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Ausstellungen im Landtag 2015

Sie finden hier eine Auswahl zurückliegender Ausstellungen im Landtag. Informationen zu laufenden oder kommenden Veranstaltungen können im Terminkalender unter "Aktuelles" aufgerufen werden.

PDF-Dokument (Symbol)Jahresübersicht der Ausstellungen


„Rheinhessen ein Gesicht geben“

Landtagspräsident übernimmt Patenschaft für Büste Georg Forsters

v.l.n.r. Ministerin Vera Reiß, Landtagspräsident Joachim Mertes, Uli Röhm, Barbara und Eberhard Linke Foto: Klaus Benz
v.l.n.r. Ministerin Vera Reiß, Landtagspräsident Joachim Mertes, Uli Röhm, Barbara und Eberhard Linke Foto: Klaus Benz
Erst vor kurzer Zeit waren aktuelle Weinmajestäten aus Rheinhessen im Landtag zu Gast, jetzt kamen Persönlichkeiten aus der Geschichte Rheinhessens in den Landtag. Im Rahmen der Reihe „Kunst im Landtag“, die für die Dauer der Deutschhaus-Sanierung ins Abgeordnetengebäude umzieht, wurden über die Jahreswende zum Auftakt des Jubiläumsjahres „Rheinhessen 200“ Portraitbüsten bekannter Persönlichkeiten gezeigt. Die Werke sind allesamt im Atelier der Eberhard und Barbara Linke Stiftung entstanden.

„Die Ausstellung zeigt nicht nur Werke rheinhessischer Künstlerinnen und Künstler, sie zeigt vielmehr die Köpfe bekannter rheinhessischer Menschen“, so Landtagspräsident Joachim Mertes während der Ausstellungseröffnung in Mainz.Lesen Sie weiter

„Architecture of Democracy – Plenarsäle Deutscher Landtage“

Fotografien von Wolfram Kastl - Ausstellung im Foyer des Landtags

Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel mit Landtagsdirektorin Ursula Molka und Wolfram Kastl bei der Ausstellungseröffnung Foto: A. Linsenmann
Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel mit Landtagsdirektorin Ursula Molka und Wolfram Kastl bei der Ausstellungseröffnung Foto: A. Linsenmann
Alle Plenarsäle haben ihre besondere und unverwechselbare Atmosphäre. Keiner ist wie der andere. Das wird in dieser Ausstellung deutlich. Wo sitzt die Opposition? Wo die Regierungstragenden Fraktionen, wo die Regierung? Können sich alle in die Augen sehen, oder gibt es Säle - noch - , in denen die Regierung gewissermaßen über dem Parlament thront?

„Erst gestalten wir das Haus, und dann gestaltet das Haus uns“, so Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel. „Dieser Satz stammt von Winston Churchill aus einer Debatte im Oktober 1943“, sagte Schnabel bei der letzten Ausstellungseröffnung im Foyer des alten Landtagsgebäudes. Er trifft auch auf das Haus des Landtags zu. Lesen Sie weiter

50 Jahre Parlamentsgeschichte in Fotografien

Eröffnung der Ausstellung mit Bildern von Klaus Benz

Ausstellungseröffnung mit Bildern von Klaus Benz. Foto: Sascha Kopp
Ausstellungseröffnung mit Bildern von Klaus Benz. Foto: Sascha Kopp
„Fotografien von Klaus Benz zeigen Menschen und Ereignisse aus den vergangenen fünf Jahrzehnten, die eng mit der Landespolitik verbunden sind. Und mit jedem Foto sind auch Geschichten und persönliche Erlebnisse verbunden. Mitten drin und nah dabei – kurze Distanz zum Landtag – Klaus Benz konnte vieles festhalten, was anderen Kameras verborgen blieb“, so Landtagspräsident Joachim Mertes in seiner Begrüßungsansprache.

