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Sanierung aktuell

Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Stand des Projektes.


Ab Herbst wird aufgebaut

Grundstein für neugestaltetes Landtagsgebäude gelegt

Startsignal für die Rohbauarbeiten der neuen Gebäudeteile - Foto: T. Silz
Startsignal für die Rohbauarbeiten der neuen Gebäudeteile - Foto: T. Silz
17.10.2017 - Die Sanierung des historischen Landtagsgebäudes in Mainz tritt in diesem Herbst in eine neue Bauphase ein. Nachdem die Abbruch- und Tiefbauarbeiten weit vorangekommen sind, stand an diesem Dienstag die symbolische Grundsteinlegung als offizielles Startsignal der Rohbauarbeiten für die neuen Gebäudeteile auf dem Programm. Damit beginnen die Arbeiten zur Errichtung eines funktionalen Anbaus mit Restaurant, Besprechungs- und Aufenthaltsräumen sowie der neuen barrierefreien Treppen- und Rampenanlage vor dem Deutschhaus.

 Grundsteinlegung - Videodownload

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Grundstein für neugestaltetes Landtagsgebäude wird gelegt

Offizieller Baustart für Neubauarbeiten an und im Deutschhaus

In diesem Herbst beginnen die Rohbauarbeiten der neuen Gebäudeteile am historischen Landtagsgebäude am Rhein. Foto: Landtag Rheinland-Pfalz / T. Silz
In diesem Herbst beginnen die Rohbauarbeiten der neuen Gebäudeteile am historischen Landtagsgebäude am Rhein. Foto: Landtag Rheinland-Pfalz / T. Silz
17.10.2017 - Die Sanierung des historischen Landtagsgebäudes am Rhein schreitet weiter voran und tritt in diesem Herbst in die nächste Bauphase ein. Nachdem die Abbruch- und Tiefbauarbeiten weit vorangekommen sind, beginnen jetzt die Rohbauarbeiten der neuen Gebäudeteile.

Eine Grundsteinlegung am Deutschhaus läutet diesen Bauabschnitt offiziell ein. Hierzu lädt Landtagspräsident Hendrik Hering die Bevölkerung am Dienstag, 17. Oktober 2017 um 14:30 Uhr vor dem Deutschhaus, Platz der Mainzer Republik 1, 55116 Mainz, herzlich ein. Eine Anmeldung kann formlos per Mail an sanierung@landtag.rlp.de oder telefonisch unter 06131/208-2311 (Ruth Cloos) erfolgen.

Die Grundsteinlegung können Sie live auf dem  Facebook-Kanal des Landtags verfolgen.

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Austausch über Sanierung des Landtags

Die baden-württembergische Landtagspräsidentin Muhterem Aras zu Besuch in Mainz

Die baden-württembergische Landtagspräsidentin Muhterem Aras zu Besuch in Mainz - Foto: Landtag Rheinland-Pfalz
Die baden-württembergische Landtagspräsidentin Muhterem Aras zu Besuch in Mainz - Foto: Landtag Rheinland-Pfalz
15.09.2017 - Landtagspräsident Hendrik Hering hat seine Amtskollegin Muhterem Aras aus dem Landtag Baden-Württemberg empfangen. Zusammen mit dem Direktor des Landtags Berthold Frieß und der Direktorin des rheinland-pfälzischen Landtags Ursula Molka trafen sie sich zum Gespräch und besichtigten den Interims-Plenarsaal in der Steinhalle.

Ein wichtiges Thema war die Sanierung beider Landtage. Während der Landtag Rheinland-Pfalz noch mitten in den Sanierungsarbeiten steckt, ist die Sanierung des Landtags im Nachbarbundesland seit Sommer letzten Jahres abgeschlossen.Lesen Sie weiter

Sanierung des Deutschhauses liegt im Zeitplan

Umbauarbeiten im Landtagsgebäude gehen voran

Abriss des Anbaus von 1951 - Foto: Thorsten Silz
Abriss des Anbaus von 1951 - Foto: Thorsten Silz
Ein Teil des Gebäudekomplexes in dem der rheinland-pfälzische Landtag beheimatet war, wurde in den vergangenen Monaten bereits abgerissen. Jetzt wurden 49 Stahlträger angeliefert, die in der nächsten Zeit tief im Boden verankert werden sollen, um den neuen Gebäudekomplex zu tragen. Beim Aushub der Baugrube wird es spannend. An der Stelle, an der der Aushub stattfindet, werden eine mittelalterliche Kirche und Reste einer Stadtmauer vermutet. Auch wenn Landtagspräsident Hendrik Hering im ehemaligen Plenarsaal nur noch eine Baustelle vorfindet, so ist es für ihn „ein gutes Gefühl zu wissen, dass der historische Ort erhalten bleibt. Hier ist Demokratiegeschichte geschrieben worden.“ Sagte er jetzt bei einem Rundgang durch das Gebäude zusammen mit projektverantwortlichen Bauleuten. „Ich finde, es ist ein großartiges Projekt, an dem ich mitwirken darf“, so die Projektleiterin vom Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung  (LBB) Sabine Huppert. - 12.01.2017

Landesschau aktuell Rheinland-Pfalz vom 11.01.2017
Beitrag zu den Umbauarbeiten im Landtag von Minute 16:45 bis 19:03


Neuer Informationsfilm zur Sanierung des Deutschhauses

Sequenz aus dem Informationsfilm zur Sanierung. Film von Torsten Silz
Sequenz aus dem Informationsfilm zur Sanierung. Film von Torsten Silz
Die Sanierung des historischen Deutschhauses, dem Sitz des Landtags, geht auch für die Öffentlichkeit immer sichtbarer voran. Schauen Sie sich die Entwicklungen der Sanierungsarbeiten auf beeindruckenden Bildern unseres neuen Informationsfilms an.

Auch der Bauzaun „spricht“ seit kurzem über informative Banner mit den Passanten. Diese sehen wie der Abriss des Anbaues fortschreitet. Die Bauarbeiten verlaufen im Zeitplan. Nach wie vor finden auch Abbrucharbeiten im Innern des Landtagsgebäudes und in den Kavalierbauten statt. In der zweiten Januarwoche 2017 werden Vorbereitungsarbeiten für den Tiefbau (u.a. Kabelverlegearbeiten) durchgeführt. Ab dem 16. Januar 2017 soll das Setzen der Stahlprofile zum Verbau der Baugrube für den neuen Anbau erfolgen. Sobald die Stahlprofile gesetzt sind, wird der Aushub der Baugrube beginnen. Diese Arbeiten werden in Zusammenarbeit mit der Direktion Landesarchäologie durchgeführt. Dabei werden schichtweise ca. 30 cm hohe Erdschichten abgetragen und vom Bodendenkmalamt auf mögliche historische Funde hin untersucht. Die archäologische Untersuchung ist ein eigenständiger Abschnitt im Ablauf der Baumaßnahme und wird voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2017 abgeschlossen. - 27.12.2016


Deutschhaus: Sanierung des Landtagsgebäudes läuft planmäßig

Abriss des Anbaus schreitet voran

Abriss des Anbaus von 1951 - Foto: Thorsten Silz
Abriss des Anbaus von 1951 - Foto: Thorsten Silz
Jetzt sind die Bagger und Radlader am Werk – sichtbar weichen Stück für Stück die Mauern des bisherigen Landtagsrestaurants, staubender Schutt wird abtransportiert. Der Abriss des historisch anmutenden, aber aus dem Jahr 1951 stammenden Anbaus am Deutschhaus ist notwendig, weil dort ein modernerer neuer Anbau entstehen soll, der neben Besprechungsräumen auch wieder das Restaurant aufnehmen soll. Nach dem Abriss werden die Gründungsarbeiten für den Neubau erfolgen. Ziel ist ein Gebäude, das mehr Platz für Besucher des Landtags bietet, bessere Räumlichkeiten, einen höheren Komfort, volle Barrierefreiheit – und all das auf technisch modernstem Niveau. Bisher verlaufen alle Maßnahmen im Zusammenhang mit der Sanierung im Zeit- und Kostenplan. - 06.12.2016

