Direkt zum Inhalt

Sozialausschuss: Elektronische Gesundheitskarte für Asylsuchende

Aktuelles – Aus den Ausschüssen - Montag, 16. Februar 2016

Die elektronische Gesundheitskarte soll in Rheinland-Pfalz die Gesundheitsversorgung für Asylsuchende künftig verbessern. Dazu sei eine Rahmenvereinbarung mit den gesetzlichen Krankenkassen geschlossen worden, teilte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) in der jüngsten Sitzung des Sozialausschusses mit. Die Kommunen könnten diese nun für sich prüfen und entscheiden, ob sie ihr beitreten möchten.Lesen Sie weiter

Sozialausschuss: Bundesweit erste Pflegekammer in Rheinland-Pfalz

Aktuelles – Aus den Ausschüssen - Dienstag, 12. Januar 2016

„Die bundesweit erste Pflegekammer ist damit Realität“, stellte die Sozialministerin Sabine Lichtenthäler-Bätzing mit Freude in der jüngsten Sitzung des Sozialausschuss fest, der unter Vorsitz des Abgeordneten Dr. Peter Enders (CDU) auf Antrag von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die Wahl zur Vertreterversammlung für die neue Landespflegekammer Rheinland-Pfalz thematisierte.

Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) berichtete, dass sich 488 Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl gestellt hatten. Dabei seien alle Professionen dieses Bereichs dabei gewesen, so beispielsweise die Krankenpflege. Jede zugelassene Wahlliste habe mindestens einen Sitz erzielen können. Am 25. Januar finde nun die konstituierende Sitzung statt. Lesen Sie weiter

Auswertung des Anhörverfahrens zum Thema „Sterbebegleitung“

Aktuelles aus den Ausschüssen – Dienstag, 14. Juli 2015

Ausgewertet haben der Sozialpolitische Ausschuss, des Rechtsausschuss, der Ausschuss für Integration, Familie, Kinder und Jugend und der Ausschuss für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur ihre am 29. Mai 2015 durchgeführte gemeinsame Anhörung mit Experten zum Thema „Sterbebegleitung“.

Nach der Orientierungsdebatte zur Sterbebegleitung innerhalb einer Plenarsitzung im März hatte der rheinland-pfälzische Landtag in der gemeinsamen Sitzung verschiedene Experten aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft zu Wort kommen lassen. Dabei ging es wie in der Plenardebatte im Kern der Anhörung um die zu schützende Würde des Menschen ebenso wie um das Recht auf ein selbstbestimmtes Sterben. Auch im Anhörverfahren wurde dem Thema „Sterben und Tod“ Raum für eine verantwortungsvolle öffentliche Debatte gegeben.

In der jetzt erfolgten Auswertung betonte die Abgeordnete Heid Thelen (CDU) noch einmal, wie wichtig es ist, dass Möglichkeiten geschaffen werden, damit Familie und Freunde dem Sterbenden eine Begleitung sein können. „Die Anhörung war sehr hilfreich, hier konnten wir uns noch einmal die verschiedenen Positionen zu diesem Thema vergegenwärtigen“, so Hedi Thelen. Die Abgeordnete Kathrin Anklam-Trapp (SPD) sagte: „Wir als Politiker begleiten eine Debatte, die in der Öffentlichkeit ohnehin geführt wird. Aber wir als Politiker werden aufgefordert, Antworten zu geben. Dafür war und ist die Orientierungsdebatte und die in diesem Rahmen durchgeführte Anhörung hilfreich gewesen.“


Materialien zum Thema „Sterbebegleitung“:

Aufzeichnung der Plenardebatte am 19. März 2015

Aufzeichnung der Anhörung am 29. Mai 2015

Parlamentarische Vorgänge (OPAL)


Sozialausschuss: Hoher Medikamenteneinsatz

Aktuelles – Aus den Ausschüssen - Donnerstag, 22. Mai 2014

Das Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) ist eine der zur Zeit am häufigsten diagnostizierten seelischen Erkrankung im Kindes- und Jugendalter. Hauptmerkmale sind Störungen der Aufmerksamkeit und der Konzentration, körperliche Unruhe und Impulsivität. Häufige Begleitsymptome sind oppositionell-aggressives und emotional zurückgezogenes Verhalten.

