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Aus den Terminen des Landtagspräsidenten Joachim Mertes 2008

Sie finden hier eine Zusammenstellung ausgewählter Termine des Landtagspräsidenten Joachim Mertes aus dem Jahr 2008.


Besuch der Stadt Andernach

Landtagspräsident Joachim Mertes informierte sich in Andernach über herausragende Projekte

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Weihnachtsbäume aus der Eifel schmücken den Landtag

Unser Foto zeigt, von links, Landrat Graef, Michael Billen, MdL, Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel, Mathilde Weinandy, den Vorsitzenden des Waldbauvereins Prüm, Hans Heinrich Thome, Monika Fink , MdL, Forstamtsleiter Peter Wind, Aloysius Söhngen und Landtagspräsident Joachim Mertes. Foto: Klaus Benz

Aus Prüm in der Eifel kommen die diesjährigen Weihnachtsbäume, die das Foyer des Landtags und das Abgeordnetenhaus in der Adventszeit schmücken werden.

Die Prümer Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy und Verbandsbürgermeister Aloysius Söhngen und eine Delegation der Region mit Landrat Roger Graef an der Spitze, übergaben die Bäume rechtzeitig vor dem 1. Advent am 26. November 2008 an Landtagspräsident Joachim Mertes stellvertretend für alle Abgeordneten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landtagsverwaltung.

Musikalisch umrahmt wurde die kleine Feierstunde von der Concert-Band und dem Oberstufenchor des Regino Gymnasiums Prüm unter der Leitung von Martin Leineweber. Für die regionalen Spezialitäten sorgte die Mannschaft des Vulkanhotels Steffelberg.

 


Zusammenarbeit mit dem Salzburger Landtag gewürdigt

Hofrat Dr. Karl Edtstadler, Landtagsdirektor des Österreichischen Bundeslandes Salzburg, erhielt aus der Hand von Landtagspräsident Joachim Mertes den Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz. Foto: Klaus BenzDer Landtagsdirektor des Österreichischen Bundeslandes Salzburg, Hofrat Dr. Karl Edtstadler, erhielt aus der Hand von Landtagspräsident Joachim Mertes den von Ministerpräsident Kurt Beck verliehenen Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz.

Dr. Edtstadler war Mitglied der Delegation des Salzburger Landtags unter der Leitung von Landtagspräsident Johann Holztrattner (SPÖ). Mertes würdigte mit dieser höchsten Landesauszeichnung einen Mann, der mit großem Engagement die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Landtagen in Salzburg und in Rheinland-Pfalz gefördert und weiter ausgebaut hat, zusammen mit den jeweiligen Landtagspräsidenten. Dr. Edtstadler ist es wesentlich zu verdanken, dass die von allen Fraktionen der beiden Landtage getragene Zusammenarbeit bis heute lebendig gehalten wird. In der Auszeichnungsbegründung werden weiter die großen Verdienste um die Festigung der föderalen Strukturen in Europa gewürdigt. Das gelte insbesondere für den dauernden Prozess der Erweiterung und Festigung der Europäischen Union.

Weitere Informationen: Thema Europa verbindet


Journalisten aus Ruanda zu Gast in Mainz

Unser Foto zeigt von links nach rechts, Gerald Rugambwa, Innocent Bahati, Landtagspräsident Joachim Mertes, Albert Rudatsimburwa, Hanne Hall, Innenministerium, Dr. Martin Hummrich, Landtagsverwaltung, Dolmetscherin Stefanie Rosenberg und Jean Bosco Rushingabigwi. Foto: Klaus BenzVier Journalisten aus Ruanda waren auf Einladung des rheinland-pfälzischen Innenministeriums eine Woche zu Gast in Mainz. Der Schwerpunkt der Gespräche und Informationsbesuche galt naturgemäß der rheinland-pfälzischen Medienlandschaft.

Ein Besuch führte die Gäste auch in den Landtag, wo sie von Landtagspräsident Joachim Mertes empfangen wurden. Ein intensives Gespräch mit den medienpolitischen Sprechern der Fraktionen, Hans-Artur Bauckhage (FDP), Heribert Heinrich (SPD) und dem Vorsitzenden des Medienausschusses, Dr. Norbert Mittrücker (CDU) schloss sich der Begrüßung an.