Sanierung des Landtagsgebäudes geht sichtbar voran

Baustelle Deutschhaus live im Internet

Der Abrissbagger ist angerollt und hat mit seinen Arbeiten begonnen. Foto: Torsten Silz
Der Abrissbagger ist angerollt und hat mit seinen Arbeiten begonnen. Foto: Torsten Silz
Ab 20. Oktober 2016 rollen auf der Baustelle am Platz der Mainzer Republik die gelb-orangefarbenen Abrissbagger: Rund 4.600 Kubikmeter umbauter Raum des alten Landtagsrestaurants aus den 50er-Jahren weichen einem neuen Anbau. „Erstmals sind die Veränderungen, die die Generalsanierung des Mainzer Landtagsgebäudes mit sich bringt, dann auch von außen sichtbar“, erläutert Landtagspräsident Hendrik Hering. „Dabei bleibt die historische Mauer entlang der Peter-Altmeier-Allee selbstverständlich erhalten“, so Hering weiter, „sie steht wie die Fassade des gesamten Deutschhauses und der Kavalierbauten unter Denkmalschutz.“ An die historischen Gebäudeteile werde später das neue Landtagsrestaurant mit einer sandsteinverkleideten Fassade angeschlossen. Insgesamt rücke der neue Anbau näher an die Große Bleiche heran. „Im Erdgeschoss des Landtagsgebäudes werden auf diese Weise Räume für einen zeitgemäßen Parlamentsbetrieb und zusätzliche Besucherbereiche geschaffen, die der Landtag dringend benötigt“, so Hering abschließend.

Wer das Geschehen auf der Baustelle live im Internet verfolgen möchte, hat ab sofort Gelegenheit dazu. Auf der Landtagswebseite führt ein Link unter dem Logo „Bauen für die Demokratie“ zu einer Webcam der Baustelle. Sie fasst den Baufortschritt in kurzen Zeitrafferfilmen zusammen. Zudem wird künftig ein 350 Meter langer, „sprechender“ Bauzaun rund um das Gelände die Passanten über das Bauvorhaben in Text und Bild informieren.Lesen Sie weiter

Souverän und Abgeordnete feierten Fest der Demokratie

Landtag hat zum Verfassungstag buntes Programm im Landesmuseum geboten

Bürgerfest 2016 im Landesmuseum Foto: Heike Rost
Bürgerfest 2016 im Landesmuseum Foto: Heike Rost
Mit einem Bürgerfest feierte der Landtag am Samstag (21. Mai) im Landesmuseum aus Anlass des Verfassungstags am 18. Mai das traditionelle Geburtstagsfest für die Demokratie in Rheinland-Pfalz. Der neue Landtagspräsident Hendrik Hering begrüßte bei strahlendem Sonnenschein die Festbesucher.

Am 18. Mai 1947 haben die Bürgerinnen und Bürger von Rheinland-Pfalz über unsere Verfassung abgestimmt und den ersten Landtag gewählt. „Seitdem ist der 18. Mai der Festtag der rheinland-pfälzischen Demokratie. Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, sind der Souverän unseres Bundeslandes. Wir, die Abgeordneten des Landtags, sind von Ihnen als Ihre Vertreter gewählt. Dieser Verantwortung wollen und müssen wir uns im Alltag immer wieder stellen.“Lesen Sie weiter

Abgeordnete kommen zur konstituierenden Sitzung des Landtags zusammen

Alterspräsidentin Cornelia Willius-Senzer eröffnet erste Plenarsitzung in der Steinhalle

Konstituierende Sitzung des Landtags am 18. Mai 2016. Foto: Torsten Silz
Konstituierende Sitzung des Landtags am 18. Mai 2016. Foto: Torsten Silz
Die 101 gewählten Abgeordneten der 17. Legislaturperiode sind heute zur konstituierenden Sitzung im Plenarsaal in der Steinhalle zusammengekommen. Höhepunkte dieser ersten Plenarsitzung sind die Wahl des Landtagspräsidenten und der Ministerpräsidentin sowie die Bestätigung der Regierung durch das Parlament.

Als Alterspräsidentin eröffnete die Abgeordnete Cornelia Willius-Senzer (FDP) die Sitzung. In ihrer Begrüßungsrede hob Willius-Senzer die Bedeutung von sozialer Gerechtigkeit und Bürgerrechten für eine lebendige Demokratie hervor. Diese Ziele seien in der bald 70-jährigen Geschichte von Rheinland-Pfalz schon gut verwirklicht worden, so Willius-Senzer. Dennoch betonte die Alterspräsidentin, dass es ihr ein persönliches Anliegen sei, die Chancengleichheit als „wichtigster Grundpfeiler einer demokratischen Gesellschaft“ weiter zu verbessern. Vor allem eine gut durchdachte  Familien- und Bildungspolitik sei der Schlüssel zu einer gerechten und freien Gesellschaft, in der sich alle Bürgerinnen und Bürger unabhängig ihrer sozialen oder kulturellen Herkunft entfalten könnten.   Lesen Sie weiter

Abgeordnete erwartet Vertrautes und Neues

Besichtigung des neuen Plenarsaals im Landesmuseum

Abgeordnete besichtigen den neuen Plenarsaal im Landesmuseum Foto: Stefan F. Sämmer
Abgeordnete besichtigen den neuen Plenarsaal im Landesmuseum Foto: Stefan F. Sämmer
Zum ersten Mal besichtigten die Abgeordneten ihre neue Arbeitsstätte, den Interims-Plenarsaal in der Steinhalle des Landesmuseums, eine Woche vor der konstituierenden Sitzung des Landtags. Die Umbauarbeiten sind abgeschlossen, der Plenarsaal ist betriebsbereit. Als gelungen und ansprechend wurde von den anwesenden Parlamentariern aus der 16. und 17. Wahlperiode der Einbau des alten Plenarrundes in den neuen Saal bewertet. Von Seiten der Landtagsverwaltung informierten Anita Thurm vom Baureferat und Elke Steinwand von der Gruppe Kommunikation über den 17-monatigen Umbau, bei dem auch die Steinhalle selbst renoviert wurde.Lesen Sie weiter

Schlüsselübergabe im Landesmuseum

Plenarsaal ist betriebsbereit

Der neue Interims-Plenarsaal in der Steinhalle wurde mit einer symbolischen Schlüsselübergabe an den Landtag übergeben. Foto: Stefan F. Sämmer
Der neue Interims-Plenarsaal in der Steinhalle wurde mit einer symbolischen Schlüsselübergabe an den Landtag übergeben. Foto: Stefan F. Sämmer
Der neue Interims-Plenarsaal in der Steinhalle ist heute an den Landtag übergeben worden – pünktlich – nach 17 Monaten Umbauzeit. Dauerhafte Sanierungsmaßnahmen am Dach, an den Fenstern und der Heizung dienen dem Gebäude auf lange Zeit. In den Saal wurde das Plenargestühl aus dem Landtag eingebaut. Dort werden die Abgeordneten der 17. Wahlperiode tagen bis die Sanierung im Deutschhaus vollendet ist.

„Sicherlich treffen hier in der Steinhalle sehr unterschiedliche Charaktere von Parlament und Museum mitunter aufeinander. Doch das schönste an dieser Gemeinschaft auf Zeit ist: Jeder hat was davon. Auf Neudeutsch: Es ist eine klassische Win-Win-Situation. Ich bin sicher, es wird ein gedeihliches Miteinander. Mehr noch: Durch den Einzug des Landtags wird dieser Ort zur Ersten Adresse des Landes“, so Landtagspräsident Joachim Mertes anlässlich der Schlüsselübergabe im Mainzer Landesmuseum. Landtagspräsident Joachim Mertes und der Geschäftsführer des Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung Holger Basten bedankten sich bei dem Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Landtagsverwaltung, des LBB und den Handwerkern selbst für die eindrucksvolle und zeitplangerechte Zusammenarbeit. „Alles hat wunderbar funktioniert und wir sind im Zeit- und Kostenplan geblieben“, so Basten.