Klaus Benz gilt als das fotografische Gedächtnis des rheinland-pfälzischen Landtags. Anlässlich seines 80. Geburtstages wurde nun eine Ausstellung seiner Bilder aus 50 Jahren des parlamentarischen Betriebes in Rheinland-Pfalz eröffnet. Lesen Sie weiter

Ganz Deutschland hört – Ausstellungseröffnung im Foyer des Abgeordnetenhauses

„Kunst im Landtag“ von gehörlosen Künstlern

Ausstellungseröffnung „Ganz Deutschland hört“ im Landtag. Bild: Kristina Schäfer
Ausstellungseröffnung „Ganz Deutschland hört“ im Landtag. Bild: Kristina Schäfer
Im Mittelpunkt der Ausstellung „Ganz Deutschland hört – Eine Reise in die Welt der Gehör-losen“ standen die Kunstwerke von Dieter Fricke, Jürgen Klein, Claudia Krämer, Manfred Mertz und Valentin Walter. Sie sind fünf von rund 80 000 gehörlosen Menschen in Deutschland und zeigen eindrucksvoll, wie sie die Welt wahrnehmen.

Dass gehörlose und schwerhörige Menschen im Alltag oft mit großen Schwierigkeiten konfrontiert sind, weiß auch die Vizepräsidentin des Landtags Barbara Schleicher-Rothmund. In ihrer Eröffnungsrede lobte sie die neue Ausstellung daher als wichtigen Beitrag für ein gesellschaftliches Umdenken. „Diese Ausstellung präsentiert auf beeindruckende Weise, wie sich gehörlose Künstlerinnen und Künstler in unserer Gesellschaft Gehör verschaffen können.“ Lesen Sie weiter

Kontraste – Ausstellungseröffnung im Foyer des Deutschhauses

„Kunst im Landtag“ von Rolf Barth und Sophie Casado

Ausstellungseröffnung "Kontraste" im Deutschhaus Foto: Klaus Benz
Ausstellungseröffnung "Kontraste" im Deutschhaus Foto: Klaus Benz
Im Mittelpunkt der Ausstellung „Kontraste“ stehen die Werke von Rolf Barth und Sophie Casado. Beide leben und arbeiten im Süden unseres Landes, in der schönen Pfalz und beide sind mehrfach ausgezeichnete Künstler, die sich auch über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht haben.

Es ist die letzte Ausstellung der Reihe „Kunst im Landtag“ im Foyer des altehrwürdigen Deutschhaus, bevor es dann für die nächsten drei Jahre saniert wird, so Landtagsvizepräsidentin Barbara Schleicher-Rothmund in ihrer Eröffnungsrede. Zwischen den Künstlern gebe es zahlreiche Gemeinsamkeiten, die sich schnell „beim Betrachten der doch sehr unterschiedlichen, ja man kann sagen „kontrastreichen“ Kunstwerke“ relativierten, so Schleicher-Rothmund. Das mache den Reiz der Präsentation aus. Lesen Sie weiter

„Atelier Stiftstraße“

Ausstellungseröffnung im Foyer des Landtags

Ausstellungseröffnung "Atelier Stiftstraße" im Foyer des Landtags. Foto: Klaus Benz
Ausstellungseröffnung "Atelier Stiftstraße" im Foyer des Landtags. Foto: Klaus Benz
„In der Mainzer Kunst- und Kulturszene sind wichtige Events ohne Sandra Heinz, Christiane Schauder und Nicolaus Werner nicht mehr denkbar. Das liegt zum einen an ihrer exzellenten Kunst, zum anderen aber auch daran, dass sie ihr Atelier für ein interessiertes Publikum öffnen, Kulturveranstaltungen dort stattfinden lassen und Kunst dadurch allen zugänglich machen.

Man kann schon beinahe Parallelen zum Landtag ziehen, denn auch wir möchten mit unseren Kulturveranstaltungen und Ausstellungen den Landtag für ein interessiertes Publikum öffnen und damit Berührungsängste mit der Politik abbauen“, so Landtagsvizepräsidentin Barbara Schleicher-Rothmund bei der Ausstellungseröffnung „Atelier Stiftsstraße“. Lesen Sie weiter