Landtag erhielt Privatbibliothek

Prof. Heyen trennte sich von Kostbarkeiten und Raritäten

Übergabe von rund 2.000 orts- und regionalgeschichtlichen Büchern und Broschüren. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde übergab Prof. Heyen die Bände an den Landtag. Unser Foto zeigt von links nach rechts: Prof. Dr. Franz-Josef Felten (Uni Mainz), Dr. Monika Storm, Leiterin Bibliothek und Archiv des Landtags, Landtagspräsident Joachim Mertes, Prof. Dr. Franz-Josef Heyen und Kultur-Staatssekretär Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig.		 Foto: Klaus BenzAnläßlich seines 80. Geburtstages übergab Professor Dr. Franz-Josef Heyen den orts- und regionalgeschichtlichen Teil seiner Privatbibliothek, rund 2000 Publikationen, Bücher und Broschüren, dem Landtag von Rheinland-Pfalz.

Diese Sammlung soll zukünftig in der Landtagsbibliothek sowohl den Abgeordneten und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, der Landtagsverwaltung, aber auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Außerdem ist geplant, die Sammlung durch weitere Schenkungen und Zukäufe weiter zu führen. Der gebürtige Blankenheimer und jetzige Wahl-Koblenzer war langjähriger Leiter des Landeshauptarchives Koblenz. Prof. Heyen ist Initiator und gehört zu den Gründungsmitgliedern der 1974 ins Leben gerufenen Kommission zur Geschichte des Landes, die beim Landtag angesiedelt ist und bereits viele interessante Bände zur Geschichte unseres Bundeslandes herausgegeben hat.

Die Übergabe der Bände fand Anfang September im Rahmen einer kleinen Feierstunde in der Bibiliothek des Landtags statt. Landtagspräsident Joachim Mertes bedankte sich im Namen des Hauses und wies auf viele Gemeinsamkeiten mit Prof. Heyen hin. Vor allem das Interesse am Trierer Kurfürsten und Erzbischof Balduin von Luxemburg habe schon viele Gespräche ergeben.

In Heyen habe er auch einen Mitstreiter für einen "Balduinsweg" gefunden. Dieser soll wichtige Bauwerke des Kurfürsten in der Mitte Europas verbinden und ist derzeit in der Vorbereitung. Die Veranstaltung wurde musikalisch begleitet vom Ensemble "Stellaris".


Landtagspräsident besucht das Landeshauptarchiv Koblenz

Das Foto zeigt (v. links nach rechts): Marli Beck, den stellvertretenden Leiter des Landeshauptarchivs Dr. Wolfgang Stein, Landtagspräsident Joachim Mertes, Birgit Brahm, Marion Vogt, Dr. Monika Storm und Dr. Peter Brommer. Foto: Sascha Schuch, Landeshauptarchiv KoblenzÜber ein neues Serviceangebot des Landeshauptarchivs Koblenz informierte sich Landtagspräsident Joachim Mertes bei einem Besuch am 20. Oktober 2008: Die Auswandererdatenbank stellt dem Benutzer die Ergebnisse einer personenbezogenen, systematischen Auswertung der häufig benutzten Auswandererakten auf Knopfdruck zur Verfügung. Detailliert erfasst werden u. a. persönliche Daten sowie Zielort und Motivation der Auswanderung der Betroffenen. Die im Aufbau befindliche Datenbank mit inzwischen 18.000 Datensätzen ergänzt somit die bisherigen, einschlägigen Inventare zur Auswanderungsgeschichte, zum jetzigen Zeitpunkt zumindest für die Auswanderungen aus dem Regierungsbezirk Koblenz im 19. Jahrhundert. Das Angebot wird bereits vielfach genutzt, insbesondere auch im Rahmen der archivischen Bildungsarbeit für Schülerarbeiten.

Weitere Informationen zum Besuch im Landeshauptarchiv


Enge Bindungen an das Parlament

Vereinigung ehemaliger Mitglieder des Landtags feierte 20jähriges Bestehen

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Delegation amerikanischer Streitkräfte zu Besuch im Landtag

Staatsminister Karl-Peter Bruch, Generalmajor Yves J. Fontaine, Landtagspräsident Joachim Mertes, Generalmajor Marc E. Rogers, Landtagsdirektor Dr. Lars Brocker (von links) und Vizeadmiral Richard K. Gallagher (vorne) Gäste der amerikanischen Delegation im Plenarsaal. Foto: Klaus Benz

Am 6. August besuchte eine Delegation der amerikanischen Streitkräfte den rheinland-pfälzischen Landtag. Landtagspräsident Joachim Mertes und der stellvertretende Ministerpräsident, Staatsminister Karl-Peter Bruch empfingen die hochrangigen Gäste. Angeführt wurden diese von Vizeadmiral Richard K. Gallagher, dem stellvertretenden Kommandeur des United States European Command in Stuttgart. Er vertritt das einzige US-Oberkommando, welches sich außerhalb der USA befindet.