Die erste Sitzung erlebt der Interims-Plenarsaal am 18. Mai 2016, dem Tag der konstituierenden Sitzung des 17. Landtags. - 02.05.2016


Bauen für die kommunikative Demokratie

Podiumsdiskussion zur Sanierung des Landtagsgebäudes

Podiumsdiskussion "Bauen für die kommunikative Demokratie – die nachhaltige Sanierung des Mainzer Deutschhauses, Perspektiven und Herausforderungen" am 18.04.2016  Foto: Torsten Silz
Podiumsdiskussion "Bauen für die kommunikative Demokratie – die nachhaltige Sanierung des Mainzer Deutschhauses, Perspektiven und Herausforderungen" am 18.04.2016 Foto: Torsten Silz
Im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „Bauen für die kommunikative Demokratie – die nachhaltige Sanierung des Mainzer Deutschhauses, Perspektiven und Herausforderungen“ beschäftigten sich drei Gesprächspartner und SWR Redakteurin Andrea Bähner, die die Diskussion leitete, mit der Generalsanierung des Landtagsgebäudes.

Es diskutierten Professor Hans-Peter Achatzi, Vorsitzender des Preisgerichts beim internationalen Architektenwettbewerb 2013/14, Architekt Linus Hofrichter, Erster Preisträger des Wettbewerbs und vom mit der Durchführung beauftragten Architekturbüro sowie der Politikwissenschaftler Professor Uwe Jun von der Universität Trier noch einmal aus unterschiedlichen Perspektiven das Bauvorhaben, das mit dem Spatenstich nun gestartet wurde.Lesen Sie weiter

Mertes: „Architektur richtet sich immer an die Öffentlichkeit“

Symbolischer Spatenstich zum Start der Generalsanierung

Symbolischer Spatenstich zum Start der Generalsanierung des Deutschhauses am 18. April 2016. Foto: Torsten Silz
Symbolischer Spatenstich zum Start der Generalsanierung des Deutschhauses am 18. April 2016. Foto: Torsten Silz
Bei Sonnenschein setzte Landtagspräsident Joachim Mertes mit einem symbolischen Spatenstich den Startpunkt für die nachhaltige Generalsanierung des Deutschhauses. Mit dabei waren seine Stellvertreter, die Fraktionsvorsitzenden, Bauministerin Doris Ahnen, der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling, der LBB-Geschäftsführer sowie der Architekt der Sanierung und die Direktorin beim Landtag.

Vor fast 65 Jahren hat der Landtag im Deutschhaus seinen Sitz genommen. 62 Jahre lang tagte auch das Plenum im Mainzer Deutschhaus. In dieser Zeit sah das Landesparlament Politiker, Parteien und Regierungen kommen und gehen. Nun stehen umfassende Bauarbeiten an. Der Grund: Seit dem Wiederaufbau 1950/51 wurde das Gebäude nicht mehr grundlegend saniert. Doch die Anforderungen an das Haus haben sich seither gewandelt. Im Rahmen der Bauarbeiten unter dem Motto „Bauen für die Demokratie“ wird das Gebäude für die Zukunft gerüstet. Während der Maßnahme tagen die Abgeordneten in der Steinhalle des Landesmuseums.Lesen Sie weiter

Mertes und Ahnen: „Umbau der Steinhalle im Zeitplan“

Interimsplenarsaal im Landesmuseum nimmt Formen an

Finanzministerin Doris Ahnen und Landtagspräsident Joachim Mertes besuchen den  Interimsplenarsaal in der Steinhalle  Foto: Torsten Silz
Finanzministerin Doris Ahnen und Landtagspräsident Joachim Mertes besuchen den Interimsplenarsaal in der Steinhalle Foto: Torsten Silz
Landtagspräsident Joachim Mertes und die auch für das Bauen zuständige Staatsministerin Doris Ahnen zeigten sich erfreut über die Entwicklungen in der Steinhalle des Landesmuseums. 71 Tage vor der konstituierenden Sitzung des neuen Landtags standen beide gemeinsam mit Thomas Metz, Generaldirektor für das Kulturelle Erbe Rheinland-Pfalz, und Holger Basten, Geschäftsführer des Landesbetriebs LBB, den Journalisten Rede und Antwort. „Der Umbau der Steinhalle liegt vollkommen im Zeitplan“, betonten Mertes und Ahnen.

„Die Steinhalle ist ein echter Glücksfall“, zeigte sich Landtagspräsident Mertes sichtlich erfreut über die interimsweise Unterbringung des Plenarsaals in der Steinhalle. Kurze Wege zum Abgeordnetengebäude und zur Landtagsverwaltung ermöglichen auch in Zukunft einen reibungslosen Parlamentsbetrieb. Die Kombination aus geschichtlicher Historie des Museums und dem politischen Treiben des Landtages geben dem neuen Plenarsaal dazu einen außergewöhnlichen Charme. Einige großformatige Exponate des Landesmuseums können auch während des Parlamentsbetriebs in den kommenden Jahren gezeigt werden. Lesen Sie weiter

Mertes: „Respekt vor der Arbeitsleistung“

Landtagspräsident dankt Bauarbeitern

Landtagspräsident Joachim Mertes und die Direktorin beim Landtag, Ursula Molka, danken den Bauarbeitern  Foto: Kristina Schäfer
Landtagspräsident Joachim Mertes und die Direktorin beim Landtag, Ursula Molka, danken den Bauarbeitern Foto: Kristina Schäfer
Mit einem Frühstück bedankte sich Landtagspräsident Joachim Mertes bei den Bauarbeitern, die derzeit den Plenarsaal in der Steinhalle des Landesmuseums errichten. Er würdigte die Arbeitsleistung und die bisherigen Erfolge beim Umbau.

„Wir werden sicherlich den ganz besonderen Plenarsaal in Deutschland haben“, sagte Mertes. Mehr Geschichte als in einem Museum könne kaum geboten werden. Im Hinblick auf den Fortschritt, den der Betrachter schon jetzt erkennen kann, sei ein Dank für diejenigen, die die Arbeit leisten, angebracht. Es sei schön, dass es bisher im Zuge des Umbaus zu keinen Unfällen gekommen sei und er hoffe, dass dies auch in Zukunft so bleibe.

In der Steinhalle des Landesmuseums entsteht aktuell der Interims-Plenarsaal des rheinland-pfälzischen Parlaments, der für die Zeit der Sanierung des Deutschhauses an einem anderen Ort untergebracht werden musste. Pünktlich zur konstituierenden Sitzung des neuen Landtags am 18. Mai, dem Verfassungstag des Landes, soll die Steinhalle als Sitzungsort für die Abgeordneten fertig sein. - 01.03.2016


Zu Gast im Interims-Plenarsaal

Landtagspräsident präsentiert französischen Gästen die Steinhalle

Landtagspräsident Joachim Mertes und Vizepräsidentin Barbara Schleicher-Rothmund (SPD) präsentierten dem französischen Amtskollegen Patrick Ayache die Steinhalle  Foto: A. Linsenmann
Landtagspräsident Joachim Mertes und Vizepräsidentin Barbara Schleicher-Rothmund (SPD) präsentierten dem französischen Amtskollegen Patrick Ayache die Steinhalle Foto: A. Linsenmann
Mit Bauhelmen ausgestattet besuchten Landtagspräsident Joachim Mertes und Vizepräsidentin Barbara Schleicher-Rothmund (SPD) gemeinsam mit dem französischen Amtskollegen aus der neu begründeten Region Burgund-Franche-Comté, Patrick Ayache, die Steinhalle. Auch Ursula Molka, Direktorin beim rheinland-pfälzischen Landtag, und die Leiterin Europa und Internationales des französischen Regionalparlaments, Anne-Marie Oleksy, sowie weitere Delegationsangehörige waren dabei.