Ausstellungseröffnung von Livia Kubach und Michael Kropp – Bildhauerei

Kunst im Landtag

Ausstellungseröffnung von Livia Kubach und Michael Kropp im Landtag. Foto: Klaus Benz
Ausstellungseröffnung von Livia Kubach und Michael Kropp im Landtag. Foto: Klaus Benz
Seit mehr als 20 Jahren sind Livia Kubach und Michael Kropp als Künstler sehr erfolgreich und gefragt. Ihre Werke präsentierten sie nicht nur regelmäßig auf nationalen und internationalen Ausstellungen und Messen; sie sind auch in zahlreichen Sammlungen und im öffentlichen Raum vertreten. Die Steine für ihre Skulpturen – es sind meist schwarze Granite – suchen die beiden Künstler in der ganzen Welt. Afrika, China, Indien oder Schweden sind nur einige Länder, in denen Livia Kubach und Michael Kropp fündig geworden sind. Nicht nur bei der Suche, sondern auch bei der Bearbeitung des Steines gehen die beiden außergewöhnlich vor. Anstelle der traditionellen Bildhauerwerkzeuge verwenden sie Diamantwerkzeuge und Kernbohrmaschinen, um dem Stein seine interessante und optisch elegant anmutende Form zu geben.Lesen Sie weiter

Lebendiger Orden mit großer Tradition

Landtagspräsident Mertes eröffnet Ausstellung in der Lobby des Landtags

Eröffnung der Ausstellung "Lebendiger Orden - Geschichte des Deutschen Ordens 1190 bis heute" im Landtag. Foto: Andreas Linsenmann
„Wussten Sie eigentlich, dass der Deutsche Orden noch existiert?“, fragte Maike Trentin-Meyer, Direktorin des Deutschordensmuseums in Bad Mergentheim, zu Beginn der Ausstellungseröffnung in der Lobby des rheinland-pfälzischen Landtags.

Denn einigen war gar nicht bewusst, dass der Deutsche Orden, dessen Hochmeister Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg, das Deutschhaus in den Jahren 1730 bis 1740 bauen ließ, bis heute existiert. „Heute ist der Orden vor allem karitativ tätig“, erläuterte die Referentin. Die etwa 1.000 Mitglieder wirken bis heute unter dem Orden und seinem schwarzen Kreuz auf weißen Grund. Lesen Sie weiter

Die Wendezeit 1989/1990 in der DDR

Herbert Piel zeigt eindrucksvolle Fotografien im Landtag

Herbert Piel selbst führte in die Fotoausstellung ein. Foto: Torsten Silz
Herbert Piel selbst führte in die Fotoausstellung ein. Foto: Torsten Silz
Am 18. März 1990, also auf den Tag vor genau 25 Jahren, fand die erste freie und zugleich letzte Wahl zur Volkskammer der DDR statt. Ein beziehungsreiches Datum und zugleich würdiger Anlass, die Ausstellung mit Bildern aus der Wendezeit des Bopparder Fotografen Herbert Piel an diesem Tag zu eröffnen. „Viele jüngere Menschen haben kaum noch Vorstellungen darüber, wie es in der damaligen DDR aussah, schon gar nicht diejenigen, die nach dem Mauerfall geboren worden und in einem vereinigten Deutschland aufgewachsen sind. Mauer, Stacheldraht – das bleiben für Jüngere historische Ereignisse. Ebenso der gesellschaftliche, der bauliche, der wirtschaftliche Verfall der DDR. Die Wirklichkeit von damals führen uns die Bilder von Herbert Piel vor Augen“, erwähnte Präsident Joachim Mertes in seiner Begrüßungsrede. Lesen Sie weiter