Nach dem Eintrag ins Gästebuch des Landtages informierte Landtagspräsident Mertes die Gäste über die Geschichte des Landes sowie die Aufgabe und Arbeitsweise des rheinland-pfälzischen Landtages.


Ein Dorf und seine Menschen

Fotografisches Projekt über eine Region im Wandel

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Der Traum der Freiheit

Sonderausstellung von Dorel Dobocan im Mainzer Deutschhaus

Dorel Dobocan, Hans-Dietrich Genscher und Landtagspräsident Joachim Mertes (von links) vor dem Gemälde "FREI(T)RÄUME - Dorel Dobocan: 30 Jahre in Freiheit - 30 Jahre in Mainz" lautet der Titel einer Sonderausstellung im Landtag, die Landtagspräsident Joachim Mertes gemeinsam mit dem ehemaligen Außenminister der Bundesrepublik Deutschland, Hans-Dietrich Genscher, vor über 400 Gästen am 24. Juni im Foyer und in der Lobby des Landtags eröffnete.

Der Titel ist ein besonderer Hinweis auf die Lebensgeschichte des Künstlers. Dorel Dobocan, weit über die Grenzen von Rheinland-Pfalz hinaus bekannter Künstler, wurde 1951 als Angehöriger der deutschen Minderheit im rumänischen Temeschburg geboren. Von 1968 bis 1973 studierte er an der dortigen Hochschule für Bildende Kunst. Zwischen den Jahren 1963 bis 1978 unternahm er vier Fluchtversuche aus seiner stalinistisch regierten Heimat und wurde daraufhin mehrfach als politischer Gefangener inhaftiert, 1973 wurde er vom Staatssicherheitsdienst in die Zwangspsychiatrie eingewiesen.

Am 12. Juni 1978 ist er in die Freiheit entlassen worden und landete mit einem Flugzeug auf dem Frankfurter Flughafen. Er bezeichnet diesen Tag als seine zweite Geburt. Dobocan stand auf der Todesliste des rumänischen Geheimdienstes "Securitate". Nur durch den massiven Druck der Bundesregierung und den persönlichen Einsatz von Helmut Schmidt und Hans-Dietrich Genscher sowie der Unterstützung des amerikanischen Präsidenten Jimmy Carter wurde seine Befreiung möglich. Seit 30 Jahren lebt und arbeitet Dorel Dobocan in Mainz - in Freiheit.

Genscher würdigte Dobocans Leben und Schaffen als Spiegel deutscher und europäischer Geschichte. Sein Werk sei deshalb so glaubwürdig, weil sein Schöpfer das empfinde, erträumt und gewollt habe und das sich in seinem Werk widerspiegele - die Freiheit, ein Leben in Freiheit. Der Jahrestag der Freilassung vor 30 Jahren bildet den Anlass zu dieser Ausstellung, betonte Landtagspräsident Joachim Mertes. Aber es gehe mit der Ausstellung auch um mehr. Sie soll dazu beitragen, dass sich vor allem jüngere Menschen mit den Zeiten der Teilung und der Unfreiheit in Europa auseinandersetzen


Buchvorstellung im Rathaus in Linz am Rhein

Landtagspräsident Joachim Mertes stellte am 23. Juni 2008, im Rathaus in Linz am Rhein das Buch „Dr. Else Missong-Peerenboom – Erste Linzerin mit Doktorhut“ vor.