In der Steinhalle des Landesmuseums entsteht aktuell der Plenarsaal für die kommenden Jahre. Ab dem 18. Mai wird sie dann Tagungsort der bei der Landtagswahl gewählten Abgeordneten sein. Noch ist vieles staubig, nur teilweise montiert oder eingepackt. Doch die typischen Schreibtisch-Bänke der Parlamentarier sind schon vom Deutschhaus in die Steinhalle transportiert und wieder aufgebaut worden. Die Bauarbeiten schreiten gut voran und sollen rechtzeitig zur neuen Legislaturperiode abgeschlossen sein.Lesen Sie weiter

Historische Hambacher Fahne verlässt Landtags-Plenarsaal

Historische Hambacher Fahne verlässt den Plenarsaal im Landtag. Foto: Torsten Silz
Historische Hambacher Fahne verlässt den Plenarsaal im Landtag. Foto: Torsten Silz
Die historische Hambacher Fahne im rheinland-pfälzischen Landtag wird gründlich gesäubert. Sie wurde am Donnerstag aus ihrer Vitrine im Plenarsaal genommen. Während der kürzlich angelaufenen Sanierung des historischen Deutschhauses, des Sitzes der Volksvertretung, wird die Fahne dann eingelagert werden. Die Flagge in den Farben Schwarz, Rot und Gold ist eine der nur fünf Originalfahnen, die von dem Hambacher Fest im Jahr 1832 noch erhalten sind.

Der Plenarsaal in Mainz ist der einzige mit einer solchen Flagge, die gewöhnlich hinter dem Platz des Präsidenten hängt. Sie macht den Abgeordneten immer klar, dass sie an demokratischen Prozessen teilnehmen. Derzeit weichen die Parlamentarier wegen der Sanierung ins Mainzer Rathaus aus. Die Hambacher Fahne war 1954 in den Mainzer Landtag gekommen - als Symbol für Freiheit, Einheit und Demokratie. Das Hambacher Fest, eine Massenkundgebung nahe des pfälzischen Neustadt an der Weinstraße, gilt als wichtiges Datum auf dem Weg zur Demokratie in Deutschland. - 28.01.2016

Das Symbol für die deutsche Republik wird restauriert
Beitrag der SWR Landesschau aktuell Rheinland-Pfalz vom 28.01.2016


Sanierung: Plenarsaal zieht um

Abbau im Deutschhaus parallel zum Aufbau in der Steinhalle

Im Deutschhaus wird der Plenarsaal Zug um Zug abgebaut.
Im Deutschhaus wird der Plenarsaal Zug um Zug abgebaut.
Metallgestelle, Teppichstücke und Unmengen von Kabeln unterschiedlichster Farben – mehr ist vom Plenarsaal im Deutschhaus kaum mehr übrig. Gleich nach der letzten Plenarsitzung des alten Jahres waren die Handwerker angerückt, um mit dem Rückbau des Gestühls aus der typischen runden Form der Tische zu beginnen. Am Tag zuvor hatten die Abgeordneten dort noch den Haushalt für 2016 beschlossen.

Mittlerweile ist der alte Plenarsaal fast vollständig ausgeräumt. Einzig und allein die riesige originale Hambacher Fahne, die das Hambacher Fest von 1832 immer im Plenum präsent gehalten hat, und das massive Landeswappen prägen noch das Bild. Die ausgebauten Teile wurden im Foyer des Deutschhauses ordentlich zwischengelagert, bevor sie ins Landesmuseum transportiert werden.Lesen Sie weiter

Plenum: Letzte Sitzung im Deutschhaus

Aktuelles – 110. Plenarsitzung – Donnerstag, 17. Dezember 2015

Letzte Sitzung im Deutschhaus: Haushaltsdebatte des rheinland-pfälzischen Landtags am 17.12.2015. Foto: Torsten Silz
Letzte Sitzung im Deutschhaus: Haushaltsdebatte des rheinland-pfälzischen Landtags am 17.12.2015. Foto: Torsten Silz
Zum letzten Mal vor der Sanierung kam der rheinland-pfälzische Landtag im Deutschhaus zusammen. Mit zahlreichen Einzelplänen zum Landeshaushalt 2016, darunter die des Innenministeriums oder des Integrationsministeriums, setzten die Abgeordneten die Beratungen der vorherigen Sitzung fort. Auch einige Gesetzentwürfe standen zum Abschluss des Jahres auf der Tagesordnung einer arbeitsreichen Plenarsitzung.Lesen Sie weiter

Landtagsverwaltung ist umgezogen

Landtagsdirektorin Molka bedankt sich für geleistete Arbeit

Landtagsdirektorin Ursula Molka (rechts) und Zentralabteilungsleiterin Dr. Daniela Franke bedanken sich bei dem Leiter der Umzugsfirma
Landtagsdirektorin Ursula Molka (rechts) und Zentralabteilungsleiterin Dr. Daniela Franke bedanken sich bei dem Leiter der Umzugsfirma
„Ihre Mitarbeiter haben hervorragende Arbeit geleistet. Dafür danke ich Ihnen auch im Namen von Landtagspräsident Mertes“, so Landtagsdirektorin Ursula Molka in einem Gespräch mit dem Leiter der Umzugsfirma. Wegen der bevorstehenden Sanierung des Landtagsgebäudes musste die Landtagsverwaltung in das Isenburg-Karree umziehen.

Mehr als 2500 Umzugskisten wurden gepackt und in das „neue“ zu Hause der Landtagsverwaltung transportiert. Nur drei Tage standen dem Umzugsunternehmen zur Verfügung, um diese Aufgabe zu bewältigen – und es ist gelungen.


Die neue Anschrift für Besucherinnen und Besucher lautet:

Diether-von-Isenburg-Straße 1
55116 Mainz

Die Verwaltung muss ins Gefängnis
Beitrag der SWR Landesschau aktuell Rheinland-Pfalz vom 23.10.2015

- 27.10.2105


Haushaltsausschuss: Einstimmig in Sanierung eingewilligt

Aktuelles – Aus den Ausschüssen - Donnerstag, 15. Oktober 2015

Die Sanierung und Erweiterung des rheinland-pfälzischen Landtags kann beginnen. Einstimmigkeit herrschte bei den Fraktionen in der heutigen Sitzung des Haushalts- und Finanzausschusses unter Vorsitz von Thomas Wansch (SPD) zur Verabschiedung der HU-Bau, die mit einer Kostenberechnung von 49.129.000 EUR die Baumaßnahmen am Deutschhaus vorsieht.

Auf Anregung der Fraktionen von SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen wurde der Entwurf der ursprünglichen HU-Bau gemeinsam mit dem Landtagspräsidenten und seiner Verwaltung, dem Ministerium der Finanzen, dem LBB sowie dem Architekturbüro im Rahmen einer Baukommission auf Optimierungs- und Einsparpotentiale überprüft. Dadurch konnten Einsparungen in Höhe von rund 3,3 Millionen Euro erzielt werden.Lesen Sie weiter

Bauen für die Demokratie

Fakten zur Landtagssanierung

Vorstellung der Preisträgerentwürfe im Wappensaal des Landtags. Foto: Herbert Piel.
Vorstellung der Preisträgerentwürfe im Wappensaal des Landtags. Foto: Herbert Piel.
Auf der Höhe der Zeit und unter zumutbaren Bedingungen sollen die Abgeordneten künftig nach der Generalsanierung im Deutschhaus tagen. Jetzt hat der Landtagspräsident den Landtagsfraktionen zum ersten Mal die konkret berechneten Planungen vorgestellt. Laut Planern ist mit gut 52 Millionen Euro Baukosten zu rechnen.