STANDPUNKTE 2 von ANJA BOGOTT und PETRA WEINER-JANSEN

Kunst-Ausstellung im Landtag: Skulpturen und Zeichnungen

Barbara Schleicher-Rothmund, Anja Bogott, Petra Weiner-Jansen und Imke Stolle-d’Silva (v.l.n.r.). Foto: Klaus Benz
Barbara Schleicher-Rothmund, Anja Bogott, Petra Weiner-Jansen und Imke Stolle-d’Silva (v.l.n.r.). Foto: Klaus Benz
In der Ausstellung „Standpunkte 2“ wurden ausgewählte Skulpturen von Petra Weiner-Jansen und malerische Tuschearbeiten von Anja Bogott im Foyer des Landtags gezeigt. „Es eint die beiden Künstlerinnen nicht nur ihr guter Ruf in der Kunstszene. Zahlreiche regionale und überregionale  Ausstellungen unterstreichen ihr exzellentes Können auf ihrem jeweiligen Gebiet. Beide nähern sich auf ihre Art und Weise künstlerisch dem weiblichen Körper. Während Petra Weiner-Jansen ihre skulpturalen Frauen eher fragil und zart darstellt, erhält der weibliche Körper in Anja Bogotts Tuschezeichnungen hingegen eher kräftige Züge und schmückendes Beiwerk wie zum Beispiel eine Weißblechdose oder einen Partner“, so Landtagsvizepräsidentin Barbara Schleicher-Rothmund in ihrer Eröffnungsrede. Lesen Sie weiter

Ich bin klein, aber wichtig – Die Kinderrepublik des Janusz Korczak

Ausstellung im Foyer des Abgeordnetenhauses

Von links: Die Parlamentarischen Geschäftsführer der SPD, Carsten Pörksen, und von Bündnis 90/Die Grünen, Nils Wiechmann, sowie die Pressereferentin der Internationalen Jugendbibliothek, Carola Gäde, Vizepräsident Dr. Bernhard Braun und Landtagspräsident Joachim Mertes. Foto: Klaus Benz
Von links: Die Parlamentarischen Geschäftsführer der SPD, Carsten Pörksen, und von Bündnis 90/Die Grünen, Nils Wiechmann, sowie die Pressereferentin der Internationalen Jugendbibliothek, Carola Gäde, Vizepräsident Dr. Bernhard Braun und Landtagspräsident Joachim Mertes. Foto: Klaus Benz
„Korczaks Grundsätze gelten nicht nur für Kinder. Es sind Grund-Sätze im wahrsten Sinne des Wortes. Sie handeln von gegenseitiger Achtung, demokratischer Entscheidungsfindung und Menschenwürde“, betonte Landtagspräsident Joachim Mertes während der Eröffnung der Ausstellung „Ich bin klein, aber wichtig. Die Kinderrepublik des Janusz Korczak“. Die Einstellungen Janusz Korczaks zur Kindererziehung waren vor einhundert Jahren noch revolutionär. Sätze wie „Wer ein Kind schlägt, ist ein Henkersknecht“ waren in einer Erziehung, die stark auf Gehorsam und Drill ausgerichtet war, noch selten. Erst im Jahr 1974 hat der rheinland-pfälzische Landtag beispielsweise per Gesetz die sogenannte „körperliche Züchtigung“ abgeschafft. Rheinland-Pfalz war damit eines der wenigen Bundesländer, die dieses Verbot nicht nur auf dem Verordnungsweg, sondern sogar im Gesetz verankert haben. Lesen Sie weiter

Jüdische Frauen im Konzentrationslager Ravensbrück

Ausstellung im Landtags-Foyer eröffnet

Von links: Monsignore Klaus Mayer, Dr. Sabine Arend, Landtagspräsident Joachim Mertes, Dieter Burgard. Foto: Klaus Benz
Von links: Monsignore Klaus Mayer, Dr. Sabine Arend, Landtagspräsident Joachim Mertes, Dieter Burgard. Foto: Klaus Benz
„Für mehr als sechs Millionen Menschen, die auf die Deportationslisten  der Nationalsozialisten gerieten, gab es keine Befreiung: Männer und Frauen, Kinder und Jugendliche, Alte und Kranke, für sie gab es kein Entrinnen“, sagte Landtagspräsident Joachim Mertes im Rahmen der Ausstellungseröffnung `Jüdische Frauen im Konzentrationslager Ravensbrück´, „es übersteigt unsere Vorstellungskraft bis heute: sechs Millionen Mal haben die Nationalsozialisten so das Leben eines Menschen ausgelöscht.“ Mit der Eröffnung der Ausstellung „Jüdische Frauen im Konzentrationslager Ravensbrück“, die vom 14. Januar bis 6. Februar 2015 im Foyer des rheinland-pfälzischen Landtags gezeigt wurde, begannen die diesjährigen Veranstaltungen zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar, dem Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Lesen Sie weiter
 
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