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Teilnahme am königlichen Festzug in Böhmen

Landtagsdelegation zu Gast in der Partnerregion im Herzen Europas

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130 Rekruten legten feierliches Gelöbnis ab

Junge Wehrpflichtige bekennen sich zu ihrer Aufgabe für die Gemeinschaft

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Viele Bürger feierten diesjähriges Verfassungsfest

61. Jahrestag der Annahme der Verfassung mit gebührendem Programm gewürdigt

Ministerpräsident Kurt Beck und Landtagspräsident Joachim Mertes bei der Eröffnung des diesjährigen Verfassungsfestes. Foto: Klaus Benz

Bürgerinnen und Bürger aus ganz Rheinland-Pfalz haben am Sonntag, den 18. Mai das Verfassungsfest des Landes Rheinland-Pfalz gefeiert. Im Landtag und um den Landtag herum gab es ein buntes Kultur- und Infoprogramm. Vor genau 61 Jahren, am 18. Mai 1947, hatte die Bevölkerung in einer Volksabstimmung die Verfassung des Bundeslandes Rheinland-Pfalz angenommen.

Ministerpräsident Kurt Beck und Landtagspräsident Joachim Mertes eröffneten gemeinsam das Fest. Insgesamt wurden im Laufe des Tages knapp 2000 Besucher gezählt, und das bei kühler und regnerischer Witterung.

Während des Festes wurde auch der Preis "Jugend in Europa" an junge Rheinland-Pfälzer für beispielhafte europäische Aktivitäten verliehen. Veranstalter des Quiz sind die vier Partnerregionen Rheinland-Pfalz, Burgund, Oppeln und Mittelböhmen, die für jede Region eine Siegerreise nach Brüssel finanzieren. Diesjähriger Preisträger aus Rheinland-Pfalz ist die Klasse MSS 12 des Alfred-Grosser Gymnasiums in Bad Bergzabern.

Auf dem Programm standen zudem Auftritte des Landespolizeiorchesters, von Django Reinhardt und Band, der Historischen Chorgruppe Knechte und Mägde Oberwesel, der Tanzgruppe Danza Vosolvia, des Puppentheaters Hase und Igel sowie der Breakdance-Gruppe Dangerous Mainz.

Landtagspräsident Joachim Mertes lud zur Besichtigung seines Dienstzimmers ein. Auch zahlreiche Arbeitsbereiche der Landtagsverwaltung präsentierten sich im Deutschhaus ebenso der Bürgerbeauftragte und der Landesbeauftragte für den Datenschutz. Hinzu kamen Ausstellungen wie etwa zum Landtag selbst und zum Welterbe Oberes Mittelrheintal und zum Welterbe Völklinger Hütte. Zugunsten von HELFT UNS LEBEN verkaufte die Bibliothek des Landtags ausgemusterte Bücherbestände.


Landespressekonferenz Rheinland-Pfalz bezieht neuen Presseraum

Unser Foto entstand anlässlich der Schlüsselübergabe von Landtagspräsident Joachim Mertes an die Sprecherin der LPK, Margarete Ruschmann (SWR, 4. v. links). Weiter auf dem Foto von links, Richard Schmidt (LPK), Dr. Jens Albes (LPK), Markus Lachmann (LPK), Dr. Daniela Franke (Landtagsverwaltung), Landtagsdirektor Dr. Lars Brocker und Gisela Kirschstein (LPK). Foto: Klaus BenzEinen neuen Presseraum konnte die Landespressekonferenz (LPK) Rheinland-Pfalz am 14. Mai im Landtag beziehen. Direkt neben dem Plenarsaal gelegen, kann der Arbeitsraum, natürlich mit allen modernen Kommunikationsmitteln ausgestattet, auch für Besprechungen und Interviews genutzt werden.

Unser Foto entstand anlässlich der Schlüsselübergabe von Landtagspräsident Joachim Mertes an die Sprecherin der LPK, Margarete Ruschmann (SWR, 4. v. links). Weiter auf dem Foto von links, Richard Schmidt (LPK), Dr. Jens Albes (LPK), Markus Lachmann (LPK), Dr. Daniela Franke (Landtagsverwaltung), Landtagsdirektor Dr. Lars Brocker und Gisela Kirschstein (LPK). Foto: Klaus Benz


Frieden steht ganz oben auf der Wunschliste

Veranstaltung "60 Jahre Israel – zwischen Existenzrecht und Bedrohung"

Landtagspräsident Joachim Mertes mit Israels Botschafter in Deutschland, Yoram Ben-Zeev (Mitte) und Johannes Gerster, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. Foto: Klaus Benz Mit einem offiziellen Festakt beging der rheinland-pfälzische Landtag am 5. Mai das bevorstehende Jubiläum zum 60. Jahrestag der Gründung des Staates Israel.