Bevor die sogenannte Haushaltsunterlage Bau im September im Haushalts- und Finanzausschuss beraten wird, sollen neben der fachlichen Prüfung durch das Finanzministerium auch die Fraktionen an der Prüfung beteiligt werden. Dabei sollen auch mögliche Einsparpotenziale unter die Lupe genommen werden.

Landtagspräsident Mertes betonte, er wolle die nachhaltige Sanierung weiterhin gemeinsam mit allen Fraktionen vorantreiben. Landtagspräsident Joachim Mertes: „Das Deutschhaus ist das Herz der rheinland-pfälzischen Demokratie und sollte dann auch angemessen ausgestattet sein.“ Das denkmalgeschützte Deutschhaus, der Sitz des rheinland-pfälzischen Landtags, wird deshalb saniert. Mehr als 38000 Bürgerinnen und Bürger nutzen jährlich die Möglichkeit, den Landtag zu besuchen und Demokratie vor Ort zu erleben.

Der Landtag hat von Beginn der Überlegungen zur Sanierung im Jahr 2012 an bis hin zu den jetzt vorliegenden baureifen Plänen immer Wert darauf gelegt, dass der Planungsprozess für das Bauvorhaben öffentlich und transparent abläuft. Daran wird sich nichts ändern, sagte Mertes.Lesen Sie weiter

Neues Dach für Interimsplenarsaal

Bauarbeiten am Dach des Mainzer Landesmuseums
Bauarbeiten am Dach des Mainzer Landesmuseums
Insgesamt acht Tonnen wiegen die Dachelemente, die jetzt ein Schwerlastkran an den Haken genommen hat. Sie sind für den Interimsplenarsaal des Mainzer Landesparlaments bestimmt. Von einem Schwertransporter hievte der Kraner die Fachwerkkonstruktionen auf die Steinhalle des Mainzer Landesmuseums. Keine ganz alltägliche Arbeit, so Bauleiter Marcus Ille. Hierfür wurde die Mittlere Bleiche für den Verkehr gesperrt.

Die Steinhalle des Mainzer Landesmuseums beherbergt ab Mai 2016 als Ausweichquartier den Plenarsaal des rheinland-pfälzischen Landtags, während das Landtagsgebäude im historischen Deutschhaus von Grund auf saniert wird. - 24.06.2015


„Deutschhausgeschichten – von der Grundsteinlegung bis zur Sanierung“

10. Mainzer Museumsnacht mit Kunst, Schauspiel, Musik und Information im Landtag

Eröffnung der 10. Mainzer Museumsnacht. Foto: Andreas Linsenmann
Eröffnung der 10. Mainzer Museumsnacht. Foto: Andreas Linsenmann
Wer Georg Forster, den Mainzer Kurfürsten oder Napoleon hautnah erleben, Kunstwerke  im Foyer des Landtags klingen hören oder auf den Spuren der Demokratie wandeln wollte – besuchte am Samstag, 30. Mai den rheinland-pfälzischen Landtag im Rahmen der Museumsnacht.

Die letzte Museumsnacht vor der Sanierung des historischen Deutschhauses ließ das Gebäude in diesem Jahr in einem besonderen Licht erstrahlen. Unter dem Titel „Deutschhausgeschichten – von der Grundsteinlegung bis zur Sanierung“ rückte thematisch in diesem Jahr vielfach auch die Sanierung in den Blick.Lesen Sie weiter

Das Mainzer Deutschhaus – Neues zur Bau- und Kunstgeschichte

Landtagspräsident Mertes bei Vortragsveranstaltung im Plenarsaal

Vortragsveranstaltung "Das Mainzer Deutschhaus - Neues zur Bau- und Kunstgeschichte" im Plenarsaal des Landtags. Foto: Andreas Linsenmann
Einen Abend lang standen im Deutschhaus, Sitz des Landtags, neue Forschungen zur Bau- und Kunstgeschichte dieses 1730 begonnenen Gebäudes im Vordergrund zweier Vorträge. Welcher Gebäudeteil stammt aus welcher Zeit? Welche Materialien wurden verwendet? Fragen wie diese, aber auch die ehemaligen Deckenmalereien standen im Fokus.

Im Plenarsaal begrüßte Landtagspräsident Joachim Mertes die Besucherinnen und Besucher, mit denen er noch einmal die verschiedenen Funktionen des geschichtsträchtigen Gebäudes Revue passieren ließ.

Deutschordenshaus, zentraler Schauplatz der Mainzer Republik, „Palais Impérial“, Großherzogliches Schloss, Messestandort der ersten allgemeinen deutschen Industrieausstellung, Résidence du Général Commandant de l'Armée du Rhin, Luftschutzbunker und Sitz des Landtags Rheinland-Pfalz seien nur einige der vielen Funktionen, die das Gebäude im Laufe von fast drei Jahrhunderten erfüllte.Lesen Sie weiter

Wertvolle Steine aus Mainz im Limeskastell Pohl

Landtagspräsident Mertes eröffnete Dauerausstellung

Eröffnung der Dauerausstellung im Limeskastell Pohl. Foto: Ralph Wölpert
Eröffnung der Dauerausstellung im Limeskastell Pohl. Foto: Ralph Wölpert
Wertvolle römische Steinmonumente werden ab sofort im Limeskastell in Pohl gezeigt. Sie stammen aus den Beständen des Landesmuseums in Mainz. „Der bevorstehende Umbau des Deutschhauses, dem Sitz des Landtags, ist ein Glücksfall für Pohl. Da wir im Landesmuseum die Steinhalle mit unserem Plenum beziehen werden, konnten wir die wertvollen Steine aus der Antike hier zur Verfügung stellen. Jeder einzelne der Steine erzählt eine Geschichte, die mit dem Leben der Menschen am Limes, in den Legionen und römischen Lagern und Städten in der Gegend zu tun hat. Und Sie werden dafür sorgen, dass viele, viele Besucher hierher kommen“, so Landtagspräsident Joachim Mertes in seiner Eröffnungsrede. Lesen Sie weiter

Steinhalle: Start der Umbauarbeiten

Interimsquartier des Plenarsaals entsteht im Landesmuseum

Aus der Halle entsteht der Plenarsaal mit Lobby und im Vordergrund die Besuchertribüne. © GDKE - Landesmuseum Mainz (Ursula Rudischer)
Aus der Halle entsteht der Plenarsaal mit Lobby und im Vordergrund die Besuchertribüne. © GDKE - Landesmuseum Mainz (Ursula Rudischer)
Die Umbauarbeiten in der Steinhalle des Landesmuseums haben begonnen. Damit ist der Startschuss für die Arbeiten im Plenarsaal-Interimsquartier gefallen. Um aus der Halle im Landesmuseum einen Plenarsaal mit Lobby entstehen zu lassen, sind aus der Steinhalle schon viele Steine gewichen.

Bisher waren dort antike Bauplastiken ausgestellt: Grabsteine, Altäre, Kapitelle, Meilensteine, Sarkophage und Ehrenbögen sowie die kleine und große Jupitersäule, von der eine Kopie an der Großen Bleiche vor dem Deutschhaus zu sehen ist. Lesen Sie weiter

Haushalts- und Finanzausschuss: Grünes Licht für Interimslösung

Plenarsaal des Landtags während Sanierungsphase in der Steinhalle

Mit der heute vom Haushalts- und Finanzausschuss unter Vorsitz des Abgeordneten Thomas Wansch (SPD) einstimmig beschlossenen Fortschreibung der Bauliste beim Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung ist nun auch finanziell grünes Licht gegeben für den Umbau der Steinhalle als Interimsquartier für den Plenarsaal des Landtags während der Sanierung des Deutschhauses.

