezeichnet – aus dem Nichts auftaucht. Sie auf dem Blatt zum Klingen zu bringen, ist die vornehmste Arbeit der zeichnenden Hand.“

CLEMENS STRUGALLA, geboren 1950, lebt in Weisel und präsentiert Zeichnungen, Plastiken und Skulpturen. „Haltungen, Beziehungsgeflechte, Abhängigkeiten, Widersprüche, Parteinahme, Verhaltensweisen in Geschichte und Gegenwart interessieren mich gerade in meiner Arbeit an der menschlichen Figur. In der statischen  Bildhauerei versuche ich den Bildern von Wirklichkeit als sich verändernde eine materialspezifische Form zu geben, die in ihrer inhaltlichen Konkretheit zweckdienlich, in ihrer formalen Abstraktheit aber ebenso ästhetischer Selbstzweck ist.“

Die Ausstellung war vom 21. September bis 7. Oktober 2011 im Foyer des Landtags Rheinland-Pfalz, Deutschhausplatz 12, 55116 Mainz, zu sehen.

Flyer zur Ausstellung

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