Im vollbesetzten Plenarsaal begrüßte Landtagspräsident Joachim Mertes als Ehrengast den Israelischen Botschafter des Staates Israel in Deutschland, Yoram Ben-Zeev, sowie den Präsidenten der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und ehemaligen Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Israel, Dr. Johannes Gerster.

Mit der Staatsgründung durch David Ben Gurion am 14. Mai 1948 habe die wechselvolle Geschichte des jungen Landes begonnen, dessen Existenzrecht seither ständigen Bedrohungen ausgesetzt war und das bis heute vielen Herausforderungen gegenüberstehe, sagte Mertes in seiner Eröffnungsrede.

Weitere Informationen zum Festakt "60 Jahre Israel"


Alte Schätze und neue Werte

Rheinland-Pfälzische Bibliotheken präsentierten sich im Landtag

Nach der Eröffnung der Ausstellung durch Landtagspräsident Joachim Mertes sprachen der Direktor der Universitätsbibliothek Mainz, Dr. Andreas Anderhub (Mitte) und der Vorsitzende des Kulturausschusses des Landtags und Landesvorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbandes, Manfred Geis, einführende Worte in die Ausstellung. Foto: Klaus Benz13 rheinland-pfälzische Bibliotheken stellten sich bis zum 30. April im Landtag vor. Die wissenschaftlichen Stadtbibliotheken, Landesbibliotheken, Universitäts- und Fachhochschulbibliotheken präsentierten sich dabei mit einer kurzen Selbstdarstellung und mit wenigen, für sie möglichst typischen Ausstellungsobjekten.

Darunter Inkunabeln und alte Handschriften. So auch Fragmente einer rheinfränkischen Nibelungenhandschrift aus Mainz um 1350, die um 1500 zum Buchbinden zerschnitten wurde.

Nach der Eröffnung der Ausstellung durch Landtagspräsident Joachim Mertes sprachen der Direktor der Universitätsbibliothek Mainz, Dr. Andreas Anderhub (Mitte) und der Vorsitzende des Kulturausschusses des Landtags und Landesvorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbandes, Manfred Geis, einführende Worte in die Ausstellung. Foto: Klaus Benz


Ein gutes Stück in guten Händen

Seltene Landesfahne in die Obhut des Landtags übergeben

Übergabe der historischen Landesfahne an Landtagspräsident Joachim Mertes. Foto: Klaus BenzEine seltene Landesfahne von Rheinland-Pfalz konnte dieser Tage Landtagspräsident Joachim Mertes aus den Händen des Mainzer Flaggensammlers Dieter Müller (rechts) entgegennehmen. Sie stammt aus den Anfangsjahren des Landes und zeigt das Landeswappen inmitten der Farben schwarz-rot-gold und nicht wie im Landesflaggengesetz von 1948 festgelegt und heute überall gebräuchlich in der oberen Ecke.

Flaggen in dieser Gestaltung wurden 1948 und 1949 unter anderem bei den Beratungen des Parlamentarischen Rates und bei der ersten Sitzung des Bundesrates im Museum König in Bonn verwendet. Die Bonner Fahnenfabrik hat sie nach Auskunft des Sammlers Dieter Müller bis Anfang der 50er Jahre so hergestellt. Die frühe Landesfahne hat Müller vor einigen Jahren zufällig auf einem Flohmarkt entdeckt und bereits zum Landesjubiläum dem Landtag leihweise zur Verfügung gestellt.

Landtagspräsident Mertes bedankte sich dafür, dass die Fahne nun in die dauerhafte Obhut des Landtags übergehe. Sie soll künftig im Deutschhaus an einem repräsentativen Platz gezeigt werden. Mit dem Präsidenten übernahmen die Leiterin des Archivs, Dr. Monika Storm (links) und der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit, Hans-Peter Hexemer (2. von rechts), das historische Erinnerungsstück. Foto: Klaus Benz


Schule aus Simmern zu Besuch im Landtag

Schülergruppe aus Simmern während ihres Besuchs im Landtag.Von der Puricelli-Schule Simmern kamen 75 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften in den Landtag. Sie wurden von Landtagspräsident Joachim Mertes und den Parlamentarischen Geschäftsführern Hans-Josef Bracht, CDU-Fraktion und Günter Eymael, FDP-Fraktion über das parlamentarische Geschehen im Landtag informiert. Nach ihren Ausführungen standen sie den Gruppe für Fragen bereit. 