Da das Landtagsgebäude vom November 2015 bis voraussichtlich drei Jahre nicht nutzbar ist, wurden verschiedene Ausweichquartiere geprüft, von denen sich einzig die Steinhalle des Landesmuseums, in der derzeit Exponate aus der Römerzeit ausgestellt sind, als geeignet erwies. Lesen Sie weiter

Zum 350. Geburtstag des Deutschhaus-Bauherren Franz-Ludwig

Start der Vortragsreihe zur Geschichte und Baugeschichte des Deutschhauses

Veranstaltung zum 350. Geburtstag des Deutschhaus-Bauherren Franz-Ludwig
Veranstaltung zum 350. Geburtstag des Deutschhaus-Bauherren Franz-Ludwig
Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg, Kurfürst, Mäzen, Hochmeister und Bauherr des Deutschhauses – sein Leben und Wirken stand im Jahr seines 350. Geburtstages im Mittelpunkt der ersten Veranstaltung einer kleinen Vortragsreihe zur Geschichte des Deutschhauses.

Mit Professor Dr. Josef Johannes Schmid von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz machte ein ebenso profunder Kenner der Biografie des Kurfürsterzbischofs wie auch unterhaltsamer Redner ein interessiertes Publikum mit der barocken Persönlichkeit vertraut.Lesen Sie weiter

Baugrunduntersuchungen im Vorfeld der Sanierung des Parlamentsgebäudes

Bohrgerät des Baugrundinstituts Franke-Meißner Rheinland-Pfalz GmbH bei Baugrunduntersuchungen vor dem Deutschhaus
Bohrgerät des Baugrundinstituts Franke-Meißner Rheinland-Pfalz GmbH bei Baugrunduntersuchungen vor dem Deutschhaus
Vor dem Deutschhaus steht ein kleiner gelber Bagger mit Bohrgestänge. Die Luft vibriert von dumpfen Hammerschlägen. Auch ein „Doppelseilkernbohrgerät“ des Baugrundinstituts Franke-Meißner Rheinland-Pfalz GmbH ist zurzeit auf dem Außengelände des Landesparlaments im Einsatz. Die Firma ist damit beauftragt, im Vorfeld der geplanten Sanierung des Deutschhauses den Baugrund zu untersuchen. Rund um das Deutschhaus haben sich die armdicken Bohrer an sechs verschiedenen Stellen bis zu 20 Meter tief in den Untergrund gefressen. Jetzt sind die verschiedenen Bodenschichten fein säuberlich, Meter für Meter, in schmalen Kästen aufgereiht. Für Hajo Krechberger vom Baugrundinstitut zeigen die Bohrkerne den für die  Lage unmittelbar am Rhein  typischen Schichtaufbau: Vom Humusboden, über die 7,50 Meter dicke so genannte „Auffüllung“ aus Steinen und Ziegeln, bis hin zum Rheinkies und den Tonschichten des Tertiär, also der Zeit bis vor 2,6 Millionen Jahren. Damals war das Mainzer Becken eine subtropische Lagune.Lesen Sie weiter

Vertrag zur Sanierung des Deutschhauses unterzeichnet

Landtagspräsident Joachim Mertes (links stehend) mit Prof. Dipl.-Ing. Linus Hofrichter für das Ludwigshafener Büro sander.hofrichter architekten (links) und der Geschäftsführer des Landesbetriebs LBB, Holger Basten (rechts) bei der Vertragsunterzeichnung zur Sanierung des Deutschhauses. Foto: Klaus Benz.
Landtagspräsident Joachim Mertes (links stehend) mit Prof. Dipl.-Ing. Linus Hofrichter für das Ludwigshafener Büro sander.hofrichter architekten (links) und der Geschäftsführer des Landesbetriebs LBB, Holger Basten (rechts) bei der Vertragsunterzeichnung zur Sanierung des Deutschhauses. Foto: Klaus Benz.
In der Lobby des Landtags unterzeichneten heute Prof. Dipl.-Ing. Linus Hofrichter, Architekt BDA, für das Ludwigshafener Büro sander.hofrichter architekten und der Geschäftsführer des Landesbetriebs LBB, Holger Basten, den Vertrag zur Sanierung des Deutschhauses. Das Gebäude ist seit 1951 Sitz des rheinland-pfälzischen Landtags.

„Damit ist nun ein weiterer wichtiger Schritt getan“, freute sich Landtagspräsident Joachim Mertes. „Jetzt sind wir am Ziel dessen, was wir mit zwei Architekturwettbewerben ein Jahr lang gewissenhaft vorbereitet haben, und die detaillierten Planungen können beginnen.“

Vor Presse und zahlreichen Abgeordneten unterstrich der für Landesbauten zuständige Minister Dr. Carsten Kühl, dass mit dem Vertrag nun eine sehr gute Grundlage dafür geschaffen sei, dass für die Demokratie im Land gebaut werden könne. - 24.09.2014


Landtagspräsident Mertes und Staatsministerin Ahnen stellen Interimsquartier vor

Pressegespräch im Landesmuseum

Landtagspräsident Mertes und Staatsministerin Ahnen stellen Interimsquartier vor. Foto: Klaus Benz
Landtagspräsident Mertes und Staatsministerin Ahnen stellen Interimsquartier vor. Foto: Klaus Benz
Der Landtag Rheinland-Pfalz tagt ab Mai 2016 in der Steinhalle des Mainzer Landesmuseums. „Dieses Ausweichquartier für unseren Plenarsaal ist ein Glücksfall für das Parlament“, führte Landtagspräsident Mertes anlässlich eines Pressegesprächs im Mainzer Landesmuseum aus. „So haben wir auch in der Zeit, in der unser Parlamentsgebäude saniert wird, kurze Wege zum Abgeordnetengebäude, zu den Sitzungs- und Verwaltungsräumen.“

Kulturministerin Doris Ahnen (SPD) betonte, mit der jetzt vorgestellten Lösung rückten Politik und Kultur enger zusammen. Davon profitierten alle Beteiligten - mit den Landtagsbesuchern sollen auch neue Besuchergruppen für das Landesmuseum gewonnen werden. Das Landesparlament besuchen im Jahr rund 30.000 Bürgerinnen und Bürger.Lesen Sie weiter

Preisträger soll auch Sanierungspläne umsetzen

Verträge mit Ludwigshafener Büro sander.hofrichter werden im Deutschhaus unterzeichnet

Landtagspräsident Joachim Mertes (links) mit dem Architekten Prof. Dipl.-Ing. Linus Hofrichter. Foto: Herbert Piel.
Landtagspräsident Joachim Mertes (links) mit dem Architekten Prof. Dipl.-Ing. Linus Hofrichter. Foto: Herbert Piel.
Das Ludwigshafener Architekturbüro sander.hofrichter architekten GmbH wird den Auftrag zur Sanierung des Landtagsgebäudes erhalten. Dies ist das Ergebnis des Planungswettbewerbs, den das auch für Bauen zuständige Ministerium der Finanzen ausgelobt hatte. In Kürze soll im Mainzer Deutschhaus – an Ort und Stelle – die offizielle Unterzeichnung des Vertrages zwischen dem Büro und des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung -  LBB, Niederlassung Mainz, erfolgen. Für Landtagspräsident Joachim Mertes ist dies ein weiterer wichtiger Schritt zur von ihm mit Unterstützung aller Fraktionen vorangetriebenen Sanierung des Landtagsgebäudes. Lesen Sie weiter

Steinhalle im Landesmuseum wird Plenarsaal

Ältestenrat beschließt Interimsunterkunft während der Sanierung

„Auch während der Sanierung des Deutschhauses müssen die Plenarsitzungen stattfinden. Zu diesen Sitzungen wird der Landtag in der Steinhalle des Landesmuseums zusammenkommen“, so Landtagspräsident Joachim Mertes nach der heutigen Ältestenratssitzung. „Ich bin sehr froh darüber, dass wir dazu Einvernehmen erzielt haben.“ Lesen Sie weiter

Wie wird das Landtagsgebäude der Zukunft aussehen?