Eine Studie der Barmer GEK hat 2013 festgestellt, dass die ADHS-Diagnose in Rheinland-Pfalz bundesweit am höchsten liegt und damit auch die Verschreibung des Wirkstoffes Methylphendiat, eines Amphetamin-Derivates, das dem Betäubungsmittelgesetz unterliegt.

Lesen Sie weiter

Ausschuss für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie: AOK Gesundheitsreport

Aktuelles – Aus den Ausschüssen – Donnerstag, 6. März 2014

Der am 21. Januar 2014 erschienene Krankenhausreport der AOK hat für kontroverse Diskussionen in der Öffentlichkeit gesorgt. Der Report zeigt auf, dass auf der Ebene des einzelnen Krankenhauses zahlreiche Ansätze gibt, um die Patientensicherheit zu erhöhen. Beispiele hierfür seien elektronische Verschreibungssysteme oder gute Hygienemaßnahmen. Register tragen bereits jetzt bei der Einführung neuer Medizinprodukte oder neuer Behandlungsverfahren zur Patientensicherheit bei.

Wichtig, aber häufig vernachlässigt werde vor allem der Einfluss einer entsprechenden Fehlerkultur im Krankenhaus auf die Patientensicherheit. Mitarbeiter müssten noch stärker für das Thema sensibilisiert und die bereits eingeführten Fehlerberichtssysteme besser genutzt werden, um aus eigenen Fehlern und den Fehlern anderer Krankenhäuser zu lernen.

Lesen Sie weiter

Ausschuss für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie: Gesundheit und Pflege 2020

Aktuelles - Aus den Ausschüssen – Donnerstag, 6. März 2014

„Rheinland-Pfalz verfügt über eine bedarfsgerechte, flächendeckende, ortsnahe und qualitativ gute medizinische und pflegerische Versorgung. Doch die Altersstruktur der Medizinerinnen und Mediziner, der Pflegenden sowie der steigende Bedarf an Fachpersonal stellt uns vor Herausforderungen. Wenn heute nicht gehandelt wird, ist die bislang gute Versorgung gefährdet.

Deshalb setzt die Landesregierung Impulse und gibt eine deutliche Antwort“, sagte Gesundheitsminister Alexander Schweitzer bei der Vorstellung des Zukunftsprogramms Gesundheit und Pflege – 2020. Durch innovative Ansätze, neue Maßnahmen und sektorenübergreifende Konzepte soll eine gute flächendeckende gesundheitliche und pflegerische Versorgung sichergestellt werden. Dies sei nur in Zusammenarbeit und mit Hilfe der Partnerinnen und Partner aus dem Gesundheitswesen und der Pflege möglich, erklärte Schweitzer.

Lesen Sie weiter

Sozialausschuss: Gesundheitsprävention im Wandel

Aktuelles – Aus den Ausschüssen - Donnerstag, 30. Januar 2014

Gute Arbeit – Gesunde Arbeit. Arbeitslosigkeit und berufliche Perspektivlosigkeit machen ebenso krank wie schlechte Arbeitsbedingungen. Gute Arbeit kann nur in einer humanen Arbeitskultur geleistet werden. Dies ist der zentrale Ausgangspunkt eines Antrages der Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen, zu dem der sozialpolitische Ausschuss, unter Vorsitz von Dr. Peter Enders (CDU), heute zu einer Expertenanhörung geladen hatte.

Die Arbeitsverdichtung sowie die Verwischung der Grenzen zwischen Arbeitsfeld und Regenarationszeiten sowie anderen Lebensaufgaben wirken sich nach Ansicht von SPD und Bündnis 90/Die Grünen dann besonders negativ auf die Gesundheit aus, wenn der Grad an Fremdbestimmung hoch ist, Arbeitsplatzunsicherheiten sowie Statusbedrohungen erlebt werden und die Personalführungskultur wenig wertschätzend ist.

Lesen Sie weiter
 
  zum Seitenanfang
Übersicht der TastaturkürzelAktuellesDokumente