Wissenschaftsausschuss aus Oppeln zu Gast

Landtagspräsident Joachim Mertes mit den Gästen aus der polnischen Partnerregion Oppeln. Foto: Klaus BenzZu einem fünftägigen Informationsbesuch weilten die Mitglieder des Ausschusses für Bildung, Sport, Kultur, Wissenschaft und Öffentlichkeitsarbeit der polnischen Partnerregion Oppeln in Rheinland-Pfalz. Neben zahlreichen Gesprächen mit den Mitgliedern des Landtags fanden auch viele Kontakte zu Regierungsstellen statt. Moderne Museumskonzeptionen und vielschichtige Informationen zum Schulwesen standen dabei im Vordergrund der Gespräche.
Foto: Klaus Benz


Abschiedsbesuch von Generalmajor Lutz

Generalmajor Ernst H. Lutz (sitzend) bei seinem Abschiedsbesuch im Landtag Rheinland-Pfalz. Foto: Klaus Benz Generalmajor Ernst H. Lutz, stellvertretender Befehlshaber des in Koblenz stationierten Heeresführungskommandos, stattete Anfang April dem rheinland-pfälzischen Landtag seinen Abschiedsbesuch ab. General Lutz wird Ende Mai dieses Jahres in den Ruhestand verabschiedet. Gemeinsam mit den sicherheitspolitischen Sprechern von CDU, Dr. Peter Enders (2. v. li.) und SPD, Manfred Nink (rechts), empfing Landtagspräsident Joachim Mertes den scheidenden Befehlshaber. Mertes betonte dabei die enge Verbundenheit des Landes zu den stationierten Streitkräften und wünschte Lutz alles Gute für den Ruhestand. Foto: Klaus Benz

Im Schatten Napoleons. Frauen um Napoleon in Mainz - Buchvorstellung im Deutschhaus

Landtagspräsident Joachim Mertes mit den Beteiligten der Buchvorstellung, von links nach rechts: Gitarristin Heike Matthiessen, Landtagspräsident Joachim Mertes, Angelika Schulz-Parthu vom Leinpfadverlag, Autorin Marlene Hübel, Napoleons Hofdame Ella Schwarzkopf. Foto: Klaus BenzFür die Vorstellung des Buches "Im Schatten Napoleons - Frauen um Napoleon herum" der Mainzer Autorin Marlene Hübel gab es wohl keinen beziehungsreicheren Ort als den Plenarsaal des Landtags im Mainzer Deutschhaus. Dort residierte Napoleon zwischen 1804 und 1813 bei seinen mehr als zehn Besuchen. Landtagspräsident Joachim Mertes erklärte, das Buch beleuchte facettenreich ein besonders interessantes Kapitel der langen Geschichte des Deutschhauses. Napoleon sei unter den vielen Hausherren sicher einer der bedeutendsten gewesen.

Lesen Sie hier mehr aus der Begrüßungsansprache des Präsidenten. Während seiner Aufenthalte wurde Napoleon von seiner ersten Frau Joséphine und später von seiner zweiten Frau Marie Louise begleitet. Das Titelbild zeigt sie mit Napoleon auf dem Balkon des Deutschhauses, wo das Buch den Fotografen präsentiert wurde. Mehr zum Buch ….


Landtagspräsident Mertes besucht Regionale Schule in Simmern/Hunsrück

Das Foto zeigt Landtagspräsident Joachim Mertes bei seinem Besuch der Regionalen Schule in Simmern/Hunsrück.Landtagspräsident Joachim Mertes besuchte auf Einladung des Schulelternbeirates die Regionale Schule in Simmern/Hunsrück. Mit den Elternvertretern, der Schulleitung und den kommunalen Mandatsträgern erörterte der Landtagspräsident das Ganztagsschulangebot und die Umwandlung der Regionalen Schule in eine Realschule Plus.

Schulelternbeirat, Schulleitung und die Ratsmitglieder im Verbandsgemeinderat dankten Mertes für seine bisherige Unterstützung bei der Zuschussgewährung durch das Land. Sie gaben der Hoffnung Ausdruck, den begonnenen Dialog fortzusetzen.