Preisträgerentwürfe seit 18. Juni im Landtag ausgestellt

Architekturmodell des historischen Deutschhauses. Foto: Herbert Piel.
Architekturmodell des historischen Deutschhauses. Foto: Herbert Piel.
„Die zweite Stufe des Architektenwettbewerbs zur nachhaltigen Sanierung des Landtagsgebäudes ist abgeschlossen“, so Landtagspräsident Joachim Mertes. „Am 13. Juni tagte das Preisgericht zum zweiten Mal und kürte einen ersten und zweiten Preisträger“, erläuterte Landtagspräsident Joachim Mertes bei der Ausstellung der Wettbewerbsentwürfe am 18. Juni im Wappensaal des Landtags.

Alle Wettbewerbsentwürfe werden in einer öffentlichen Ausstellung, die seit Mittwoch, dem 18. Juni gezeigt wird, für genau zwei Wochen im Wappensaal des Landtags zu sehen sein. „Die Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen, sich vom Stand der Planungen für Ihr Landtagsgebäude der Zukunft ein Bild zu machen. Ihre Meinung interessiert uns“, so Joachim Mertes abschließend.

Die Ausstellung ist montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet, samstags, sonn- und feiertags von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Dienstag, 24. Juni 2014 geschlossen.

Öffentliche Führungen finden montags bis freitags um 12.30 Uhr und um 17.00 Uhr statt, samstags, sonn- und feiertags um 15.00 Uhr. Führungen für Gruppen nach Anmeldung per E-Mail unter sanierung@landtag.rlp.de. - 20.06.2014

 Einladung 2. Stufe Wettbewerb

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Architektenwettbewerb zur Sanierung des Landtagsgebäudes

Vorstellung der Preisträgerentwürfe

Preisträgerentwurf 1.Preis. Foto: Herbert Piel.
Preisträgerentwurf 1.Preis. Foto: Herbert Piel.
In der Pressekonferenz  am Samstag, den 14. Juni 2014, 15.00 Uhr, im Wappensaal des Landtags wurden die Preisträgerentwürfe des Architektenwettbewerbs zur nachhaltigen Sanierung des Landtagsgebäudes vorgestellt. 

Das unabhängige Preisgericht hat am 13. Juni getagt, um im Rahmen der zweiten Wettbewerbsstufe einen ersten und zweiten Preis sowie Anerkennungen zu vergeben. Die bis dahin geltende Anonymität des Wettbewerbs wurde aufgehoben und die Namen der Architektenbüros bekannt gegeben.  - 14.06.2014




Die Preisträger sind:

1. Preis
sander.hofrichter architekten Partnerschaft
Kapellengasse 11
67071 Ludwigshafen
Hubertus Sander / Linus Hofrichter
 www.a-sh.de

2. Preis
Dannheimer & Joos Architekten GmbH
Westenriederstraße 51
80331 München
Veronika Dannheimer, Tilmann Joos
 www.dannheimerjoos.de

Anerkennung
Harder III Stumpfl GbR
Gorch-Fock-Str . 30
70619 Stuttgart
Franz Harder, Gabriele Harder, Mathias Stumpfl
 www.harderstumpfl.de

Anerkennung
h4a Gessert-Bandecker-Leqner Architekten GmbH
Cheruskerstraße 61
40545 Düsseldorf
Prof. Klaus Legner, Albrecht Randecker, Martin Gessert
 www.h4a-architekten.de

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Warum muss das Landtagsgebäude fit für die Zukunft gemacht werden?

Film „Patient Deutschhaus“ geht online

Film „Patient Deutschhaus“
Film „Patient Deutschhaus“
Eine Feuerleiter klappt aus der Wand, ein Besucher klettert über die Brüstung der Tribüne und steigt sechs Meter hinunter in den Plenarsaal, Wasserleitungen tropfen, Handtuchrollen lagern diskret hinter weißen Vorhängen im Eingangsbereich des Parlaments.

Der Film „Patient Deutschhaus“ zeigt jetzt erstmals eindrücklich, wo es hakt und klemmt hinter der reizvollen Barockfassade des Mainzer Deutschhauses. „Dies ist ein altes Haus mit vielen, vielen Problemen“, so Landtagspräsident Mertes zu Beginn des Films. Seit 1952 beherbergt das Gebäude den rheinland-pfälzischen Landtag.

Neben ungenügendem Brandschutz und fehlender Barrierefreiheit sind es vor allem Raumnot, veraltete Technik und marode Installationen aus den 1950-er Jahren, die den Abgeordneten und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Parlaments das Leben schwer machen. Vom Dachstuhl bis zum Keller legt der Film die vielen Schwachstellen des Parlamentsgebäudes offen und zeigt auf, warum an der Sanierung, die im Jahr 2015 beginnt, kein Weg vorbei führt. „Denn die Demokratie hat auch einen Anspruch auf eine angemessene Arbeitsstätte“, so Landtagspräsident Mertes am Ende des 5-minütigen Filmes. - 16.05.2014

Film: Patient Deutschhaus


„Forum Bauen für Demokratie“ beendet Woche der Information und des Meinungsaustauschs über bevorstehende Sanierung des Landtagsgebäudes

Sabine Hampel, SWR (Mitte) im Gespräch mit Architekt Hans-Peter Achatzi, der Abteilungsleitererin Bauen im Ministerium der Finanzen Renate Kreckel, Landtagspräsident Joachim Mertes und dem Präsidenten der Architektenkammer RLP, Gerold Reker (von links). Foto: Herbert Piel
Sabine Hampel, SWR (Mitte) im Gespräch mit Architekt Hans-Peter Achatzi, der Abteilungsleitererin Bauen im Ministerium der Finanzen Renate Kreckel, Landtagspräsident Joachim Mertes und dem Präsidenten der Architektenkammer RLP, Gerold Reker (von links). Foto: Herbert Piel
„Die Rückmeldungen, die uns von Bürgerinnen und Bürgern, aber auch von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in dieser Ausstellungswoche erreicht haben, waren gut und fundiert“, fasste Landtagspräsident Joachim Mertes das Echo zusammen. „Die meisten Mainzer wünschen sich, dass wir den Städtebau nicht außer Acht lassen sollen“. Dies sei ein wichtiges Ergebnis der Auswertung der Fragebögen. Andere Rückmeldungen bezögen sich auf die Finanzierung und die Begründungen zur Auswahl der Entwürfe.

Das „Forum Bauen für die Demokratie“  über die bevorstehende Sanierung des Landtagsgebäudes fand unter der Leitung von SWR-Moderatorin Sabine Hampel am dritten Adventssonntag in der Ausstellung der Wettbewerbsentwürfe im Leibnizsaal des Mainzer Schlosses statt. Es war der Abschluss des transparenten Verfahrens, mit dem der Landtag die Öffentlichkeit vor Ort eine Woche lang über sein Bauvorhaben informiert hat. Lesen Sie weiter

Vortrag „Energieeffizienz in Alt- und Neubau“

Vortrag „Energieeffizienz in Alt- und Neubau“ am 13.12.2013 im Landtag - Professor Dipl.-Ing. Thomas Lechner mit Vizepräsidentin Hannelore Klamm und der Direktorin beim Landtag Urlsula Molka (von links). Foto: Klaus Benz
Vortrag „Energieeffizienz in Alt- und Neubau“ am 13.12.2013 im Landtag - Professor Dipl.-Ing. Thomas Lechner mit Vizepräsidentin Hannelore Klamm und der Direktorin beim Landtag Urlsula Molka (von links). Foto: Klaus Benz
„Eine gute Gebäudehülle spart auf lange Sicht Kosten“, führte Professor Thomas Lechner vom Institut für Nachhaltiges Bauen und Gestalten an der FH Kaiserslautern im Plenarsaal des Landtags aus. „Auf aufwändige Technik kann verzichtet werden, wenn das Energiekonzept durchdacht ist.“ Auch wenn die Investitionskosten dann etwas höher ausfielen, rechne sich dies auf längere Sicht wegen geringerer Betriebskosten, so Lechner weiter. Bei der Sanierung von Altbauten wie dem Deutschhaus einen Passivhausstandard zu erreichen sei freilich nicht möglich. Lechner riet, bei den anstehenden Entscheidungen zur Sanierung des Parlamentsgebäudes stets die voraussichtlichen Lebenszykluskosten zu berücksichtigen.

„Bei den Planungen zum neuen Plenarsaal wird zudem auf den Lichteinfall zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten zu achten sein,“ erläuterte Lechner abschließend. Der Sonnenstand beeinflusse sowohl das Raumklima als auch die zu planende Beleuchtung. Dass moderne Klimatechnik auch in denkmalgeschützten Gebäuden möglich ist, zeigte Lechner am Beispiel des Neuen Museums in Berlin. Professor Lechner ist Sachpreisrichter im Preisgericht des zweistufigen Planungswettbewerbs zur Sanierung des Landtagsgebäudes. - 13.12.2013


Vortrag „Bauen im Denkmal“ im Plenarsaal

Der Berliner Architekt Professor Claus Anderhalten bei dem Vortrag „Bauen im Denkmal“ am 9.12.2013 im Plenarsaal des Landtags Rheinland-Pfalz
Der Berliner Architekt Professor Claus Anderhalten bei dem Vortrag „Bauen im Denkmal“ am 9.12.2013 im Plenarsaal des Landtags Rheinland-Pfalz
„Ein altes Gebäude zu sanieren birgt eine Menge an Herausforderungen und Überraschungen“, so Professor Claus Anderhalten, Architekt und Fachpreisrichter im Preisgericht des Architektenwettbewerbs zur Sanierung des Landtagsgebäudes. „Oft muss der Bauherr überzeugt werden, dass ein Gebäude die Spuren seiner Geschichte behalten darf.“ Diese Herangehensweise erläuterte der Berliner Architekt an einer Fülle von Beispielen aus seiner beruflichen Praxis.

So fand sein Architektenteam beim Umbau der Akademie der Künste in Berlin hinter Wandschirmen aus den 50-er Jahren eine Wandverkleidung mit klassizistischen Pilastern und Kapitellen mit Einschüssen aus dem Zweiten Weltkrieg. Erfolgreich setzte er sich dafür ein, dass die Kriegsspuren in der Wandverkleidung sichtbar bleiben konnten. „Man muss das historische Gebäude respektieren, ohne einer Konfrontation mit der aktuellen Architektursprache aus dem Weg zu gehen“, führte Anderhalten weiter aus.

In diesem Sinne empfahl er einen respektvollen Umgang mit der äußerlich noch vollständig vorhandenen Bausubstanz im Mainzer Deutschhaus. Den Verantwortlichen des Landtags wünschte er bei der bevorstehenden Sanierung eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Architekten, die das Preisgericht in der zweiten Wettbewerbsstufe im Frühjahr auswählen wird. - 10.12.2013


Ausstellung „Bauen für die Demokratie – Die nachhaltige Sanierung des Landtagsgebäudes von Rheinland-Pfalz, Ergebnisse der ersten Wettbewerbsstufe“

im Kurfürstlichen Schloss eröffnet

Sabine Hampel, SWR, im Gespräch mit Landtagspräsident Joachim Mertes, Finanzminister Dr. Carsten Kühl  und Architekt Hans-Peter Achatzi. Foto: Herbert Piel
Sabine Hampel, SWR, im Gespräch mit Landtagspräsident Joachim Mertes, Finanzminister Dr. Carsten Kühl und Architekt Hans-Peter Achatzi. Foto: Herbert Piel
Wie wird der Landtag der Zukunft aussehen? Modelle, Pläne und Entwürfe von 23 Architekturbüros, die sich an dem europaweiten Architektenwettbewerb zur Sanierung des Landtagsgebäudes beteiligt haben, sind bis Sonntag, 15. Dezember 2013 im Mainzer kurfürstlichen Schloss zu sehen.

„Das Preisgericht hat jetzt aus allen Entwürfen sechs ausgesucht, die in die zweite Stufe kommen,“ erläuterte Landtagspräsident Mertes anlässlich der Eröffnung der Ausstellung im Leibnizsaal des Kurfürstlichen Schlosses am 8. Dezember. „Jetzt besteht die Chance, Anregungen aus der Öffentlichkeit, von den Abgeordneten und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu sammeln und in die weiteren Planungen einfließen zu lassen.“ Hierfür stehen in der Ausstellung Laptops, Besucherfragebögen und Flip-Charts bereit.

Warum muss das Landtagsgebäude saniert werden? Wie läuft das Verfahren? Welche Kriterien spielen dabei eine Rolle? Diese und weitere Fragen wurden bei dem von der SWR-Moderatorin Sabine Hampel geleiteten Gespräch zur Einführung in die Ausstellung von Landtagspräsident Mertes als Hausherr, Finanzminister Dr. Carsten Kühl als Bauherr und Bauminister sowie dem Leiter des Preisgerichts, dem Berliner Architekten Professor Hans-Peter Achatzi angesprochen. Sie erläuterten die besonderen Chancen, die das in Rheinland-Pfalz erstmals gewählte zweistufige Verfahren des Architektenwettbewerbs bietet. Lesen Sie weiter

„Bauen für die Demokratie“

Informationsplattform im Internet zur Sanierung des Landtagsgebäudes gestartet

Internetseite Sanierung
Internetseite Sanierung
Zu Information, Transparenz und Öffentlichkeit soll die neue Internetseite über die Sanierung des Landtagsgebäudes in Mainz beitragen, die heute online gestellt wird.

„Sie wird unsere Plattform sein, auf der sich die Öffentlichkeit über alle Schritte der Planung und der späteren Durchführung der Sanierung informieren kann“, sagte Landtagspräsident Joachim Mertes anlässlich Freischaltung. „Diese Internetseiten sind Teil unseres Vorhabens „Bauen für die Demokratie“ und auch Teil des innovativen und in dieser Form erstmals praktizierten Verfahrens“, erläuterte der Landtagspräsident weiter. Das gewählte Verfahren ermögliche, Anregungen aller an der Sanierung Interessierten zu berücksichtigen und stehe für Transparenz.

Auf den Internetseiten www.landtag.rlp.de finden sich unter dem Stichwort „Bauen für die Demokratie“ aktuelle Termine, Informationen zur Bau- und Parlamentsgeschichte des Deutschhauses, Unterlagen zur Auslobung des europaweiten Architektenwettbewerbs, Ansprechpartner sowie Informationen über den geplanten öffentlichen Informations- und Meinungsaustausch. Dieser findet im Rahmen einer ersten Ausstellung der Wettbewerbsentwürfe im Dezember 2013 statt. - 15.11.2013

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Sanierung des Deutschhauses

Kolloquium zum Architektenwettbewerb

„Der Landtag ist das Herzstück lebendiger Demokratie. Für diese wollen und müssen wir unser Parlamentsgebäude für die Zukunft flott machen. Denn die Aufgaben des Landtags haben sich gewandelt. Besonders eine Aufgabe des Landtags hat gegenüber den anderen, den der Gesetzgebung, der Aufstellung des Haushaltes, der Wahl des Ministerpräsidenten oder der Ministerpräsidentin, an Bedeutung gewonnen: Hier können die Menschen vor Ort ihre Abgeordneten treffen und erfahren, wie Politik geht“, betonte Landtagspräsident Joachim Mertes bei der Eröffnung des heutigen Kolloquiums zur Sanierung des Deutschhauses. Lesen Sie weiter

Landtag soll saniert und erweitert werden

Ein Beitrag der SWR Landesschau aktuell Rheinland-Pfalz vom 3. Februar 2013

"Die Spitzen der Fraktionen von CDU, SPD und Grünen haben sich mit dem Landtagspräsidenten geeinigt: Der rheinland-pfälzische Landtag in Mainz soll generalsaniert und um einen Anbau erweitert werden. 25 Millionen Euro sind angesetzt, inklusive Ersatzquartier."


 
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