 


Die "Wonnegeier" begeistern mit rheinhessischen Liedtexten

Landtagspräsident Joachim Mertes und Abgeordnete Kathrin Anklam-Trapp (beide rechts im Bild) mit der Musikgruppe "Die Wonnegeier" und Gästen im Foyer des Landtags.In der Pause des vergangenen Plenums trat die Musikgruppe "Die Wonnegeier" im Foyer des Landtags auf. Eingeladen dazu hatte sie die Abgeordnete Kathrin Anklam-Trapp. Landtagspräsident Joachim Mertes begrüßte die Musiker und die zahlreich mitgereisten Gäste.

Die dargebotenen, vorwiegend selbstgeschriebenen rheinhessischen Liedtexte befassten sich kritisch und humorvoll mit aktuellen Themen. Sie brachten auch die besondere Heimatverbundenheit der Musikgruppe zum Ausdruck. Die Zuhörer zeigten sich durchweg begeistert.


Internationale Lehrkräfte informieren sich über den Landtag

Landtagspräsident Joachim Mertes mit einer Delegation internationaler Lehrkräfte im Plenarsaal des Landtags.Landtagspräsident Joachim Mertes empfing auf Wunsch der Pfalzakademie des Bezirksverbandes Pfalz eine internationale Delegation von Deutschlehrerinnen und Deutschlehrern im Landtag.

Er informierte sie über aktuelle Themen der Landespolitik und grundsätzliche Aspekte des Förderalismus in Deutschland.

 


Generalkonsul der Niederlande zu Besuch im Landtag

Jan Hesseling, Generalkonsul der Niederlande bei seinem Antrittsbesuch im Amtszimmer von Landtagspräsident Joachim Mertes.Jan Hesseling, Generalkonsul der Niederlande stattete dem rheinland-pfälzischen Landtag seinen Antrittsbesuch ab. Zusammen mit den Abgeordneten Dr. Peter Enders (CDU, links), Dieter Klöckner (SPD, rechts) und Landtagsdirektor Dr. Lars Brocker (Mitte, stehend), empfing Landtagspräsident Joachim Mertes den niederländischen Gast in seinem Amtszimmer.

In dem anschließenden Gespräch betonten beide, dass ihnen der weitere Ausbau freundschaftlicher Beziehungen gleichermaßen am Herzen liegt. Gemeinsam wollen sie sich dafür einsetzen in Europa die Zukunft zu schaffen, die Zusammenarbeit und Vertrauen bringt.


"Stimmen der Opfer mahnen uns: Nie wieder!"

27. Januar: Gedenksitzung des Landtags für die Opfer des Nationalsozialismus


Das Foto zeigt (vorne, von links nach rechs) Landtagspräsident Joachim Mertes, Professor Dr. Michael Kißener und Ministerpräsident Kurt Beck sowie (im Hintergrund) Abgeordnete des rheinland-pfälzischen Landtags während der Gedenksitzung am 27. Januar 2008 im Plenarsaal des Landtags. Foto: Klaus BenzMit zahlreichen Veranstaltungen ist in Rheinland-Pfalz am 27. Januar der Opfer des Nationalsozialismus gedacht worden. Die zentrale Gedenksitzung fand an diesem Tag im Plenarsaal des Landtags im Rahmen einer Gedenksitzung statt.

Landtagspräsident Joachim Mertes betonte in seiner Begrüßung, der 27. Januar sei der wichtigste Gedenktag des Jahres. Er erinnerte daran, wie am 27. Januar vor 63 Jahren sowjetische Truppen das Vernichtungslager Auschwitz befreiten. Die Stimmen der Opfer, die in den insgesamt rund 160 Konzentrationslagern in Europa ermordet wurden, "mahnen uns heute: 'Nie wieder!'", rief er ins Plenum. "Nie wieder darf Intoleranz zu Terror gegen Andersdenkende und zum Völkermord führen. Nie wieder darf unsere Demokratie, die wir in Deutschland erst nach der Befreiung durch die Alliierten wieder aufbauen konnten, verloren gehen", sagte Mertes.

Weitere Informationen zur Gedenksitzung


Gutenberg-Debattenturnier im Plenarsaal des Landtags

Das Foto zeigt Landtagspräsident Joachim Mertes, Ministerpräsident a.D. Dr. Bernhard Vogel und Universitätspräsident Prof. Krausch während des 5. Gutenberg-Debattenturniers. Foto: Klaus BenzMit der Leidenschaft zum Debattieren kamen Studierende aus ganz Deutschland im Rahmen des 5. Gutenberg-Debattierturniers an einem besonderen Ort zusammen: Im Plenarsaal des Landtags Rheinland-Pfalz. Landtagspräsident Joachim Mertes hatte für diese Veranstaltung, die im Rahmen der ZEITDebattenserie 2007/2008 unter der Schirmherrschaft von Altbundeskanzler Helmut Schmidt durchgeführt wurde, das Parlamentsgebäude zur Verfügung gestellt.

Freies Wort und freie Rede hätten in Mainz eine besondere Tradition betonte Mertes. Gutes debattieren sei eine Kunst, die die demokratische Streitkultur fördere. Als Mitglied der Ehrenjury fungierten neben Mertes der Mainzer Universitätspräsident Prof. Krausch und Ministerpräsident a.D. Dr. Bernhard Vogel.

Lesen Sie hier das schriftliche Grußwort des Landtagspräsidenten


Führungskräfte aus Schweden zu Besuch im Landtag

Das Foto zeigt Landtagspräsident Joachim Mertes und Abg. Manfred Geis mit den Gästen aus Schweden. Foto: Klaus BenzLandtagspräsident Joachim Mertes begrüßte eine Delegation von 15 weiblichen Führungskräften aus Schweden. Die Frauen halten sich gegenwärtig zu einem Studienbesuch in Rheinland-Pfalz auf, um sich über Gesundheits- und Kulturpolitik zu informieren.

Der Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Wissenschaft Kultur und Frauen, Manfred Geis begleitete die Delegation.


HipHop-Vorführungen im Landtag

Das Foto zeigt Landtagspräsident Joachim Mertes mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des HipHop-Turniers. Foto: Klaus BenzLandtagspräsident Joachim Mertes begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des HipHop-Turniers im Landtag.

In beeindruckender Weise gaben sie eine Kostprobe ihrer temporeichen Performance. Der Präsident zeigte sich begeistert von ihrem Können.

 


Dokumente des Schreckens

Ghetto-Zeichnungen von Teofila Reich-Ranicki im Landtag

Das Foto zeigt Landtagspräsident Joachim Mertes mit dem Direktor des Jüdischen Museums Frankfurt, Dr. Raphael Gross und den Abgeordneten Erhard Lelle (CDU, links) und Dieter Burgard (rechts), Mitglieder der parlamentarischen Arbeitsgruppe

Originalzeichnungen von Teofila Reich-Ranicki aus dem Warschauer Ghetto sind derzeit im Mainzer Landtag zu sehen. Bis zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar werden dort Arbeiten der Ehefrau des Literaturkritikers Marcel Reich-Ranicki präsentiert.

"Es handelt sich um Dokumente des alltäglichen Schreckens im Ghetto", erläuterte Dr. Raphael Gross, Direktor des Jüdischen Museums Frankfurt am Main, in der Eröffnungsrede. Das Museum stellte die Zeichnungen zur Verfügung. Sie zeigten in "beklemmender Intensität" unter anderem "den Hunger, den Terror, den Kampf ums Überleben und die Deportationen", sagte Landtagspräsident Joachim Mertes anlässlich seiner Begrüßung.

Die 16 Zeichnungen entstanden während Reich-Ranickis Zeit im Warschauer Ghetto. Sie konnte die Mappe mit den Bildern herausschmuggeln und verstecken, bevor sie im Jahr 1942 flüchtete. Mehr als 50 Jahre hielt die heute 87-Jährige die Arbeiten unter Verschluss, bevor sie 1999 erstmals öffentlich gezeigt wurden. Die Zeichnungen zeigen etwa bis auf die Knochen abgemagerte Kinder oder prügelnde Nazis.

Eine Bildserie, auf die bei ihrer Entdeckung durch die deutschen Besatzer die Todesstrafe gestanden hätte. Weiter sind Originalzeichnungen zu sehen, die Teofila Reich-Ranicki zur "Besänftigung" des deutschen Kommissars für den "jüdischen Wohnbezirk", Heinz Auerswald erstellt hat, die Serie "Heroinen der Oper".

Weitere Informationen zur Ausstellung


 
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